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Wenn der Glaube an Gott krank macht
Aktualisiert am 01.03.2009 67 Kommentare
Forscher der Universität Zürich und der Ruhr-Universität Bochum haben herausgefunden, dass Religiosität gesundheitsgefährdend sein kann. Die Studie, die dem «Sonntag» exklusiv vorliegt, zeigt: Der Glaube kann das Wohlbefinden reduzieren und psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände verstärken.
Für ihre Studie haben die Forscher 328 Schweizer Kirchgänger befragt. Alle hatten in den letzten vier Jahren ein belastendes Erlebnis zu verarbeiten: eine schwere Krankheit, ein Trauma oder einen Trauerfall.
Die Forscher rechneten damit, dass Menschen mit starkem Glauben seltener unter Angst und Depressionen leiden würden. Doch das war nicht der Fall.
«Wir haben starke Anzeichen dafür, dass ein negatives Gottesbild zu psychischen Problemen führen kann», sagt Bernd Krämer, Oberarzt an der Psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Zürich und einer der Autoren der Studie. «Es hat uns sehr überrascht, dass Religiosität nicht in Verbindung mit weniger Depression und Angst gebracht werden konnte.»
Entscheidend dafür, ob der Glaube Heil oder Unheil bringt, ist nach Angaben der Forscher das Gottesbild der Gläubigen. «Sehen sie Gott positiv als gütigen, vergebenden Vater, der ihnen in schweren Zeiten zur Seite steht, dann hilft das, in der Belastung einen Sinn zu finden», erklärt Bernd Krämer gegenüber dem «Sonntag». «Wer aber ein negatives Gottesbild hat und Gott als Rächer sieht, der den Menschen für seine Sünden straft, tut sich schwerer, mit Belastungen umzugehen.» (bru)
Erstellt: 01.03.2009, 07:34 Uhr
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67 KOMMENTARE
Kann man auch Krank werden wenn man den "falschen" Studien glaubt? Ich habe sehr viel positiven Erfahrungen gemacht mit dem Glauben an Jesus Christus. Ich habe zwar keinen extrem starken Glauben, dafür ist die Person an die ich glaube extrem stark und darum darf ich auch sagen, ich bin stark und frei von Depressionen etc. Im übrigen Glaube und Religiosität sind doch zwei verschiedene paar Schuhe
Hey Tim wer bist Du, dass Du über die Salon-Katholiken urteilst? WWJD?? Würde das Jesus tun? Glaube nicht...
Mit dem Herr Gott ist es, wie in der Ehe , nämlich in guten und schlechten Zeiten
Interessant wäre gewesen zu erwähnen, welche Konfession befragt wurde. "Kirchgänger" ist ein universaler Begriff. Zu unterscheiden wäre hier zwischen Salon-Katholiken die offensichtl. am Sonntag in den Dörfern nur die Kirchtür einrennen, um sehen und gesehen zu werden,u. vielleicht v. diesen neuchristlichen sog. Charismatischen Sekten. Evangelikale kann man mit realist. Christen nicht vergleichen.
Ich wurde von einem Pfarrer enttäuscht. NIcht jedes Gesicht passt in der Kirche gewissen Leuten, aber meines gefällt dafür vielen anderen Menschen. Darauf erfolgte der Kirchenaustritt. Seither habe ich meinen Frieden gefunden und bin sehr glücklich.
Das Glaube krank macht, ist keine neue Erkenntnis. Gerne erlaube ich mir hier aber den alles entscheidenden Unterschied zwischen Religion und Evangelium in die Diskussion einzubringen. Evangelium ist die Gute Nachricht, dass sich Gott durch Jesus Christus der Menschheit angenommen hat. Religion ist der klägliche Versuch, durch eigene Bemühungen Gott zu gefallen; das kann nur schiefgehen.
Etwas Vorgefertigtes zu konsumieren bleibt in etwa, wie nicht kochen zu müssen. Und wer nicht weiss, sondern nur abkupfert, verschläft die eigene Selbstständigkeit. Man rettet sich in eine einfachste Lösung, die man kaum zu hinterfragen wagt. Kinder, in solch' Umfeld aufgezogen, leben in einer Scheinwelt. Differenzieren nur noch in (von Satan) Versuchte - und diesen, die zum eigenen Club gehören!
