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Die Nuller-Jahre waren am wärmsten

Aktualisiert am 20.01.2010 6 Kommentare

Die Temperaturen in den Jahren von 2000 bis 2009 war die höchsten, seitdem Wetterdaten aufgezeichnet werden – über den gesamten Globus betrachtet.

Dies belegen Daten von amerikanischen Forschern, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Laut dem Bericht des Nationalen Klimadatenzentrums stieg die Temperatur weltweit um 0,54 Grad über den langjährigen Durchschnitt. Das wärmste Jahr war demnach 2005 mit einem Plus von 0,62 Grad. 2009 lag mit 0,54 Grad über dem Schnitt und war damit das fünftwärmste Jahr überhaupt seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die Daten der Wissenschaftler belegen nun detailliert, was ohnehin schon lange vermutet worden war. Bereits beim Weltklimagipfel im Dezember in Kopenhagen hatte der Generalsekretär der Welt-Meteorologie-Organisation (WMO), Michel Jarraud, erklärt, dass das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wohl die bislang wärmste Dekade weltweit gewesen sei.

Auch in Deutschland war das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends das wärmste, seitdem die Wetteraufzeichnungen begonnen hatten. Mit einem Jahresdurchschnitt von 9,4 Grad waren die Jahre 2000 bis 2009 laut dem Deutschem Wetterdienst wärmer als alle anderen Dekaden, deren Temperaturwerte seit mindestens 1880 aufgezeichnet wurden. (raa/ddp)

Erstellt: 20.01.2010, 09:52 Uhr

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6 Kommentare

Alexej Buergin

20.01.2010, 10:27 Uhr
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Die seltsame Formulieren soll verstecken, dass die Temperaturen in den "Nullern" nicht mehr gestiegen sind. Das leichte Absinken war aber flacher als der Anstieg in den Neunzigern. Prognostiziert war eine immer raschere Zunahme parallel zur Zunahme der CO2-Konzentration. Nichts da. 2010 soll wegen El Nino das wärmste Jahr aller Zeiten werden. Man wird ja sehen. Antworten


Andreas Berger

20.01.2010, 10:59 Uhr
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@A.Buergin: Ich habe Sie schon einmal darauf aufmerksam gemacht, dass MeteoSchweiz Inhomogenitäten wie z.B. UHI korrigiert. Schauen Sie einmal in den Publikationen von MeteoSchweiz nach (Stichwort: Inhomogenitäten). Sie haben aber recht, dass die Anzahl Messstationen weltweit abnimmt. Antworten



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