«Fünf Gründe, warum wir die Holländer packen werden»
Von Rolf Löffler. Aktualisiert am 09.07.2010
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Sich vor allem selber treu bleiben – das sei die wichtigste Voraussetzung für die spanische Nationalmannschaft vor dem Final gegen Holland, hält die spanische Sportzeitung «Marca» in ihrer Online-Ausgabe fest. Im wichtigsten Spiel aller Zeiten gelte es, nicht von der eigenen Spielweise abzurücken und konzentriert zu spielen, als handle es sich um eine ganz gewöhnliche Partie. Sorgen machen solle sich der Gegner.
Und dann listet das Blatt die fünf Bedingungen auf, die Spanien im letzten Match erfüllen muss, wenn es Weltmeister werden will.
1. So stark verteidigen wie gegen Portugal und Deutschland: Der Unterschied zu den anderen Mannschaften ist, dass «La Roja» verteidigt, indem sie den Ball in den eigenen Reihen hält und den Gegner laufen lässt. Dazu müssen Piqué und Puyol bei hohen Bällen ihre Kopfballstärke einsetzen.
2. Den Ball in den eigenen Reihen halten und schnell spielen:Diese Bedingung ist die wichtigste für Spanien, obwohl sie offensichtlich und trivial tönt. Die Holländer beginnen den Ball erst von der eigenen Hälfte an zurückzuerobern. Robben und Sneijder verteidigen aber nicht gerne und deshalb kann Spanien seine zahlenmässige Überlegenheit im Mittelfeld lange aufrechterhalten
3. Über links angreifen: Spanien greift zu oft über die rechte Seite mit Sergio Ramos an. Es gilt, vermehrt auf der linken Seite mit Aussenverteidiger Joan Capdevila ein Übergewicht von zwei zu eins zu schaffen. «Marca» macht dort Van der Wiel als defensiven Schwachpunkt aus, der immer wieder auf die Hilfe von Van Bommel zählen muss.
4. Arjen Robben den Raum nach Innen verschliessen: «Marca» zeigt Respekt vor dem schnellen Bayern-Spieler, der kaum vom Ball zu trennen ist, wenn er einmal in Fahrt ist. Capdevila ist deutlich langsamer und wird Hilfe brauchen von Innenverteidiger Puyol und den beiden Mittelfeldspielern Busquets und Xabi Alonso.
5. Die holländische Verteidigung gezielt unter Druck setzen: Auch für «Marca» ist die Verteidigung die Schwachstelle der Oranjes. Vor allem die Innenverteidiger sind vergleichsweise langsam, die Aussenverteidiger lassen immer wieder grosse Lücken hinter ihrem Rücken frei, weil sie sich ziemlich weit vorne positionieren. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.07.2010, 14:39 Uhr