Die christlichen Religionen sind ein Milliardengeschaeft mit den Lebens- und Todesaengsten der Menschen. Ca. 50% der Kriege in den letzten 2000 Jahren wurden aus religioesen Gruenden gefuehrt. Wenn es den Roemern damals gelungen waere, dieses sog. Gotteskind zu erschlagen, waere der Welt sehr viel erspart geblieben. Die Religionsfuehrer sollen endlich den "lieben Gott" und den Teufel vorstellen!
Seit fast 10 Jahren bin ich spezialisert auf die Arbeit an und mit Gottesbildern. Diese "Bilder" sind Vorstellungen, Darstellung und Definitionen welche meist durch Religiosität und Dogmatik definiert werden. Destruktive Gottesbilder lassen sich verändern! Gott und unsere Bilder von Ihm, sind nicht das Selbe! Glaube ist eine Herzensangelegenheit und lässt sich eben nicht in Bilder fassen.
Eine fragwürdige Studie! Hier werden konfessionell gebundene Menschen befragt. "Confessio"(ich bekenne) hat mit Religion wenig zu tun. Sie neigt zu Fanatismus, Rechthaberei und Überheblichkeit, wie wir überall sehen. Sie gibt brüchigen Halt, macht letztlich eng und verschlossen. "Religio" hingegen basiert auf einer eingeübten langen Erfahrung und bewirkt positive körperlich-seelische Effekte.
Gottes Grösse zeigt sich u.a. darin, dass er dem Menschen ein Hirn zum Denken und den freien Willen gegeben hat. Keiner von uns hat sich selbst erschaffen und keiner wird dem Tod entgehen. Bei vielen Atheisten fehlt es mir an Demut vor dem Unerklärbaren (Gott). Demut vor dem Schöpfer ==> Demut vor der Schöpfung ==> Demut vor dem Nächsten ==> würde definitiv mehr Friede, Respekt und Liebe ergeben.
Strahlendste Beispiele für Fehlleitung von Gläubigen findet man in der sog. Friedensreligion (auch als Islam bekannt), wo sich junge Menschen als Bombe hergeben, um möglichst viel andere Menschen (auch Geschöpfe Gottes) mitzunehmen, um dann ins Paradies einzugehen.
@P.Berchrtold: Wobei gerade der Ort Gossau bestätigt, dass die Dummheit der Menschheit unendllich ist(Zitat von A.Einstein). Gossau mit seinem Orwellschen >
Logisch: Die Umwelt (andere nennen sie "Gottes Schöpfung") ist arg strapaziert. Niemand will die Verantwortung übernehmen (...weil es "Gott" so haben will). Dann geben die "Endzeitideologien" noch einen drauf, indem man keck auf ein "Nachher" macht. Aber etwas unternehmen, damit die Nachfolgegenerationen sich an der schönen Erde laben können und nachhaltig existieren, so dass es für alle reicht...
Jener welcher der ein negatives Gottesbild hat, der hat nicht verstanden was Glauben an Gott ist.
Als ich in einer tiefen Depression war, fuhr ich nach Lourdes. Das hat mir enorm viel gegeben. Ich konnte aus dem Teufelskreis von Verzweiflung und Wut ausbrechen. Zwar waren meine Probleme nicht gelöst, aber immerhin konnte ich die Stelle behalten. Ich hätte sie sonst verloren, wenn ich nicht aus dem Teufelkreis ausbrechen konnte. Ich bin überzeugt: Maria hat geholfen!
Gottesbilder sind Leitideen, diese steuern das Denken und Handeln . Solche "Bilder in den Köpfen" wirken: Die einen beginnen daran und v. a. an einer einengenden, dogmatischen, fundamentalistischen Verkündigung und Gemeinschaft zu leiden und werden u.U. psychisch krank. Andere werden mündig im Glauben und erleben die befreiende, lebensfreundliche Seite Gottes, Urgrund allen Lebens.
Religion und Glaube an den Dreieinigen Gott der Bibel sind nicht mischbar. Religiös sein kann nicht helfen. Wer den Dreieinigen Gott der Bibel kennt, die Vergebung durch Jesus annimmt, der hat nicht einfach ein leichtes Leben. Aber bekehrte und in der Nachfolge lebende Menschen wissen wo sie die Ewigkeit verbringen dürfen. Bei Gott. Wunderbar wird das sein.
