Wirtschaft

Zeitungen sterben wie die Fliegen

Auf den Zeitungsmärkten findet ein Gemetzel statt: Dutzende Traditionsblätter kämpfen ums Überleben. Die Wirtschaftskrise hat viele schon weggefegt: In den USA sind bisher elf Zeitungen eingegangen.

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Mitarbeiter der «Rocky Mountain News» sind am Boden zerstört, als sie am Donnerstag, 26. Februar die Nachricht über das Ende ihrer Zeitung erhielten.
Bild: Keystone

   

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Video: «Rocky Mountain News»

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Trauriger Abschied von der «Rocky Mountain News»: Die letzten Wochen haben Mitarbeiter mit einer Kamera festgehalten.

Im April wäre die Tageszeitung «Rocky Mountain News» 150 Jahre alt geworden. Doch vorgestern Freitag ist die allerletzte Ausgabe des Blattes erschienen. Damit verliert der US-Staat Colorado seine älteste Zeitung und die Krise auf dem Zeitungsmarkt hat bislang ihr prominentestes Opfer gefordert.

Der Verlag E.W. Scripps hat wochenlang verzweifelt einen Käufer für die defizitäre Zeitung gesucht – ohne Erfolg. Jetzt verlieren 230 Personen ihren Job. Zuletzt betrug die Auflage der «Rocky Mountain News» immerhin noch 210'000 Exemplaren. Zum Vergleich: Der Tages-Anzeiger druckt täglich 213'700 Zeitungen. Die Redaktion verabschiedet sich mit einer bewegenden Mini-Dokumentation von seiner Leserschaft (Siehe Video).

In den USA wütet die grösste Printmedien-Krise aller Zeiten. Elf Zeitungen sind seit März 2007 vom Markt verschwunden. Neben der «Rocky Mountain News» sind das: «Baltimore Examiner», «Kentucky Post», «Cincinnati Post», «King County Journal», «Union City Register-Tribune», «Capital Times», «Halifax Daily News», «Albuquerque Tribune», «South Idaho Press», «San Juan Star».

Um Dutzende weitere steht es gar nicht gut. Vier grosse US-Verlage haben Insolvenz mit Gläubigerschutz angemeldet. Der spektakulärste Fall ist die Tribune Company, die unter anderem die «Chicago Tribune» und die «Los Angeles Times» herausgibt.

Wie letzte Woche bekannt wurde, droht auch dem «San Francisco Chronicle» des Hearst-Konzerns das Aus. Sollten Einschnitte wie ein Stellenabbau nicht reichen, soll die zwölftgrösste US-Zeitung verkauft oder eingestellt werden. Auch in Seattle sieht es zappenduster aus: Der «Post-Intelligencer» könnte schon bald das Zeitliche segnen.

Selbst die «New York Times» ist in Schwierigkeiten. Die «beste Zeitung der Welt» musste sich vom mexikanischen Telecom-Tycoon Carlos Slim Helu mit 250 Millionen Dollar helfen lassen. Doch die Zeitung benötigt noch viel mehr Geld.

Wird am Ende Microsoft-Chef Steve Ballmer doch Recht behalten? Er orakelte im August 2008 im Gespräch mit der «Washington Post», dass es schon in zehn Jahren keine Printmedien mehr geben werde.

Die Killer: Wirtschaftskrise und Internet-News

Ursachen für die Zeitungskrise ist die verheerende Wirtschaftslage und die damit verbundene Werbeflaute. Vor allem viele der Kleinanzeigen (Stellen- und Wohnungsbörse) werden inzwischen im Internet geschaltet. Zudem holen sich immer mehr Leser ihre News aus dem Web. Nur noch etwa ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen Amerikaner greifen einmal in der Woche zur gedruckten Tageszeitung. Die Bereitschaft, für Informationen noch etwas zu bezahlen, sinkt stetig. In Europa tragen auch Gratiszeitungen zu dieser Entwicklung bei.

Neue Finanzierungsmodelle

Heute ist es noch nicht möglich, Qulitätsjournalismus über das Internet zu refinanzieren. Dafür wirft Werbung im Netz einfach zu wenig ab. Bis ein tragfähiges Geschäftsmodell für Journalismus im Netz gefunden ist, wird aufwändiger Journalismus auf eine Übergangslösung angewiesen sein.

