Maradona lächelt wieder, aber Tevez tobt
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Carlos Tevez, gegen die Deutschen eine der grössten Enttäuschungen, sieht in fehlendem Teamgeist den Grund für die 0:4-Ohrfeige im WM-Viertelfinal. «Unser grösstes Problem war, dass wir nicht als Mannschaft aufgetreten sind», so der Angreifer von Manchester City. «Die Deutschen oder die Holländer haben im Gegensatz zu uns keine Weltstars in ihren Reihen, aber sie haben ihre Spiele dank ihres Zusammenhalts gewonnen.»
Sich selbst klammert Tevez von der Kritik selbstredend aus: «Ich bin unheimlich enttäuscht über das Ergebnis, aber ich habe gegeben, was ich konnte - mein Herz, meine Beine, alles, was ich habe. Leider war es nicht genug.»
Zwei Jahre bis zum nächsten Härtetest
Ob Trainer Diego Maradona seinen Posten behalten darf, ist noch immer nicht klar. Der argentinische Verband kann sich mit seiner Entscheidung Zeit lassen: Die nächsten wichtigen Partien stehen für die Mannschaft erst in etwa zwei Jahren an. Bis dahin könnte der im Volk beliebte Maradona zumindest keinen grösseren Schaden anrichten. Abwehrchef Gabriel Heinze sprach sich noch in Südafrika vehement für einen Verbleib des Weltmeisters von 1986 aus.
Ähnlich sehen es die meisten Fans in Argentinien. Als der Teambus nach der Ankunft in Buenos Aires durch eine jubelnde Menge hindurch zum Hauptsitz des nationalen Fussballverbandes fuhr, hielten zahlreiche Anhänger Plakate mit Sympathiebekundungen für Maradona in die Höhe. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.07.2010, 09:36 Uhr