Ist doch klar! Eine Depression ist kein Spass. Wer unter einer Depression leidet, hat nicht nur ein gestörtes Bild von seiner Umgebung und Mitmenschen sondern sieht auch Gott in einem schiefem Licht. Aus dieser Sicht ist diese sogennante wissenschaftliche Studie nicht sehr viel aussagend.
Die Dummheit dieser Forscher ist wirklich erstaunlich. Da werden munter Kirchgänger mit Gläubigen gleichgesetzt, und 328 Schweizer, die ein belastendes Ereignis zu verarbeiten haben, sollen repräsentativ sein. Mir beweist das nur eines: Nicht ohne Gott wären wir besser dran, sondern ohne diese schwachsinnigen Studien. Das zeigen schon allein etliche der untenstehenden Kommentare.
der glaube und die religion sind immer so gut, wie der mensch, der sowas lebt und praktiziert. weder eine konfessions-zugehörigkeit noch die evtl. intellektuellen fähigkeiten eines gläubigen sind entscheidend, auch nicht einbe hautfarbe... vielmehr ist herzens-güte gefragt und nötig: diese sprache ist kinderleicht, für jede kreatur umissverständlich und bedarf nicht grosser worte wie der egoismus.
Wer sich von Gott geliebt und angenommen weiss, mit all seinen Stärken und Schwächen, hat einen "Boden" unter den Füssen, der auch in schwierigen Situationen trägt. Die Zusage, mit all seinen Sorgen und Nöten zu Gott kommen zu dürfen, ist entlastend und ein erster Schritt zur Bewältigung. Dass ein strafendes Gottes- und Vaterbild in Krisenzeiten wenig hilfreich sein kann, ist verständlich.
Mit Überzeugung bin ich Christ. Ich glaube nicht an einen strafenden Rächer-Gott, sondern an den Gott der Liebe, der in Jesus Christus zu uns Menschen gekommen ist. Ich erlebe, wie er mich als Auferstandener durchs Leben begleitet. Dieser Jesus ist gemäss der Bibel gekommen, um den Menschen „Leben in Fülle“ zu bringen (Joh. 10,10). Schweres sehe ich als Leid, das Jesus als Begleiter mit mir teilt.
Wenn Markus Schmidli Menschen die an Gott glauben, als Geistig minderbemittelt bezeichnet, möchte ich eine Umfrage des Wissenschaftsmagazins "Nature", unter Amerikanischen Biologen, Mathematiker und Physiker zitieren: " 40% glauben an einen persönlichen Gott, viele von ihnen beten sogar zu ihm, und hoffen auf Antwort" Quelle: Spiegel de. Herr Schmidli qualifiiziert sich damit wohl selbst......
Wie heisst es; Du sollst dir kein Bildnis , noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erde ist....... 2 Mose 20, 4.... Das heisst doch nichts anderes, als jeder Gedanke, jedes Wort über GOTT ein Bildnis ist.. Die HERZENSLIEBE IST DER WAHRE GOTT!!!!!!!!!!!!!!! Alles andere sind Streitgründe für NICHTWISSENDE....
Vor etlichen Jahren wurde eine Studie publiziert, welche eine signifikant grössere Angst vor dem Tod bei den Gläubigen auswies als bei den "Ungläubigen". Warum wohl ?
Religion und Glaube ist strikt zu trennen! Die religiösen Eiferer, welche über das schlechte Gewissen in allen Religionen die Menschen verunsichern, sind das Übel! Wer sich anmasst, zu wissen was richtig und falsch ist, ist religiös und frömmlerisch, ja heucherlisch! Was nicht von Herzen, aus dem Innern und aus "eigenem" Antrieb kommt, ist religiös und nicht von Glauben! Ermutigung statt Tadel..!!
Jeder Mensch glaubt an irgendwas, besonders schwierig habens die Atheisten, die glauben ans Nichts. Ich glaube an den Gott, der alles aus dem Nichts geschaffen hat! Die Bibel sagt, Gott ist Liebe, Freiheit, Freude, bedingungslos! An diesen einen wahren Gott zu glauben macht nicht krank, sondern gesund!
Wie die Politik ist auch die Relgion, fuer die die Wein trinken viel angenehmer als fuer die, denen Wasser gepredigt wird. Sogar das "Zoelibat" wird ertraeglich, wenn die paepstliche Schattulle drei auch finanziell folgenschwere "Fehl"tritte auch mit drei verschiedenen Gespielinnen subventioniert. Von dieser Freiheit kann der bis zum Tod mit nur einer Ehefrau "gesegnete" Laie nur noch traeumen.