Eine kleine finanzielle Abhilfe können gemeinnützige Organisationen bringen, die den Recherchejournalismus mit privaten Mitteln fördern.

Eine andere immer wieder diskutierte Idee ist das Modell der öffentlich-rechtlichen Presse nach dem Vorbild von SF, ARD oder der BBC.

Auch Quersubventionierungen durch erweiterte und gewinnbringende Geschäftsfelder sind eine Möglichkeit, um sich Luft zu verschaffen.

Verleger rufen nach dem Staat

Angesichts der dramatischen Lage schreien auch einige Zeitungsmacher nach dem Staat. Und sie werden gehört: So erwägt in den USA der Gouverneur von Pennsylvania die todkranken Blätter «Philadelphia Inquirer» und «Philadelphia Daily News» zu retten.

In Frankreich hat Präsident Nicolas Sakozy unlängst beschlossen, die Medien mit 600 Millionen Euro zu unterstützen. Der deutsche Philosoph Jürgen Habermas hat schon vor Jahren eine staatliche Unterstützung für Qualitätszeitungen gefordert.

Kritiker befürchten bei Staatseingriffen jedoch den Untergang der freien Presse. Auch der Chef des deutschen Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner, hat sich gestern energisch gegen mögliche Staatshilfe für Not leidende Verlage ausgesprochen. «Das wäre ein rabenschwarzer Tag für die Pressefreiheit in diesem Land und ein wahrer Tabubruch», sagte Döpfner im Gespräch mit dem «Spiegel». «Selbst ein bankrottes Medienunternehmen ist besser als ein staatlich finanziertes und gelenktes.»

Printjournalisten sollen sich mit Bloggern versöhnen

Die Medienwissenschaftler Stephan Weichert und Leif Kramp empfehlen den Zeitungsmachern in einem aktuellen Beitrag in der Fachzeitschrift «Medienheft» vermehrt auf kluge Analysen und Hintergrundberichte, Interpretation und Meinung zu setzen.

Zudem sollen die Printjournalisten endlich das Kriegsbeil begraben und mit offenen Armen auf Blogger zugehen. «Zeitungsjournalisten werden nicht überleben, wenn sie in der aufstrebenden Bloggerkultur argwöhnisch einen Feind wähnen, der ihnen ans Leder will, sondern nur, wenn sie Blogger, Online-Kolumnisten und andere Internet-Solitäre mit offenen Armen empfangen, um gemeinsam mit ihnen gegen Korruption und Unrecht zu recherchieren», schreiben die Experten.

Und in der Schweiz?

Bis jetzt hat es die US-Zeitungsbranche klar am härtesten getroffen. Aber auch in der Schweiz macht die Konjunkturschwäche der Presse zu schaffen. So gibt es das Winterthurer «Stadtblatt» seit vergangenem Sommer nicht mehr. Die Westschweizer Tageszeitung «Le Matin» hat ihre Regionalbüros geschlossen. Auch das Traditionsblatt «Der Bund» steht nach fast 160 Jahren vor einer ungewissen Zukunft.

Die «Neue Zürcher Zeitung» baut 24 Stellen ab. Die «Basler Zeitung» reduziert ihre Redaktion um rund einen Fünftel. Auch die Aargauer Zeitung hat Stellen gestrichen. Beim Westschweizer Medienkonzern Edipresse sollen wegen einbrechender Werbeerträge insgesamt 50 Stellen abgebaut werden.

Doch Panik wäre in der Schweiz sicher fehl am Platz. Das zeigt auch ein Blick auf die Entwicklung der Gesamtauflage aller Zeitungstitel im Land: 1995 betrug sie 4'26 Millionen Exemplare bei 257 Zeitungstitel, heute sind es noch gut 3,83 Millionen bei nur 203 Titel. Das bedeutet in 14 Jahren einen Rückgang von gut zehn Prozent. Das ist zwar viel, aber nicht dramatisch.

Anzeigeneinbruch beim «Spiegel»

In Deutschland laufen die Geschäfte der meisten Verlage miserabel. Die Krise trifft auch die Nachrichtenmagazine mit voller Wucht. Das bekommen «Spiegel» und «Focus» zu spüren. Wie der Branchendienst Meedia schreibt, beziffern Insider die Anzeigenrückgänge gegenüber dem Vorjahr auf minus 40 bis minus 50 Prozent.

