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Schwedens Jäger schiessen wieder Wölfe

Zum Auftakt der ersten Wolfsjagd seit mehr als vier Jahrzehnten haben schwedische Jäger am Samstag laut Presseberichten schon mehr als 20 Tiere erlegt.

Bis Mitte Februar sind insgesamt 27 Tiere zum Abschuss freigegeben. Nach den Worten von Umweltminister Andreas Carlgreen muss sich die gegenwärtige schwedische Wolfspopulation von 220 Tieren erneuern, weil genetisch bedingte Herz- und Nierenleiden das langfristige Überleben der Tiere gefährdeten.

Die skandinavische Wolfspopulation lässt sich auf nur drei Wölfe zurückführen, die in den Achtziger- und Neunzigerjahren aus Finnland und Russland eingewandert waren. Sie leidet daher unter Inzucht.

Das schwedische Parlament hatte im vergangenen Jahr die lizenzierte Wolfsjagd als Mittel zum Management der Raubtierpopulation gebilligt. Tierschützer in Schweden kritisieren die Erlaubnis gleichwohl scharf und fordern ein Ende der Abschüsse. (raa/sda/)

Erstellt: 02.01.2010, 19:34 Uhr

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