Der Zug, der mit Tempo 225 nach London braust
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London-Ashford
Gordon Brown hat heute die erste rein inländische Hochgeschwindigkeitsbahn der Insel eingeweiht. Der britische Premier lobte den neuen Zug, der mit 225 Stundenkilometer fährt: «Das ist ein grosser Tag für London und für Kent, für die ganze Gegend und ganz England», wird er in britischen Medien zitiert. Der in Japan gebaute Zug halbiert die Reisezeit zwischen London und Ashford in Kent auf 37 Minuten. Seit Juni sind die Wagen probehalber auf der Strecke gefahren.
In den nächsten Jahren, so verkündete Brown bei der Einweihung, werde England 20 Milliarden Pfund investieren, um das Bahnnetz komplett auf elektrische Züge umzustellen. Bislang fahren viele britische Züge mit Dieselantrieb. Bis 2017 wolle die Regierung ausserdem zwei Drittel aller Inlandsstrecken mit Hochgeschwindigkeitszügen ausrüsten.
Bereits vor wenigen Tagen kündigte die britische Regierung an, 200 Millionen Pfund in den städtischen Regionalverkehr im Nordwesten Englands investieren zu wollen. Und Anfang Jahr liess sie verlauten, sie werde für 1,1 Milliarden die Verbindungen zwischen London und Swansea sowie zwischen Liverpool und Manchester ausbauen. Bis Ende März, so Brown, lege er die kompletten Ausbaupläne vor. (oku)
Erstellt: 14.12.2009, 18:20 Uhr
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