Spiegel-Geschäftsführer Ove Saffe sagt: «Es wird viel schlimmer werden, als wir es uns bisher vorstellen können.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.03.2009, 13:58 Uhr

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57 Kommentare

Thorsten Seiler

31.05.2010, 16:30 Uhr
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Die Zeitungen auf Papier stierbt aus und viele versuchen jetzt Online ihre Zeitunge zu veröffentlichen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob das funktioniert. Ein ganz interessanter Ansatz ist die PersonalNews sie individualisiert online Zeitungen d. h. du kannst dir deine eigene individuelle Zeitung zusammen stellen. Ich bin gespannt wie sich dieses Produkt entwickelt. Antworten


Egon Stein

25.04.2009, 15:59 Uhr
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Die Printmedienschreiber die Ihre Leserschaft mit Vergünstigungen geködert haben um den investigativen Journalismus zu vernachlässigen,sich vornehmlich den Steuergeld Verwaltenden anzudienen um so die Medienzensur zu begründen,haben eine materielle Durststrecke verdient. Sie wollen ihre abgeschriebenen Druckerzeugnisse 1Jahr voraus bezahlt haben aber ohne das Personal auch im Voraus zu bezahlen Antworten


Cornelia Baschung

17.03.2009, 14:08 Uhr
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Eine neutrale, seriöse Berichterstattung, Information statt Manipulation, wäre die Lösung. Manch einer der auf die Letzte, massive Einmischung, mit Unwahrheiten gespickten Artikeln, der letzten Abstimmung reingefallen sind, machen euch genauso verantwortlich, wie die Politiker selber, wo man aber weiss das sie lügen....Es wäre schön, wenn man das Volk nicht wie einen Haufen Idioten behandeln wür Antworten


Ronnie König

17.03.2009, 13:04 Uhr
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Zeitungen und Brauereien haben eine gewisse Gemeinsamkeit. Nun ist eine Phase der Konzentration. Wenn man falsche Nachrichten von Fremden bekommt, wird sich dieses Problem wieder etwas lösen. Wir trinken auch wieder vermehrt Lokalbier das leicht teurer ist. Antworten


Verena Hunziker

17.03.2009, 12:43 Uhr
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Wieviele Mrd. an Zinsen haben die Banken von der „Seattle Post“ bis jetzt kassiert? Und wieviel an angelaufenen Zinsen sind es noch zu bezahlen? Bei der „Chicago Tribune“ war es 1 Mrd. Auch diesmal werden es wohl neben den zurückgehenden Werbe-Einnahmen auch die Zinsen beziehungsweise die Banken der Grund für den Untergang dieser Zeitung (und vieler anderer Unternehmen) sein. Antworten


Rolf Schlumpf

17.03.2009, 12:43 Uhr
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Ich bevorzuge immer noch eine gedruckte Ausgabe. Klar, auch mir fällt auf, dass die Qualität nachlässt, aber die Hintergrundinfo ist einfach grösser, als schnell (und schlecht) in einem Online-Artikel abgehandelt. Dazu, muss ich wirklich immer alles und sofort wissen, was auf der Welt passiert. Nein, kein Bedarf... Antworten


Daniel Keller

17.03.2009, 12:34 Uhr
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An alle TA-Motzer: Warum seid Ihr eigentlich hier, lest den TA? Euer Bashing ist teilweise auf bedenkenswertem Niveau. Sachlich formulierte Argumente liefert niemand, stattdessen kleinstbürgerliche Kritisiererei in der Art, wie hässige Fussballfans auf Spieler und Trainer losgehen. Antworten


Thomi Horath

17.03.2009, 11:22 Uhr
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"Hintergrund der Krise bei den Tageszeitungen sind die zurückgehenden Einnahmen aus der Werbung." sagt schon fast alles. Als Zeitung würde ich mich allerdings mit Händen und Füssen dagegen wehren, den Druck total einzustellen. Antworten


Julia Asher

02.03.2009, 07:21 Uhr
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Den Verlust von Abonnenten haben sich viele Tageszeitungen selbst zuzuschreiben, denn Inhalt & Qualität sind stetig magerer, schlechter sowie sensationslüstener geworden (insbesondere gute Kommentare & Analysen sowie Feuilleton). Anstelle von zwei Tageszeitungen lesen wir jetzt Nachrichten im Internet & abonnieren 2 qualitätvolle Wochenzeitungen. Antworten


