Schweinegrippe: Neuer Todesfall in Winterthur

Nach einem Kleinkind aus dem Baselbiet ist gestern auch eine Frau im Kanton ZĂĽrich an den Folgen einer H1N1-Infektion gestorben.

Hier starb die Frau: Kantonsspital Winterthur.

Hier starb die Frau: Kantonsspital Winterthur.

Die Schweinegrippe hat in der Schweiz ein zweites Todesopfer gefordert. Im Kantonsspital Winterthur (KSW) erlag gestern eine Frau einer Lungenentzündung, die durch das H1N1-Virus ausgelöst worden war. Das hat gestern Abend Urs Rüegg von der kantonalen Gesundheitsdirektion gegenüber dem Tages-Anzeiger bestätigt. Die Frau war zwischen 50 und 60 Jahre alt und durch eine Vorerkrankung geschwächt. Laut Rüegg litt sie an Diabetes. KSW-Direktor Rolf Zehnder wollte zum Fall keine Stellung nehmen. Er verwies auf eine Pressekonferenz des Bundesamts für Gesundheit, die heute um 11 Uhr in Bern stattfindet.

Der erste Schweinegrippe-Todesfall wurde gestern in Baselland bekannt. Das Opfer ist ein vier Monate alter Säugling, der allerdings bereits aus anderen Gründen geschwächt war. Jetzt häufen sich auch in Zürcher Spitälern die Anfragen besorgter Eltern. Im Kanton können sich ab heute alle gegen die Grippe impfen lassen. Doch der Impfstoff ist knapp. (pak)

Erstellt: 19.11.2009, 11:25 Uhr

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