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Masernfälle nehmen stark zu – Mädchen stirbt in Genf
Rote Punkte über dem ganzen Körper: Masern.
In der Schweiz war 2006 eine Masern-Epidemie ausgebrochen. Nach einer vorüberhenden Abnahme ist die Zahl der Erkrankungen nun wieder europaweit zunehmend, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte. In diesem Jahr seien in der Schweiz bereits 50 Fälle gemeldet worden - soviel wie in einem epidmiefreien Jahr insgesamt.
Ende letzter Woche starb im Genfer Kantonsspital ein Mädchen aus Frankreich an einer akuten Masernkomplikation. Das Mädchen lebte in der Nähe der Schweizer Grenze und war nicht geimpft. Dieser Fall bestätige, dass Masern eine gefährliche Krankheit seien, schreibt das BAG.
Für Ausrottung Impfrate auf 95 Prozent erhöhen
Das BAG empfiehlt dringend, Kleinkinder systematisch zu impfen. Auch alle nach 1963 Geborenen, die noch nie Masern hatten, sollten die Impfung nachholen.
Um die Masern in der Schweiz auszurotten - wie dies in Nord- und Südamerika sowie in Finnland bereits der Fall ist - sollte die Durchimpfungsrate bei Kleinkindern laut BAG auf 95 Prozent erhöht werden. Derzeit liege sie landesweit bei 86 Prozent. (cpm/sda/)
Erstellt: 04.02.2009, 16:43 Uhr
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