Johnann Weissmuller

01.03.2009, 20:24 Uhr
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Eine gute Story muss bezahlt werden. Dies sollte man den Klienten glaubhaft auch klarmachen. Die Papierzeitung ist schnee von gestern. Eine schlechte Zeitung ist sowohl im Internet oder im Print überflüssig. Wer informiert ist, der weiss einfach, dass man dies bezahlen MUSS. Pay for viuw.Erfolgreiche E-Zeitungen machen dies bereits seit jahren. Vergesst die Verstaatlichung.Newsletter-PDF-Zeitung ! Antworten


W. Fuchs

01.03.2009, 20:22 Uhr
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Das Zeitungssterben ist schade, aber wohl nur am Rande ein Effekt der Wirtschaftskrise, eher der neuen Medien. Es braucht neue Ideen. Ev. wird es wie bei den Musikstars, man zahlt für gute Artikel einen Beitrag und erhält es aus allgemeinen Fonds (Beitrag der Internetprovider, Wertung nach Anzahl Leser - Google?) oder ev. in ferner Zukunft wird das Geld abschafft. Quailität wird gefragt bleiben. Antworten


Jörg Paleske

01.03.2009, 19:34 Uhr
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Der Vietnamkrieg wurde noch berichtet. Im Irak + Afghanistan gibts dagegen nur "Selbstmordanschläge"! Wo, vieviel und wen haben die Invasoren gestern getötet? Schweigen! Wie gehts Falutscha? Z. Z. des Jugoslawienkriegs floh ich vor den deutschen Zeitungen zur NZZ. Was war ich angewidert, als ich auch bei der NZZ nur die Nato-Berichterstattung mitsamt Propagandasprech ("Kosovo-Kampagne") vorfand Antworten


Ursula Schüpbach

01.03.2009, 19:18 Uhr
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Wenn so was wie der "Bund" eingeht, wo auch NZZ-Folio und kleiner Bund dazugehören, dann werde ich keine Zeitung mehr abonnieren. Internet, Gratisblätter - und die oft eher gehässigen Kommentarschreiber (via Newsnetz) unter Online-Artikeln ersetzen einen Bund auch nicht. Weiss auch nicht, wo man sich dann noch ganzheitlich informieren kann. Sich durch eine Zeitung blättern, ist auch sinnlich. Antworten


Alexandra Hamilton

01.03.2009, 19:03 Uhr
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Wenn die Qualität stimmt, kaufen die Leute auch wieder Zeitungen. Gefragt ist journalistische Eigenleistung und investigativer Journalismus. Wieso sollte der Leser einer Zeitung für das weiterleiten und abdrucken von Agenturmeldungen auch noch bezahlen? Die gibt's gratis auf dem Internet. Antworten


rolf ammann

01.03.2009, 18:45 Uhr
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war über viele jahre leser der sonntags-zeitung und des tages-anzeigers. habe beide zeitungen im letzten jahr abgestellt, da ich die qualität der information vermisst habe. es würde mich nicht erstaunen, wenn auch der ta-media bereich eine durststrecke erleidet - vielleicht hilft ja dann die ubs mit einem kredit. Antworten


Franz Scherer

01.03.2009, 18:45 Uhr
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Da fällt mir gerade das gestrige "Magazin" des Tagi ein. Da reist einer, der sich für den grössten Schrifttsteller der Schweiz hält, ein paar Tage quer durch Europa und schreibt im Stil eines Primarschülers darüber. Von vorne bis hinten, ein Thema, ein Autor. Er war wohl der einzige Redaktor, der nicht in den Skiferien war. Für so was werden immer weniger Leser bezahlen, verständlicherweise. Antworten


Lukas Zürcher

01.03.2009, 18:26 Uhr
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Tja, kein Wunder. In den meisten Zeitungen gibt es nur noch sda/dpa/ap/was-auch-immer-Agentur Meldungen. Selbst Rechtschreibefehler und andere offensichtliche Fehler sind keine Seltenheit. Gute Artikel sind selten. Die Onlinemedien sind sicher die Zukunft. Aber es sind eher die unabhängigen Blogger welche dem einheitlichen Agentur-Gebrabbel entgegentreten. Antworten


karl stöcklin

01.03.2009, 18:25 Uhr
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gute nacht wenn nur noch diese gratisblätter da sind . zur meinungsbildung brauchts zeitungen wie SPIEGEL , Baz , WELTWOCHE ,NZZ oder ähnliches. von diesen gratisblätterjournalistenhäppchen haben wir nur leere luftblasen . Antworten


