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Schwellenkorporation Unterseen 1,325 Millionen Franken für fünf Projekte

Der Lombach ist gebändigt, aber die Hochwasserschutzbauten müssen unterhalten und ständig verbessert werden. Die Schwellenkorporation befindet an ihrer Versammlung vom 25. November über fünf Kredite.

Die Schwelle Nummer 7 (im Vordergrund) soll zur Verbesserung der Fischgängigkeit in der Mitte abgesenkt werden. Baden wird weiterhin möglich sein.
Die Schwelle Nummer 7 (im Vordergrund) soll zur Verbesserung der Fischgängigkeit in der Mitte abgesenkt werden. Baden wird weiterhin möglich sein.
Foto: Ueli Flück

Schwellen, Blockrampen, Dämme und Ufermauern halten den Lombach im Zaum. Deren Unterhalt sowie kleinere und grössere Verbesserungen sowie Renaturierungen halten die Schwellenkorporation Unterseen aber auf Trab. Die Unterseener sind zuständig von der Mündung des Lombachs in den Thunersee bis zur Habkernbrücke sowie die seitlichen Zuflüsse auf dieser Strecke. Die Traktandenliste der Korporationsversammlung vom 25. November ist mit 14 Traktanden reich befrachtet.

Für Fische und Badende

Von Hektometer 2.75 bis HM 5.70 – von der Neuhausbrücke bis zum Querdamm in der «Hindere Ey» – sollen im Rahmen eines Instandstellungsprojektes neun bestehende Schwellen (Nr. 8 bis 16) durch drei Blockrampen ersetzt werden. Die Rampen bestehen jeweils aus mehreren einzelnen Querriegeln. Die Schwelle Nummer 7 (die erste ob der Neuhausbrücke) wird umgebaut. Sie wird im mittleren Drittel abgesenkt, auf beiden Seiten wird aber die bisherige Höhe beibehalten. «Dank der Absenkung können die Fische besser bachaufwärts wandern, und unterhalb kann gleichwohl noch gebadet werden», erklärt Bauingenieur Stefan Tschiemer (Mätzener & Wyss Bauingenieure AG). Die Kosten für Gesamtprojekt (HM 2.75 bis HM5.70) sind mit 600’000 Franken veranschlagt.

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