Lothar Matthäus sagt dem Alpensymposium ab

Das Alpensymposium in Interlaken von nächster Woche muss beim Glamourfaktor einen herben Dämpfer hinnehmen. Lothar Matthäus kommt nicht.

Warum er wohl nicht nach Interlaken kommt? Lothar Matthäus hat seine Teilnahme am Alpensymposium kurzfristig abgesagt.

Warum er wohl nicht nach Interlaken kommt? Lothar Matthäus hat seine Teilnahme am Alpensymposium kurzfristig abgesagt. Bild: Keystone

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Der ehemalige Weltfussballer Lothar Matthäus hat seine Teilnahme am Alpensymposium kurzfristig abgesagt. Beim Management von Matthäus hiess es, der Rückzieher habe private, persönliche Gründe. Der ehemalige Weltfussballer wäre demnach gerne gekommen, es sei aber zu Terminüberschneidungen gekommen.

Am Alpensymposium in Interlaken treffen sich jeweils nicht nur Wirtschaftsführer, Politiker und Wissenschaftler. Auch Sportler und Künstler sollen ihre Ideen und Lebenserfahrungen einbringen. So reisten in den letzten Jahren etwa Dieter Bohlen oder Conchita Wurst nach Interlaken.

Matthäus sollte am Alpensymposium vom nächsten Dienstag und Mittwoch über seine Karriere berichten: «Hochleistungssport und Unternehmertum: eine stolze Fussballerkarriere mit erfolgreicher Verlängerung» lautete der Titel des Referats des ehemaligen Weltfussballers, Welt- und Europameisters sowie mehrfachen deutschen Meisters und Pokalsiegers.

Zuletzt war Matthäus Nationaltrainer von Bulgarien. Seit 2012 arbeitet er als Fussball-Experte für den deutschen Bezahlsender Sky. Er füllt regelmässig auch die Klatschspalten, sei es mit seinen bescheidenen Englischkenntnissen oder mit seiner Vorliebe für deutlich jüngere Frauen. Inzwischen ist er zum fünften Mal verheiratet.

Stattdessen Bernhard Heusler

Statt Matthäus wird Bernhard Heusler in Interlaken erwartet. Der Wirtschaftsanwalt und Präsident des FC Basel soll über «Unternehmens- und Teamführung im Fussballclubs» dozieren.

Weitere Referenten sind der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis, Alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, der deutsche Politiker Gregor Gysi und Auma Obama, Schwester von US-Präsident Barack Obama. (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.01.2016, 12:30 Uhr

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