Marcel Neuhausler

01.03.2009, 18:00 Uhr
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"Heute ist es noch nicht möglich, Qulitätsjournalismus über das Internet zu refinanzieren. " .. Qulitätsjournalismus? .. sogar der TagesAnzeiger scheint Muehe mit der "Qualität" zu haben :-) Antworten


E. Meyer

01.03.2009, 17:54 Uhr
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Auch der Tagi ist fällig! Antworten


Isa Wirth

01.03.2009, 17:52 Uhr
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Zeitungen müssen wieder langsamer werden und lernen, über die Tagesaktualität hinausgehende Meinungen zu vermitteln. Gut recherchierte, mit packender Fotoreportage dokumentierte Artikel sind das A und O – gerne auch über das harte Los guatemaltekischer Plantagenarbeiter. Abgeschriebene Agenturmeldungen und Sensationsgeilheit indes, haben in einer Bezahlzeitung nichts verloren. Dann zahle ich gerne Antworten


Barbara Grunder

01.03.2009, 17:45 Uhr
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Interessant was man alles so liest. Dann wartet mal ab bis der Internet-Markt / Googl etc zusammenbricht, viele werden sterben, zu recht oder unrecht sei dahingestellt.Was soll's, die stärksten und cleversten werden überleben, wie immer = siehe die Geschichte der Menschheit seit XXXX- Jahren, so schwierig ??? Antworten


Nina-May Haydon

01.03.2009, 17:36 Uhr
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@ Zita Danneberg: Mir, im Wachzustand, fällt es sehr wohl ein, eine Tageszeitung zu abonnieren. Nur möchte ich darin nicht diesen topaktuell unrecherchierten Schrott eines Tages-Anzeigers lesen. Das ist nicht mehr die Zeitung, mit der ich vor 30 Jahren als Bürgerin aktiviert wurde. Ich geniesse es, den Tag mit einer Tasse Kaffee und einer Zeitung in Händen zu beginnen. Einen auf Papier gedruckten Online-Boulevardjournalismus bin ich allerdings ebenfalls nicht mehr gewillt zu abonnieren. Antworten


Georg Balmer

01.03.2009, 17:30 Uhr
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Unabhängige Tagespresse? Was ist das? Unsere Journalisten werden nur eingestellt, wenn sie ganz klar "links" sind und abhängig schreiben dürfen. Der einzige unabhängige Journalist sitzt in der Lokalredaktion der Berner Zeitung und betitelte unlängst in einem Kommentar den Berner Gemeinderat als "verlogen". Wie wahr! Schade sind andere Journalisten nicht so. Dem gehört der nächste Journipreis. Antworten


Thomas Meyer

01.03.2009, 17:26 Uhr
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Wie lange muss ich mir noch diesen Krisenkäse anhören? Man könnte das Gefühl haben, die Welt gehe morgen unter. Wie schrieb doch hier kürzlich jemand so hübsch: "In einem halben Jahr scheint uns wieder die Sonne aus dem Hintern." Antworten


Fritz Odermatt

01.03.2009, 16:15 Uhr
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Es ist nicht erstaunlich. Tatsächlich hat die Infoflut des Web nicht zu mehr Diversität sondern zu einem allgemeinen Einheitsbrei geführt, überall steht dasselbe und alle Fehler werden unkontrolliert übernommen. Das betrifft auch den Tagi. Antworten


Hans Meyer

01.03.2009, 16:12 Uhr
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Steve Ballmer sagte ja in 10 Jahren gibt es keine Zeitungen mehr. Ich sage das gleiche gilt auch für die Brief Post per Briefträger, dann werden einfach die Rechnungen per E-Mail versendet für Versicherung, Steuern, Arzt, und so weiter. Die Rechnungsbezahlung geht ja jetzt schon online per Internet. Antworten


karin traber

01.03.2009, 15:42 Uhr
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Auch dem Tagi koennte dies ja eines Tages drohen, das Niveau bewegt sich etwa auf Hoehe des 20 Minuten Kaeseblattes. Antworten


Marc Bauman

01.03.2009, 14:50 Uhr
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Sollte es den Tagesanzeiger erwischen wäre die Welt bestimmt nicht ärmer. Antworten


