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Was Terror-Videos mit uns machen

Ob Konzert, Abendessen oder Urlaub – mittlerweile wird alles mit dem Smartphone dokumentiert: Jugendliche filmen an einem Konzert. Foto: Marc Müller

Jugendliche agieren wie Regisseure ihres Alltags

Die Polizei rief Besucher des Konzerts dazu auf, ihre Aufnahmen einzusenden.

Der menschliche Drang zur Teilhabe am Nahtod

Auf sozialen Medien geteilte Filme und Fotos sind heute eine anerkannte Form der Selbstversicherung.

Erzählerische Fotos setzten sich als ikonografische Bilder im kollektiven Gedächtnis fest.

Ein undokumentierter Augenblick geht verloren

Diese Aufnahmen in Endlosschleife gleichen einem Bildschirmschoner aus der Hölle.

Der Unterschied zwischen Dokumentation und Katastrophen-Pornografie ist fliessend.

Leuten mit Skihelm-Kameras geht man instinktiv aus dem Weg

Das Problem ist nicht so sehr das Filmen, es ist die Betrachtung.