Wirtschaft
Wenn die A-Post nach drei Wochen immer noch nicht angekommen ist
Von Romeo Regenass. Aktualisiert am 29.07.2010 125 Kommentare
Artikel zum Thema
- Ungenau adressierte Post bleibt auf der Strecke
- Da die Post spart, schlagen Briefe nicht auf
- Post prüft Alternativen für Hauptsitz
- Die Schweizer geben der digitalen Post keine Chance
Stichworte
Seit 1981 verkauft der 51-jährige Veit Stauffer im Recrec-Laden im Zürcher Kreis 4 CDs und Schallplatten, darunter auch Raritäten. Im Zeitalter von iPod und MP3-Player hat er keinen leichten Stand. Doch nichts hat ihn mehr deprimiert als der in seinen Augen schleichende Niedergang der Schweizer Post.
Um im Tonträgermarkt zu überleben, setzt Stauffer seit 2005 auch auf Export. Dadurch haben sich seine Umsätze bei der Post auf jährlich 7500 Franken verdoppelt. Der B-Post-Einzelversand von 1000 CDs kommt ihn auf 4500 Franken zu stehen, mit A-Post wären es 6500 Franken. Würde er die CDs als Einschreiben versichern, kämen noch 6 Franken pro Couvert dazu.
Versand ist eine Zitterpartie
«Das ist für mich unbezahlbar», sagt Stauffer. Dadurch werde aber jeder Export zur Zitterpartie. Um auf Ebay keine negativen Feedbacks zu riskieren, hatte Stauffer zu Beginn seiner Export-Offensive sämtliche Pakete per Einschreiben verschickt, allerdings mit schlechten Erfahrungen. Der A-Post-Versand einer LP nach Frankreich kostete ihn 13 Franken Porto und dazu 6 Franken Einschreibegebühr. Nach drei Wochen war die LP immer noch nicht beim Empfänger eingetroffen. Während der Kunde vermutete, dass die Ware gar nie abgeschickt worden sei, staunte Stauffer über den Service der Post: Den Aufenthaltsort des Paketes konnte sie nur bis zur Schweizer Grenze verfolgen. Eine Nachforschung dauert zudem vier bis acht Wochen – im Zeitalter von E-Mail und SMS! Zwei Monate später erhielt Stauffer 50 Franken für die LP zwar ersetzt. Doch: «In der Zwischenzeit hatte mich der Käufer auf Ebay zu Recht negativ bewertet, und wo genau das Paket in Frankreich verschollen ist, weiss ich bis heute nicht.»
Gravierender war das Verschwinden eines 1,8 Kilo schweren Paketes auf dem Weg nach New York. Stauffer hatte dafür 104 Franken Porto bezahlt: Luftpost eingeschrieben. Mit dem befreundeten Empfänger war er in ständigem E-Mail- Kontakt. Trotz Trackingnummer war das Paket acht lange Wochen weg vom Radar, niemand wusste etwas über den Verbleib. Bis das Paket schliesslich wieder bei Stauffer landete, als B-Post. «Der Empfänger hatte nie einen Abholzettel erhalten», ärgert sich Stauffer. Das Porto zahlte ihm die Post nicht zurück.
Wertloser Tipp
Übertroffen wurden diese Erlebnisse von Postfinance. Ohne die Kontoinhaber darüber zu informieren, hatte diese die zur Verfügung gestellten Couverts 2006 per Code von A- auf B-Post umgestellt. Stauffers monatlicher Zahlungsauftrag mit rund 35 Rechnungen blieb als Folge der Umstellung 10 bis 15 Arbeitstage in der Umlaufbahn. Das gewünschte Belastungsdatum konnte von der Post so gar nicht eingehalten werden. Stauffer machte einen Riesenwirbel und bekam einen Kadermann der Postfinance ans Telefon. Dieser gab ihm den Tipp, eine 15-Rappen-Marke auf das Couvert zu kleben, um aus B-Post A-Post zu machen.
Der Tipp war nichts wert: Stauffers Zahlungsauftrag blieb wieder lange unterwegs. Schliesslich musste die Post zugeben, dass der gedruckte Strichcode automatisch B-Post befördert, weil die Maschine es nicht anders lesen kann. Seit drei Jahren deckt Stauffer nun den Strichcode eigenhändig ab und klebt eine A-Post-Marke drauf. Doch selbst das klappt nicht immer. «Postfinance weigert sich hartnäckig, auf meine Reklamation einzugehen», sagt Stauffer. «Mein Vorwurf, die Kunden würden damit zum Onlinebanking gezwungen, wird kategorisch in Abrede gestellt.»