Thomas Küng

01.03.2009, 14:33 Uhr
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Eine gewisse Reduktion ist sicherlich gut für den Journalismus. Qualität wird wieder steigen und der Sensationsjournalismus geht zu ende. Ich bin auch davon überzeugt, dass eine positive Grundstimmung wird wieder aufkommen wird. Die Krise wurde auch von diesen Medien heraufbeschworen, denn ein 3 % Rückgang ist keine Katastrophe, es sind immer noch hervorragende Zahlen. Halb so schlimm!! Antworten


Reto La Roche

01.03.2009, 14:24 Uhr
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Wenn wir schon so ausführlich darüber diskutieren, wie steht es eigentlich um die BaZ?! Weiss da jemand Bescheid??? Antworten


Heinz Meier

01.03.2009, 14:05 Uhr
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Genau: unsere Zeitungen sind alle miserabel. Sie schreiben gar nicht nach unserer Meinung. Alles was drin steht, kann man nicht mehr glauben. Und überhaupt müssten sie alle gratis sein. Selber schuld, wenns ihnen jetzt nicht gut geht. Ein Abo lösen? Gahts no? Das ist in etwa der gemeinsame Nenner der Aussagen hier. Ich habe selten eine Ansammlung so dummer und inkompetenter Aussagen gelesen. Antworten


Jörg Paleske

01.03.2009, 13:45 Uhr
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Der BND u. a. Staatspolizeien setzen mit Staatsgeld die gewünschte Berichterstattung durch. Hier müssen endlich Straf- und Schadensersatzverfahren eingeleiten werden. Keine Zeitung berichtet über den ungeheuren und sehr teuren Spitzel- und Meinungsbildungsapparat des BND (außer NPD und Medien sind die bürgerl. und student. Organisationen massiv unterwandert). Sollen die Zeitungen eingehen! Antworten


Hs Ulr Schmutz

01.03.2009, 13:29 Uhr
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Tja, da wären wir nun mal. Evolution und Entropie sind eben nicht nur naturwissenschaftliche Konzepte. Die Printmedien sind nun mal ein Auslaufmodell. Früher oder später wird es auch bei Fernseh -Anstalten, ob mit staatlichem oder privatem Segen, ans Eingemachte gehen. Mit dem Internet erhält Demokratie im umfassendsten Sinne eine neue Qualität. Damit werden wir uns abfinden müssen. Antworten


Christoph Keller

01.03.2009, 13:00 Uhr
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Die Medienlandschaft ist stromlinienförmig linksgrün. Die Leser sind aber zu fast 2/3 bürgerlich. Warum sollte also diese Mehrheit eine Zeitung abonnieren oder kaufen. Nur damit man die Journis auch noch für das Diffamieren bezahlen kann. Die Presse hasst die Bürgerlichen und schreibt dies auch tagtäglich. Ich war ein eigentlicher Buchstabenfreak, heute juble ich über jeden entlassenen Journi. Antworten


Anonymer Schurni

01.03.2009, 13:00 Uhr
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Alle wollen tollen Qualitäts-Journalismus (keine Sensationen wie in Blick und 20 Minuten und auch im Newsnetz, das will ja sowieso niemand lesen, nicht wahr...), unabhängig vom Staat, unabhängig von der Wirtschaft. Ich auch!!! Wer um alles in der Welt soll aber dafür bezahlen, wenn nicht Du, lieber Leser... Antworten


Robert Herz

01.03.2009, 12:54 Uhr
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Ich glaube an die Zukunft der Printmedien - Auch das "papierlose Büro" ist ja letztlich ein Hirngespinst geblieben. Aber es wird Änderungen geben, die über das hinausgehen, was wir uns heute vorstellen. Es wird ein Nebeneinander verschiedener Medien und Inhalte geben und es werden keine langfristigen Konzepte mehr gelten. Aber die Dynamik ist auch eine Chance - für mehr Vielfalt. Antworten


Ernst Walker

01.03.2009, 12:44 Uhr
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tja, selber schuld. Das Niveau unserer Medienlandschaft ist so tief wie die Hitparade auf DRS3. Wir amusieren uns zu Tode. Aussen Hui, innen Pfui. Man sollte ev. weniger aufs Marketing als auf die Journalisten hören. Ich schätze da gibt es wie auch in den Banken viele die einen guten Job machen Antworten


