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Ein Flugzeug mit Panoramablick

Aktualisiert am 10.10.2011 6 Kommentare

Erst vor wenigen Tagen hat Boeing seinen ersten Dreamliner ausgeliefert und schon träumen die Pioniere der Flugtechnik von noch Grösserem. Die Nasa hat eine Studie über die Flugzeuge der Zukunft in Auftrag gegeben.

1/6 Die Vision von Airbus: Ein Flugzeug mit Panoramablick. (Bild: Airbus)

   

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Dreamliner – ein Traum ist doch noch wahr geworden

Dreamliner – ein Traum ist doch noch wahr geworden
Mehr als drei Jahre nach dem ursprünglichen Termin hat der US-Luftfahrtkonzern Boeing den ersten Dreamliner ausgeliefert.

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Der Medienrummel war gross, als Boeing (BA 70 -1.95%) in der vergangenen Woche seinen ersten Dreamliner B-787 an die japanische Nippon Airways verkauft hat. Die neue Maschine, die zu 50 Prozent aus Carbon besteht, begeistert. Der Einsatz des Kohlefaser-Verbundwerkstoffes als Ersatz von Aluminium macht die Maschinen leichter, fester, korrisionsbeständiger und sie verbrauchen weniger Treibstoff.

Nach den Amerikanern ziehen die Europäer nach. Der europäische Flughersteller Airbus hat ein Modell aus Carbon, den Airbus A350, entwickelt, das sogar aus 10 Prozent mehr Carbon entsteht, als die Maschine von Boeing. Der Superleichtflieger soll laut «Welt online» 2013 zum ersten Mal abheben.

Wie fliegen wir 2025?

Während sich Vielflieger nun auf ihre erste Reise mit der neuen Wundermaschine freuen, träumen die Techniker bereits von der nächsten Fluggeneration. Die Nasa hat bei den grossen amerikanischen Herstellern Boeing, Lockheed Martin und Northrop Grumman eine Studie in Auftrag gegeben, die folgende Frage beantworten soll: Wie bewegt sich die Menschheit im Jahr 2025 über den Wolken?

Die Nasa fordert von den neuen Maschinen weniger Lärm, weniger Schadstoffe, noch weniger Treibstoffverbrauch und einen Nonstopptransport über 13'000 Kilometer. Die Antwort von Boeing ist ein Delta-Flieger, der an einen überdimensionalen Rochen erinnert. Lockheed Martin schwebt ein Tiefdecker mit einem gewaltigen Hecktriebwerk vor, der einer heutigen Passagiermaschine ähneln soll. Und Northrop Grumman will eine Art fliegenden Katamaran abheben lassen, dessen Triebwerke zwischen zwei Rümpfen angeordnet sind. Zurzeit ist die Nasa dabei, die Vorschläge der drei Flugzeughersteller auszuwerten.

Nichts Neues bei der Geschwindigkeit

Die Visionen des stellvertretenden Airbus-Entwicklungschefs Charles Champion gehen gar noch weiter. Er stellt sich die Zukunftsmaschinen etwa so vor: Ein Flugzeug mit Panoramablick und so viel Platz, dass ein virtueller Abschlagplatz für Golfbälle oder Geschäfte an Bord durchaus denkbar sind (siehe Video). Doch auf dieses Wellness-Flugzeug müssen sich die Passagiere noch einige Zeit gedulden. Laut Airbus könnte eine ähnliche Maschine im Jahr 2050 Realität werden.

Auch in Sachen Fluggeschwindigkeit wird es wohl nicht so schnell etwas Neues geben. Nachdem die elegante überschallschnelle Concorde, die eigentlich dem weltweiten Überschallluftverkehr den Weg hätte ebnen sollen, floppte, überzeugte praktisch keines der vielen Nachfolgemodelle. (wid)

Erstellt: 10.10.2011, 16:22 Uhr

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6 Kommentare

ali kazemi

10.10.2011, 18:02 Uhr
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wenn man B707,die es seit 1960 schon gibt mit B787 vergleicht,wird man feststellen,dass bis heute keine grosse Design-Revolution stattgefunden hat.Seit 70er Jahren wird immer wieder v markanten Technologien wie Adaptiv flight control o flying wings gesprochen u AIRBUS u Boeing präsentieren die gleichen farbigen Zukunftsideen, u am Ende will Ryan Air sogar mit Stehplätzen noch mehr zu sparen Antworten


Ulrich Suter

11.10.2011, 07:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Der erste Dreamliner wurde nicht letzte Woche an ANA verkauft - er wurde bereits vor ca. 4 Jahren verkauft und erst letzte Woche mit gut 2 Jahren Verspaetung ausgeliefert. Das erste was der ANA CEO nach der Uebernahme des Flugzeugs gesagt haben soll war dass der Flieger viel zu schwer sei und die Airline die 787 nun nicht auf den geplanten Strecken einsetzen kann. Viel Begeisterung war da nicht Antworten



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