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…82 Jahren: Die Staumauer St. Francis stürzt ein.

Am 12.3.1928 bricht die Talsperre St. Francis zusammen. Dabei verlieren zwischen 400 und 500 Personen ihr Leben.

Riesiges Gebilde: Die Staumauer St. Francis vor dem Einsturz.

Riesiges Gebilde: Die Staumauer St. Francis vor dem Einsturz.

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Die Talsperre liegt in der Nähe von Los Angeles. Das Projekt ist in den Zwanzigerjahren von William Mulholland, einem Ingenieur des Los Angeles Department of Water and Power, gebaut worden. Heute weiss man: Der Fels war ein ungeeigneter Bauort. Ursprünglich wollte Mulholland die Mauer 53 Meter hoch bauen. Kurz nach Baubeginn beschliesst er aber, die Mauer um drei Meter zu erhöhen. Im Juli 1925, als das Bauwerk schon beinahe zur Hälfte fertig ist, beschliesst der Ingenieur, nochmals drei Meter hinzuzufügen.

Sämtliche Vorwarnungen ignoriert

Bereits 1926 und 1927 bemerkt man Risse in der Mauer. Mulholland inspiziert diese zwar, misst ihnen aber keine Bedeutung bei. Am 7. März 1928 werden zudem Leckagen entdeckt. William Mulholland ignoriert diese abermals. Aufgrund seines nachlässigen Verhaltens könnte die Staumauer eingestürzt sein. Ein anderer Grund ist darin zu suchen, dass unweit der Mauer Strassenbauarbeiten mit Sprengungen stattfinden. Ob diese die Mauer tatsächlich lockerten, weiss man bis heute nicht.

Die Katastrophe

Am 12. März, kurz vor Mitternacht, stürzt die Mauer ein. Es gibt keine überlebenden Augenzeugen. Wieso und wie die Staumauer niederging, wurde nie genau herausgefunden. Auch die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt. Man geht von 400 bis 500 Toten aus.

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.03.2010, 14:15 Uhr

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