John J Feller

01.03.2009, 12:38 Uhr
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BRAVO ! Noch 5 Tageszeitungen die auch verschwinden werden. De abgestürzten Blätter waren laute Obama Förderer. Im Wahlkampf hat dies zwar noch Auflage gebracht, seither aber ein totaler Absturz. Konservativere Tageszeitungen haben ein treuere Leserschaft. Die NY Times war nach dem Wahlsieg des Linken am Rande das Absturzes wurde aber wegen dem Prestigetitel von einem Mexikaner gerettet. Antworten


Ulrich Knobel

01.03.2009, 12:36 Uhr
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@ Andreas Furrer - Leserbriefe, die dem Tages-Anzeiger ideologisch nicht in den Kram passen, werden unterschlagen, auch wenn sie sonst absolut i.O. sind. Und das von einer Tageszeitung, die sich als "unabhängig" betitelt. Solche verlogenen, manipulierten Zeitungen sollen aussterben! Antworten


Adrien Reymond

01.03.2009, 12:25 Uhr
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Karl Marx: "Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein." Sprich nicht gewinnorientiert arbeiten muss. Denn die Presse hat eine gesellschaftliche Aufgabe. Den Demokratisierungsprozess aufrecht zu halten. Fortschreitende Medienkonzentration wie es in der CH zu sehen ist, verringert oder eliminiert im schlimmsten Fall die Meinungsvielfalt und den Qualitätsjournalismus. Antworten


Reto Barandun

01.03.2009, 12:23 Uhr
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@Hans Meier. Sie haben Recht! Früher hat man gesagt, was ich erzähle stimmt, ich habe es in der Zeitung gelesen! Heute sagt man, ich weiss nicht ob es stimmt, ich habe es in der Zeitung gelesen! Die Medien generell haben jede Glaubwürdigkeit verloren. Auch eine unabhängige Zeitung ist nicht automatisch neutral und glaubwürdig! Antworten


Thorsten Lemming

01.03.2009, 12:18 Uhr
Melden

Ich glaube an die Innovationsfähigkeit der grossen Medienhäuser. Wieso nicht neben jede Bushaltestelle an der 4 Gratiszeitungskästen stehen noch einen Bezahlkasten mit einer richtigen Zeitung stellen? Wenn ich an der Bushaltestelle die Kästen sehe bekomme ich Lust auf lesen. Und wenn schon, denn schon... Antworten


Philip Santschi

01.03.2009, 12:18 Uhr
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Seit der Einführung der neuen Web-Seite (Newsnetz) besteht der gedruckte Tages-Anzeiger zu mehr als 50% aus Artikel-Fetzen, die man Tags zuvor auf Newsnetz schon lesen konnte. Das hat erstens die Qualität der Artikel im Tagi aufs Niveau von 20Minuten/Blick gesenkt. Zweitens: Wer bezahlt schon, um gedruckt zu erhalten, was am Vortag online gratis war? Antworten


Zita Danneberg

01.03.2009, 11:59 Uhr
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Mir würde nicht im Traum einfallen eine Tageszeitung zu abonnieren. Wozu den auch? Was interessieren mich Nachrichten von gestern? Das ist wie Schnee von gestern. Ich will aktuelle News, 1:1, und nicht mit 24 Stunden Verzögerung. Wann merken die Verleger endlich, dass zu 100% aufs Internet gesetzt werden muss? Antworten


andreas furrer

01.03.2009, 11:50 Uhr
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lieber ulrich knobel, ich freue mich mit ihnen über die entgeisterung der manipulierten verlogenheit. wes lied stimmen sie an? Antworten


A. Erni

01.03.2009, 11:44 Uhr
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Nur Qualitätszeitungen mit Hintergrundberichten, guten Recherchen, Kommentaren und einem anspruchsvollen Feuilleton haben langfristig eine Überlebenschance. Für Berichte die bloß Tagesaktualität haben, genügt das Internet. Gedruckte Bücher wird es auch in zwanzig Jahren noch geben. Antworten


Dieter Wundrak

01.03.2009, 11:43 Uhr
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Die Verantwortlichen in den Zeitungen haben sich das eigene Grab geschaufelt. Natürlich kann ich nicht beurteilen, warum alles so kommen musste. Nur für mich als Laien ist eines ganz klar, die Gratiszeitungen tragen mit dazu bei, dass dies so ist. Auch die Politik ist nicht unschuldig, so werden Privatfernsehen, etc.etc. auch finanziell von meinen Prämien berücksichtigt. Also Werbung überall. Antworten