Auch ohne "Glauben" oder "falsche Gottesbilder" ist diese Gesellschaft krank. Wer's nicht glaubt, soll nur mal am Freitag/Samstagabend im Ausgang die Ohren und Augen offenhalten oder mal die "Selfhelp" Bücherecke in der lokalen Buchhandlung besuchen. Die Sinnleere ist überwältigend. Aber zum Glück hat der Atheist Alkohol und Zigaretten ;-) Dann ist das materialistische Scheissleben erträglich!
die frage ist tatsächlich was hab ich für ein gottesbild? und wie kann ich eine beziehung leben zu einem grossen gott der himmel und erde geschaffen hat. ich freue mich zu sehen und mitzuerleben wieviel menschen mit einem guten gottesbild gesund werden :-)
Von 328 befragten Probanten eine Studie zu verifizieren dass, wer an einen Gott glaubt psychische Probleme hat und an Depressionen leidet, muss ich sagen diese Studie ist wo möglich nicht mal das Papier wert.Geht man davon aus, dass die Menschen unserer Welt an irgend einen Gott glaubt, könnte man meinen die Welt bestehe nur an Depressionen leidenden Menschen. Glaubt an Gott statt den Psychiater.
Religionen an sich können tatsächlich krank machen. Selbst religiöses christliches Getue. Einzig und allein die Person Jesus Christus bringt dem Menschen den wahren Frieden. Keine Religion macht frei, nur Jesus Christus, der auferstandene Sohn Gottes. Wer Jesus hat, d e r hat das Leben, und niemand kommt zu Gott als nur durch Jesus Christus!
Der Glaube wird leider immer noch mit der Kirche gleichgesetzt. Kirche ist bloss Ausdruck des Glaubens. Wer eine Kirche braucht um gläubig zu sein kann tatsächlich krank werden! Denn wenn die Kirche krank ist, sind es die "Gläubigen" in der Regel auch.
ich habe den gott nie gesehen und sonst auch niemand ! siehe 1.johannes 4.12 viel wichtiger das leben geniessen und freundlich zu den leuten . viel lachen ist gesund .
Der Glaube an Gott ist ein bizarrer Fetisch aus der Frühgeschichte des selbstreflexiven Nacktaffen mit allen seinen Nebenwirkungen (den kurzfristig positiven und schmerzlindernen aber auch den gesundheitsschädlichen und patologischen), man sollte sich dies bewusst sein.
Ich bin erfreut über die Mehrzahl der vorangegangenen Kommentare . Es zeigt mir, dass eine sonst schweigende Mehrheit bereit ist, die primitive Entwicklungsstufe "Religion" zu überschreiten und der Aufbau einer einheitlichen Weltethik (Menschen- und Tierrechte) voran kommt . Als nächstes müssen wir endlich Kirche und Staat in der CH trennen !
ich rufe alle leute auf: werft sämtlichen ballast im leben, insbesondere auch den religiösen, ab, und l e b t . der mensch hat im durchschnitt, in unseren breitengraden, rund 85 jahre zur verfügung. einfach nur blöde, wenn man sich diese zeit durch religiöse schuldgefühle, einschränkungen, dummheit selber beeinträchtigt. also: sämtlichen unnötigen ballast über bord werfen und das leben geniessen
Ziel einer erwachsenen Persönlichkeit ist die Selbstverantwortung und Selbststeuerung, nicht ein terrorisierender Übervater! Die katholische Kirche trägt dazu nur sehr wenig bei... Die schnelle Wirtschaft und Gesellschaft erfordern laufend eigene Entscheidungen, die nicht immer mit Gebetsmeditationen erklommen werden können. Das sehen wir auch bei den gläubigen Moslems.
"Religion ist das Opium des Volkes." Trifft es das nicht ziemlich gut? Religiöse Menschen lagern zentrale Bestandteile ihrer Innenwelt aus und projizieren sie auf ihre religiöse Scheinwelt. Dazu gehört insb. auch das (v.a. das Verantwortungs-)Bewusstsein bezüglich des eigenen Handelns; aber damit zusammenhänged eben auch Freuden und Ängste, über die man dann scheinbar keine Kontrolle hat.
