Weltgrösstes Passagierflugzeug macht erneut Probleme
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Eine Maschine mit 536 Insassen konnte am Montagabend wegen einer Panne nicht wie geplant von New York in Richtung Paris starten. «Die Ursache wird derzeit von unseren Technikern untersucht», erklärte der Air-France-Sprecher Cédric Leurquin der Nachrichtenagentur dpa in Paris am Mittwoch. «Alle Passagiere wurden auf andere Flüge umgebucht.»
Welche Probleme auftraten, wollte Leurquin nicht sagen. Ein Passagier sagte dem französischen Sender RTL: «Nach dem Einstieg hat man uns erst wegen eines Problems mit der Tür und dann wegen Bedenken im Zusammenhang mit den Tanks warten lassen. Dann hat der Bordkommandant uns erklärt, dass ein Dokument der Fluggenehmigung fehle.» Laut Air France waren 511 Passagiere sowie drei Piloten und 22 Flugbegleiter an Bord.
Notlandung in Paris
Air France ist die erste europäische Fluggesellschaft mit dem weltgrössten Passagierflugzeug in seiner Flotte. Airbus hatte die Maschine erst am 30. Oktober in einer grossen Zeremonie mit 600 Gästen in Hamburg-Finkenwerder übergeben. Am 20. November startete der A380 zu ihrem ersten Linienflug über den Atlantik.
Bereits zehn Tage später musste das Riesenflugzeug wegen eines Problems mit dem Bordcomputer auf der Strecke New York-Paris nach eineinhalb Stunden Flug umkehren. Dabei ging es um den Autopiloten. Zwei Stunden nach der Landung konnte die Maschine allerdings mit rund 500 Passagieren an Bord wieder starten.
Die ersten 19 A380 werden von Singapore Airlines, Emirates und Qantas eingesetzt. Im September musste ein A380 von Singapore Airlines mit 450 Menschen an Bord wegen eines Triebwerkschadens in Paris notlanden. (sam/sda)
Erstellt: 15.12.2009, 15:36 Uhr
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