Claude Buhler

01.03.2009, 11:41 Uhr
Melden

Das Zeitungssterben in den USA wird auch die Schweiz erfassen. Die Zeitungen schaufenln sich ihr Grab selber. TAGI Online ist super, darum muss man die Print Auflage nicht mehr kaufen.Ich sage voraus dass der TAGI in 2 Jahren keine Regionalseiten und regionaleBueros mehr haben wird. Auch wird die Auflage unter 200000 sinken. Vor ueber 20 Jahren hatte der TAGI eine Auflage weit ueber 300000. Antworten


Kurt Holzer

01.03.2009, 11:37 Uhr
Melden

Erstaunlich, diese Erkenntnisse ! Oder doch nicht ? Die Printmedien haben sich am Markt vorbei entwickelt. Der Inhalt ist schon lange Identisch. Ob Aargauer Tagblatt Oltner Tagblatt usw. ; die Inhalte dieser Tagezeitungen kenne ich, bevor die Zeitung gedruckt wird. Lokales ist auf Redaktionen scheinbar antiquiert. Und das Fernsehen bringt auch schon Beiträge aus den neuen Newsnetzen. Antworten


Nadine Binsberger

01.03.2009, 11:16 Uhr
Melden

Medienfreiheit ist nicht gewährleistet, wenn sie nur den Privaten vorbehalten bleibt. In wirtschaftlich schlechten Zeiten geht die Pressevielfalt ein und in guten Zeiten hängt sie am Tropf der ökonomischen Interessen. Es braucht mehrere verschiedene Konzepte, die nebeneinander koexistieren und geschützt werden. Antworten


Patric C. Friedlin

01.03.2009, 11:12 Uhr
Melden

Wenn man die Basler Zeitung zum Beispiel nimmt, darf konstatiert werden, dass die Redaktoren über die totale Freiheit verfügen, je nach involvierter lokaler Grösse, zu schreiben was, wie sie wollen. Soliderweise müsste dies, wie bei Augstein' (er ruhe in Frieden) Spiegel, mit einem finanziellen Engagement korrelieren. So wären die Redaktoren in Aktien zu bezahlen, den Früchten ihres Tuns quasi .. Antworten


Walter Koller

01.03.2009, 11:05 Uhr
Melden

Und in der Schweiz? "Stadtblatt" weg, "Le Matin" reduziert, "Der Bund" in Gefahr, "Neue Zürcher Zeitung", "Basler Zeitung" und "Aargauer Zeitung" Stellenabbau... Nur über den "Tages-Anzeiger" erfährt man hier nichts. Beklagt hier nicht den Untergang des guten Journalismus. Der Berufsjournalismus ist in der Schweiz seit Jahren mangels Gesamtarbeitsverträgen mit den Verlegern sozusagen abgeschafft. Antworten


S. Scherer

01.03.2009, 10:59 Uhr
Melden

Ausgezeichnet! Die Zeitungen von Heute verdienen den Niedergang. Auch der Tagesanzeiger. Altpapier mit Propaganda findet zu Recht keinen Markt. Eure Arbeit ist umsonst! Antworten


Hans Meier

01.03.2009, 10:59 Uhr
Melden

Kein Wunder bei dieser Qualität! Die Presse ist zu einer Sensationskommunikation verkommen und da wundert es mich nicht, dass sich mehr und mehr Leser abkehren. Es fehlt eindeutig an Qualität und unpolitischer Realität. Wie weniger, desto besser! Antworten


Dieter Kaiser

01.03.2009, 10:57 Uhr
Melden

Die Finanz- und Wirtschaftskrise, und allen voran die Kreditkrise, wird weltweit noch Firmen aller Branchen in einer Anzahl dahinraffen, wie wir es noch kaum je gesehen haben. Was wir jetzt beobachten, ist bloss der Anfang. Das Leben auf Pump ist ebenso vorbei wie der Kommunismus! Antworten


Ulrich Knobel

01.03.2009, 10:50 Uhr
Melden

Ich freue mich schon darauf, wenn der manipulierte, verlogene Tages-Anzeiger seinen Geist aufgibt Antworten



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