Wieder eine Studie, die die Welt nicht braucht. Denn - man glaubt es kaum - sogar das Leben ist lebensgefährlich und es endet gar mit dem Tod.
@Alois Loosli. Bravo! Ich muss Ihnen recht geben.Es ist eine Frage der Einstellung. Ich kann mir Angst machen im Wissen, dass Gott mich straft (negativ). Ich kann aber mir auch Hoffnung machen im Wissen, dass Gott für mich ist (positiv). Es gibt dazu einen guten Spruch: Wenn Gott für mich ist! Wer kann schon gegen mich sein? Man muss eben positiv durch's Leben gehen. Das gefällt auch Gott.
Mir scheint auch der Umkehrschluss wahrscheinlicher: Dass labile Menschen eher zu strengem, religiösem Glauben neigen - wobei das nicht nur auf konfessionelle Ausprägungen zu beziehen ist. Labile Menschen glauben im Sinne einer Religion auch an ganz andere Konstrukte. Nehmen wir doch nur mal das Bankgeheimnis oder das Investment Banking....
Es ist die Frage nach dem Huhn und dem Ei... Was war vorher: psychische Krankheit oder religiöser Fanatismus?
Eine Religion, die ihren Schäfchen ewige Verdammnis (man stelle sich das mal ernsthaft vor) androht, muss sich nicht wundern, wenn die Gläubigen davon krank werden.
Viele Kommentare sind total daneben, wenn Atheisten diese Studie zum Anlass nehmen, Religion schlecht zu machen. Es ist das DESTRUKTIVE Gottesbild, das krank macht, nicht Religion an sich., wie diese Studie zeigt.Ein gutes Gottesbild kann sicher auch positives zu unserem Leben und unserer Aussicht auf den Tod vermitteln, und die Angst vor unserem Ende nehmen.
Ich war selber zehn Jahre in fundamentalistisch-christlichen sprich evangelikalen Kreisen engagiert. Der Glaube an das evangelikale, freikirchliche Gottesbild kann nach meiner Erfahrung sehr wohl krank machen. Man entfremdet sich immer mehr von sich selbst. Man misstraut dem eigenen Denken, Willen und den eigenen Gefühlen. Man unterzieht sich letztlich freiwillig einer Gehirnwäsche. Freiheit ade!
Lasst doch die Leute an das glauben was sie wollen und erfindet nicht solche lügnerische, an den Haaren herbeigezogenen Studien. Jeder Mensch hat einen Glauben, es muss ja nicht unbedingt einen göttlichen sein. Viele Leute haben durch den Glauben an Gott einen Sinn in ihrem Leben gefunden, lasst doch diese Leute einfach in Ruhe.
Solche "Studien" sind doch Unsinn! Ursache und Wirkung werden so sowieso nicht erkannt. Befragte man 1000 Menschen in Basel und 1000 in Zürich und - sagen wir mal - mehr aus Zürich hatten Schnupfen, dann kann man auch nicht sagen, Zürich sei schnupfengefährdeter als Basel. Vielleicht neigen krankheitsanfällige Menschen eher zur Religiosität - das wär' ja auch eine Schlussfolgerung!
Atheismus kann genauso krank machen. Glaube kann auch gesund machen. Den Glauben als psychische Störung abzuurteilen ist krank und zeugt von falschen Vorstellungen/Vorurteilen. Atheismus könnte mit denselben Argumenten als Psychose diagnostiziert werden. Gefährlich ist Glaube dann, wenn er nicht aus einer lebendigen, persönlichen Beziehung zu Gott besteht, sondern in Abhängigkeit zu einem 'Guru'.
Seit wann ist es erstaunlich, dass geistig Minderbemittelte und Kranke (sprich "Gläubige") krank sind? Dieses ewige Bemänteln der Idiotie des Glaubens ist doch einzig und allein Speichelleckerei der Mehrheit gegenüber. Gott ist schon lange tot, und nicht nur das: er stinkt inzwischen.
Ich bin der Meinung, das die Menschen endlich verstehen müssen, das sie ihr Schicksal selber in die Hand nehmen können und die Verantwortung von ihren Gedanken, Gefühlen und Taten selbst tragen müssen, sei es in diesem Leben oder in den Vorangegangenen.Gott ist nicht gut oder schlecht er IST einfach.Und hat denn nicht alles was uns widerfährt als Intention uns zu mehr Bewusstheit zu führen?