«Unglaublich arrogant»
Post-Sprecher Oliver Flüeler sagt dazu, die Umstellung von vorfrankierten A-Couverts auf vorfrankierte B-Couverts erachte man nicht als wesentliche beeinflussende Anpassung des Preis-Leistungs-Verhältnisses, weil die Vorfrankierung von der Kundschaft stärker gewichtet werde als die Versandgeschwindigkeit. «Deshalb wurde diese Änderung nicht in persönlichen Briefen, sondern in der Tarifübersicht kommuniziert.» Postfinance sei die einzige Bank, die ihren Kunden kostenlos vorfrankierte Couverts für den Zahlungsverkehr zur Verfügung stelle.
Für Stauffer ist diese Haltung «unglaublich arrogant». Dabei macht er auch sehr gute Erfahrungen – etwa mit der A-Post innerhalb der Schweiz. Noch nie habe ein Kunde behauptet, eine verschickte CD nicht erhalten zu haben. Miserabel sei der Service hingegen bei B-Post-Massensendungen. «Unternehmen zahlen zwar nur 53 Rappen pro Brief, aber nicht selten ist dieser dann 8 bis 15 Arbeitstage unterwegs. Zudem ist der Verlauf mangels Datumstempel nicht mehr nachvollziehbar.» Die Post verspricht, Massensendungen spätestens am sechsten Arbeitstag nach der Aufgabe zuzustellen.
Als KMU schlecht betreut
Stauffer hat in den letzten fünf Jahren eine ganze Arbeitswoche in seine Postrecherchen gesteckt. Dabei hat er mit rund 25 Mitarbeitenden gesprochen, von der Schalterbeamtin bis zum obersten Kader. «Auffallend war die Tendenz, Probleme an die nächste Abteilung abzuschieben.» Er fühlt sich als KMU von der Post schlecht betreut. Doch einen persönlichen Kundenberater gibt es erst ab 25'000 Franken Jahresumsatz – davon ist Stauffer weit entfernt.
Für Stauffer stimmt der Service public nicht mehr. «Die Post gehörte zu den Aushängeschildern der Schweiz. Das war einmal.» Seine Erfahrungen mit dem Gelben Riesen hat Stauffer in einem Newsletter seinen Kunden mitgeteilt – und viele zustimmende Reaktionen erhalten, oft gewürzt mit eigenen Müsterchen aus der Beziehung zur Post. Stauffer hat seinen Frust auch dem abtretenden Postminister Moritz Leuenberger mitgeteilt. Per A-Post, wohlgemerkt. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 28.07.2010, 22:12 Uhr
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125 Kommentare
Im Ausland ist es noch schlechter!!! Dies ist eine der billigsten Ausreden, miserable Leistungen, wie die der CH Post, zu verharmlosen, gar zu rechtfertigen!!! Als würde ein Vergewaltiger behaupten, seine Tat sei halb so wild, denn er habe nur eine Frau vergewaltigt, andere hätten aber mehrere Frauen vergewaltigt!!! Nichts wird dadurch besser, nur weil es etwas noch schlechteres gibt!!! Antworten
Die Vorfälle sind bedauerlich, die Post trägt aber nicht für alles die Verantwortung. Zudem stellen wir jeden Tag fast 15 Mio. Sendungen zu, da summieren sich schnell ein paar Fälle. Die Qualitätsmessungen und die Kundenumfragen zeigen auch, das die Post eurpaweit Spitzenwerte erreicht. Die Post erfüllt alle Qualitätsvorgaben des Bundes und hat die Aufgabe, sich profitabel weiter zu entwickeln. Antworten
Erst die Ware, dann das Geld - würde heissen: erst nach erfolgreicher Zustellung das Porto bezahlen. Warum nicht monatliche Sammelrechnungen für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen, wie auch bei Telefonrechnungen? Wäre mit Strichcodes und Computer technisch sicher machbar. (das gleiche Prinzip würde auch Gesundheitskosten senken: Arzt für erfolgreiche Heilung bezahlen, nicht für Therapie!) Antworten
