Klimawandel birgt grösstes Gesundheitsrisiko

Aktualisiert am 14.05.2009 3 Kommentare

Der Klimawandel stellt nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern die grösste Gesundheitsgefahr im 21. Jahrhundert dar.

Dürre: Der Klimawandel verstärkt die Gefahr von Erkrankungen, Mangelernährung und Obdachlosigkeit.

Dürre: Der Klimawandel verstärkt die Gefahr von Erkrankungen, Mangelernährung und Obdachlosigkeit.
Bild: Keystone

Selbst konservativste Schätzungen über die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Gesundheit von Menschen weltweit seien «zutiefst beunruhigend und verlangen nach einem Eingreifen», hiess es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie von Forschern des University College in London und der Fachzeitschrift «The Lancet».

Der Klimawandel verstärke die Gefahr von Erkrankungen, Mangelernährung und Obdachlosigkeit durch Überschwemmungen, Dürre und das Ansteigen des Meeresspiegels.

Durch Änderungen des Klimas könne sich der Lebensraum von Malaria übertragenden Mücken ausweiten und so auch bislang kühlere Regionen von Malaria und Dengue-Fieber betroffen sein. Überschwemmungen brächten Cholera und Durchfallerkrankungen, Dürre Fehlernten und Hunger, hiess es in der Studie, die zum grossen Teil auf einem Bericht des UNO-Expertengremiums IPCC beruht. (mbr/sda)

Erstellt: 14.05.2009, 07:04 Uhr

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3 Kommentare

Ronnie König

14.05.2009, 09:43 Uhr
Melden

Unter anderen hat der Club of Rome in den 70ern schon darauf hingewiesen. Für viele ein Hirngespinst. Nun wird es bittere Realität! Antworten


peter lüscher

15.05.2009, 00:01 Uhr
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Solang die Lebenserwartung in den Reichen Länder nicht deutlich zurückgeht, geht es so weiter wie gehabt. Antworten



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