Heute kreist der A380 über dem Titlis
Aktualisiert am 21.01.2010 6 Kommentare
(Bild: Keystone)
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Noch bis am 23. Januar findet in Engelberg OW die internationale Wintermeisterschaft der Fluglotsen statt. Im Rahmen dieses Treffens wird der neue Airbus A380 heute über den Titlis fliegen, wie die Onlineausgabe der «Neuen Obwaldner Zeitung» schreibt.
Wenn der A380 von Zürich nach Genf fliegt, wird er zwischen 10 und 11 Uhr für die Fluglotsen ein- bis zweimal über dem Titlis kreisen. Bei gutem Wetter ist eine Flughöhe von 13'000 Fuss (knapp 4000 Meter über Meer) vorgesehen – das sind weniger als 1000 Höhenmeter über dem Titlis-Gipfel.
A380 setzte um 08.21 Uhr auf
Die erste Landung des weltweit grössten Passagierflugzeugs in der Schweiz hat am Morgen in Kloten Tausende Schaulustige angezogen. Der Airbus A380 setzte um 08.21 Uhr auf der Piste 16 auf. Danach durften die Zuschauer den Riesenvogel aus nächster Nähe betrachten.
Zahlreiche Schaulustige hatten sich schon seit den frühen Morgenstunden rund um den Flughafen eingefunden, um der ersten Landung des Airbus A380 in der Schweiz beizuwohnen. «Wir schätzen die Zahl, der Zuschauer, die die Landung gesehen haben auf 5000 bis 7000», sagte Polizeisprecher Werner Benz. Unmittelbar nach der Landung habe sich im Gebiet Rümlang, Oberglatt, Bachenbülach und Winkel in Richtung Kloten der Verkehr gestaut, weil zahlreiche Schaulustige gleichzeitig wegfahren wollten. Gegen 10 Uhr normalisierte sich die Situation auf den Strassen wieder.
Über 22’000 Schaulustige
Gross war hingegen das Personenaufkommen im abgesperrten Festgelände, wo die Zuschauer zum Superjumbo vorgelassen wurden. Flughafensprecher Marc Rauch zählte am frühen Nachmittag über 22’000 Schaulustige. Eine Behinderung der Passagiere durch das grosse Zuschaueraufkommen habe es nicht gegeben, hiess es. Zahlreiche Zuschauer waren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist.
Am Nachmittag waren verschiedene Tests geplant. Diese sind Voraussetzung, dass die neuen Maschinen künftig auf dem Flughafen zugelassen werden und somit regelmässig starten und landen können. Geprüft würden dabei unter anderem die Hindernisfreiheit und die Auswirkungen auf die Navigationssysteme, aber auch das problemlose Funktionieren von Abfertigung, Betankung, Enteisung und Energieversorgung, hiess es. Um all die Auflagen des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl) erfüllen zu können, hat Airbus einen A380 für 24 Stunden zur Verfügung gestellt. (bru)
Erstellt: 21.01.2010, 00:15 Uhr
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