Es gibt unzählige Studien, die das Gegenteil beweisen. Aber daraus lässt sich natürlich keine Titelgeschichte machen.
Das ist doch klar - und ganz einfach: Wer Lob und Tadel ausserhalb von sich selbst sucht, hat keinen Boden unter den Füssen. Und wer jemand anderen als sich selbst für sein Tun und Lassen verantwortlich macht, läuft am Gängelband einer Fantasiegewalt. Dass er/sie hiervon so abhängig wird wie ein Kokser, ist logisch.
Es wird Zeit, dass wir mit Themen wie Glauben und Relig. kritischer werden. Es sind repressive Systeme, die anderen Menschen gegenüber ausgrenzend sind & primär dazu dienen Kontrolle über andere zu erlangen, bis hin zur Gesinnungskontrolle, was also ein falscher und was ein richtiger Glaube ist. Allein die Idee, dass en Mensch danach beurteilt wird, was er glaubt, statt wie er lebt, ist abstossend
Man hätte als Titel auch schreiben können, wenn Durst nach Wasser krank macht. Es ist alles eine Frage des Blickwinkels.
Das Problem ist umgekehrt, depressive und ängstliche Menschen suchen zuflucht bei der Religion. Zufriedene Menschen mit einem gesunden Selbstvertrauen brauchen keinen Gott als Beschützer
Naja, wer nichts von 'Gott' erwartet kann auch nicht enttäuscht werden. In diesem Sinne: Gott schütze Atheismus. Ein sündhaft gutes Leben - glaubt es!
Kai Luder@ Sie bringen es auf den Punkt. Solange wir abhängig sind von der Institution Kirche, können wir in uns selbst nicht wirklich starken - geht es vielleicht um Eigenliebe? Die Kirche will Macht, und will die Leute unterdrücken - und viele sind nicht fähig, sich davon loszumachen und Eigenes - Re-ligio - zu leben.
Soso, "Der Glaube kann psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände verstärken." Korrekt müsste es heissen "Der Glaube ist eine psychische Störung." Je früher wir das anerkennen, desto früher können wir anfangen etwas dagegen zu unternehmen.
religiöser Glaube macht krank im Kopf... für mich nichts neues
Das Resultat dieser Studie überrascht mich nicht . Sie war überfällig. Unsere abtretende Generation ist terrorisiert worden durch ein sehr negatives Gottesbild, den rachsüchtigen, buchhalterischen Gott, der alle Ungläubigen& Ungehorsamen in die Hölle stürzt, daneben wurde immer wieder seine Liebe zu uns gepredigt, ein Beispiel totaler Schizophrenie , hinter der die Machtgier des Klerus stand.
Glaube ist eine Variante, um Ängsten zu begegnen. Dies geschieht, indem der Gläubige ein metaphyisches Bild (zb. Gott) herbeizieht, um diesem die Verantwortung abzuschieben. Irrtümlicherweise meint der Gläubige, sich so von den Ängsten zu befreien, doch wird dies langfristig nicht gelingen, da es sich um ein erdachtes metaphysisches Bild handelt, das an den Widersprüchen dieser Welt scheitert.
Wiederum ein idiotischer Titel à la Boulevardzeitung: Nicht der Glaube macht krank, sondern die Art des Gottesbildes, wie nachher erwähnt! Pos. Bild. eher gesundheitsfördernd, neg. eher Richtung Depression, Angst usw. Im übrigen: Braucht es dazu Forscher? Sind wir ausser den Forschern alle doof?
Es ist offensichtlich und bekannt, dass der "reformierte Gott" als gütiger empfunden wird als der katholische - keine Beichte, kein "Mittler", es wird für die Menschen gebetet, nicht nur für die Katholiken... Einmal mehr dürfen nicht alle in die gleiche Schublade geworfen werden!
Die Kirchen schaffen zuerst die Schuld und dann die Erlösung. Die Chemische Industrie bringt zuerst Stoffe in den Nahrungskreislauf, die den Menschen nicht gut tun, und schafft dann Medizin zur Heilung. Was ist also an der Erkenntnis neu, dass Abhängigkeit krank macht?
Jch bin sehr glücklich seit als15 Jahre war bis heute ,bald 70 bin ohne Kirche u . Gott Glauben Gott hat keine auf der Welt !,Kirche auch nicht ,alles sind erfunden !,na und!!!
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