WM 2010

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«Wir haben noch nichts erreicht»

Interview: Sascha Rhyner, Durban. Aktualisiert am 17.06.2010 23 Kommentare

So ausgelassen die Schweizer unmittelbar nach dem Schlusspfiff feierten, so sachlich gaben sie sich nach der Dusche. Bernerzeitung.ch/Newsnet sprach mit Captain Gökhan Inler.

1/11 Der erste Teil des Husarenstücks: Gelson Fernandes kämpft sich gegen die Spanier durch...
Bild: Reuters

   

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Gökhan Inler, wie war es, als Captain die Schweiz in einem WM-Spiel anzuführen?
Ich war stolz. Aber ich muss auch der Mannschaft danken. Man kann auch sagen, dass gegen Spanien zu gewinnen, natürlich stolz macht. Es ist nicht einfach, gegen den Europameister zu gewinnen.

Und mit diesem Sieg ist natürlich der Achtelfinal in greifbare Nähe gerückt.
Wir haben erst den ersten Teil bestritten. Es ist sehr positiv gelaufen. Wir wussten, dass wir mit Herz und Seele spielen müssen. Wir mussten unser Bestes geben, um den Europameister zu schlagen.

Aber man kann jetzt schon nach vorne blicken und vielleicht sogar Gruppensieger werden?
Es geht noch lange. Wir haben noch zwei Spiele vor uns und noch nichts erreicht. Aber natürlich gibt dieser Sieg Moral und Stärke. Gegen Chile werden wir wieder so spielen müssen. Die Chilenen haben sehr schnelle Spieler. Wir müssen wieder so kompakt stehen.

Was hat Ihnen der Trainer speziell mit auf den Weg gegeben?
Kompakt stehen und kommunizieren. Und wir müssen schnell umschalten nach vorne. Aber das war zu Beginn nicht so einfach, weil die Spanier auch noch frisch waren. Sie spielten ein sehr gutes Pressing. Wir hatten sofort Druck. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann etwas mehr Luft und konnten auch mehr spielen.

Die Kommunikation war aber bei diesem Lärmpegel nicht einfach, oder?
Nein, aber die Kommunikation war super. Wir mussten eben etwas mehr schreien.

Was würden Sie selber als Schlüssel zum Erfolg bezeichnen?
Wir wussten natürlich, wie schwierig es werden wird. Aber wir haben das Zentrum gut geschlossen. Sie sind kaum durch die Mitte gekommen. Vor allem hatten wir Xavi und Xabi Alonso gut im Griff. Deshalb mussten die Spanier viel über die Seite spielen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.06.2010, 10:16 Uhr

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23 Kommentare

Beat Fuchs

17.06.2010, 11:33 Uhr
Melden

Kleine Korrigienda zum Bericht von Thomas Niggl: Rolf Finger war Trainer der Schweizer Nationalmannschaft für die WM Qualifikation 1998 in Frankreich (nicht für die WM 1994 in den USA). Antworten


erica fenner

17.06.2010, 10:45 Uhr
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Grosses Lob an Diego Benaglio, ohne ihn, wäre es anders ausgegangen. Aber, die Schweizer haben toll gespielt, gute Defensive und zweite Zeit auch gut gespielt. War ein schönes Spiel. Auch grosses Lob an Hitzfeld und an alle die unterstützt haben. Guter Aufbau in den letzten Jahren auch von KK. Hoffe es bleibt weiter so spannend...... Antworten