@Breitenmoser: Beide Ihrer Wunsch gehen in Erfüllung: Post ist 100% staatlich und mit wenigen Ausnahmen (Briefe unter 50g, eh nicht interessant für Mitbewerber) herrscht freier Markt. Wiese aber strengt sich die sogenannte Konkurrenz nicht mehr an? Denn trotz tiefe Preise vertrauen die meisten Grosskunden immer noch der Post an auch aus Qualitätsgründen, was hier vielleicht unverständlich ist. Antworten
Es ist allerhöchste Zeit, dass die Post Konkurrenz bekommt und etwas demütiger wird. Sie hat schon lange vergessen, dass sie ein Dienstleistungsunternehmen ist und daher auf Kunden angewiesen. Es ist in der heutigen Zeit gefährlich, sich so sicher zu fühlen und so arrogant aufzutreten. Ein Konkurrenzunternehmen hätte sehr gute Aussichten wegen des vielen Aergers, den die Post verursacht. Antworten
Roman Melz am 29.07.2010 um 17:36 Uhr: Die Schweizer meckern eben sehr gerne! Im Frühjahr erhielt ich eine Postkarte aus dem Süden von Marokko, die vier Monate unterwegs war. Unlängst eine Postkarte aus Agra/Indien, welche eine Woche unterwegs war. "Unsere" Post hat es nicht versäumt, mir die Karte aus Marokko an die neue Adresse nachzuschicken. Was für ein Service! Antworten
Das ist eben Privatisierung: Die Ausgaben für "Spitzenkader" und "Experten" steigen ins Unermessliche - unten wird entlassen und rationalisiert, bis es nicht mehr funktioniert. Die Post baut konsequent Leistungen ab (Öffnungszeiten, Briefkästen nur noch am Morgen leeren, Post am Nachmittag), doch der Inhaber (Bund) hält sich die Augen zu bis die Probleme kaum noch lösbar sind. Die Politik versagt! Antworten
Wir hatten mal eine PTT die hatte funktioniert und rentiert. Klar war es nicht immer billig und auch da gabs Probleme. Dann wurden die Gewinne privatisiert und die Post verkam zum Gemischtwarenladen und das war nicht dem Moritz seine Idee. Von den Angestellten gingen alle die es irgendwie einrichten konnten. Es wurde gewarnt aber ... Ich wahr stolzer Poestler von 1985 bis Ende 90er 2001 ging ich Antworten
Leider kann man bei (kleinen) Problemen oder Fragen nicht mal mehr die Post im eigenen Dorf anrufen. Man landet in einem Callcenter, wo jede gestellte Frage in den PC eingegeben und die Antwort abgelesen wird. Auf die Bitte, einen doch mit der lokalen Post zu verbinden wo man 15 Minuten vorher was abgegeben hat, wird gar nicht eingegangen! Antworten
Wenn auch alle meckern: Die Post ist nach wie vor eins der Schweizer Vorzeigeunternehmen, selbst wenn sie mal 10 Rappen mehr für einen Brief verlangt. Für den ganzen Werbe- und Bettelmist könnte sie ruhig 5 Franken mehr verlangen, ich will den nämlich sowieso nicht. Die Post ist super: Ich weiss von keiner Sendung, die mich jemals nicht oder wesentlich verspätet erreicht hätte. Hopp Post! Antworten
Ihr mögst es nicht wenn eure poststelle in einem kleinen Dorf geschlossen wird? Dann macht etwas für den erhalt. die post hat zwar viel produkte jedoch ist das praktisch. nur so kann sie weiter viele poststellen betreiben, ansonsten gehen die kleinen stellen verloren und ihr müsst alle in die stadt. immer nur die post kritisieren habt ihr nichts besseres zu tun?? die post ist nach wie vor gut Antworten
Im Grunde genommen, sind nicht Briefträger-Paketpöstler-Express-Kuriere die Schuldigen an dieser miesere. Sondern ganz einfach das Management in Bern mit andauerndem Wechsel. Die haben oft keine Ahnung, vom Ablauf der verschiedenen Poststellen. Man entlässt langjährige Mitarbeiter mit Erfahrung, holt Temporäre Arbeiter ohne Erfahrung. Die sind billiger! Da kann nichts mehr funktionieren. Antworten
