Schweinegrippe: Keine Angst vor einem «Super-Virus»
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Dies berichteten Wissenschafter der Universität Maryland im Online-Fachjournal «PLOS Currents». Laut der dort veröffentlichten Studie, vereinigte sich das Virus bei Tierversuchen nicht mit anderen Grippeviren – eine Voraussetzung für die Entstehung gefährlicher Mutationen.
Gegenüber den zwei gängigsten Viren dieser Grippesaison habe das Schweinegrippe-Virus einen klaren biologischen Vorteil, sagte Studienkoordinator Daniel Perez. Es habe in den Wirtskörpern die anderen Grippeviren verdrängt und sich zwei Mal so schnell vermehrt wie diese.
Mehrfach-Infektionen bei Tieren
Einige mit dem Schweinegrippe-Erreger und anderen Grippeviren infizierte Tiere entwickelten neben Atemwegs- auch noch Darmerkrankungen. Perez sprach sich für weitere Untersuchungen zu Mehrfach-Infektionen aus, weil diese für einige Todesfälle durch die Schweinegrippe verantwortlich sein könnten.
Das Resultat der Studie, so der Forscher weiter, lasse sowohl Impfungen gegen Schweinegrippe als auch gegen saisonale Grippe im Herbst und Winter angeraten erscheinen. (raa/sda)
Erstellt: 03.09.2009, 12:33 Uhr
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