Es ist das zentrale Ziel der neoliberalen Ideologie, die kommunalen Errungenschaften der westlichen Zivilisation (Post, Telefon, Schulen, Eisenbahn) von Grund auf zu zerstören, da diese Institutionen von Quersubvention, Umverteilung, Overstaffing, anständigen Löhnen und Service für jedermann durch gut ausgebildetes Personal durchseucht sind. Auch unsere PTT muss sich dem Trend anpassen. Antworten
Erst gerade erlebt. Der Versender eines Paktetes hat die Betreibung eingeleitet für eine Sendung. Das Paket habe ich erhalten, die Rechnung bis heute nicht. Aber es ist schon so, in den Verteilzentrum hat es zum Teil Personal, dass nicht mal lese kann (verteilen nur nach der PLZ). Dafür sind sie billig. Wer am Lohn spart, bekommt auch entsprechendes Personal. Antworten
Wir haben bei 10% der Briefe Probleme. Post die zu spät ankommt oder wieder retour kommt weil der Pöstler zu faul war und den Briefkasten nicht gefunden hat. Die Schweizer Post ist zu einem lausigen Betrieb verkommen. Die haben das einfach überhaupt nicht im Griff. Aber dann bieten sie Webstamps, Spielsachen auf der Poststelle, setzen Millionen in den Sand mit neuen Verteilzentren die nicht funkti Antworten
Die Post hat vor 3 Jahren einen eingeschriebenen Brief mit meinem neuen Pass verloren. 10 Tage vor meiner Abreise in die Ferien fand sie schliesslich heraus, dass sie ihn einer Firma zugestellt hatte, die blind die Entgegennahme quittierte. Grauenvoll viel Stress und was bekam ich neben einer Entschuldigung? Eine Lindt-Schokolade..... Antworten
Ich habe im Mai einen eingeschriebenen Grossbrief aus Deutschland erwartet. Ich war zu dem Zeitpunkt, als der Brief eintraf, nicht zu Hause. Der Briefträger hinterliess mir einen Abholschein. Ich ging auf die Post in Bern Bümpliz und wollte den Brief dort abholen. Die Frau am Schalter sagte mir nach langem suchen, dass der Brief nicht aufzufinden sei. Ich warte heute noch und habe nichts bekommen! Antworten
Wer mit Post- oder besser Paketzubringer der Post spricht, muss leider feststellen, dass - wie überall - v.a. am Personalkosten gespart wird. Es wird auf die Minute genau ausgerechnet, wie lange eine Tour oder wie lange man pro Paket Zeit haben darf, um es zu spedieren. Wahrscheinlich ist dies in den vorgeschalteten Einheiten ebenso. Aber: für nicht erbrachte Leistung gilt: Geld zurück. Antworten
Ich finde unsere Post SUPER. Noch. Aber sie hat einen Konstruktionsfehler, nämlich die kostspielige Unterscheidung von A- und B-Post. Aber die Liberalisierung des Postmarktes ist ebenso wie jene von SBB oder des Strommarktes die wirkliche Schweinerei. Pöstler ohne liberalisiertes Auto, Strom ohne Stromnetz, SBB mit Bahnwagen ohne Schiene ..DAS wird unsere Zukunft sein. Selber schuld. Antworten
Was regen wir uns auf, wir allen wollten doch das die Post teilprivatisiert wird und die "Faulen Beamten" endlich arbeiten lernen. Jetzt haben wir es .... die Löhne werden immer mehr gedrückt, das Klima ist zum Teil sehr schlimm (mein sehr guter Bekannter ist Briefträger), also nur nicht meckern, Antworten
Mein Erlebnis aks KMU Inhaber: dike Post unterschrieb eine Analyse eines Herstellers über die Verpackungsqualität (es gab beim Transport einen Schaden) auf ein Formular, welches noch leer war - also Blanko - unsere Meinung war nicht gefragt! Das finde ich unglaublich! Wir senden seither sensible Pakete mit einem Kurierdienst! Dieses Problem haben aber alle grossen Dienstleistungsbetriebe! Antworten
Wenn man sich über sonst nichts beschweren kann... Französische Post verschlampt eine Sendung? Vorfrankierte Couverts nur mit B-Post? Warum nimmt der Mann nicht einfach einen stinknormalen Umschlag und klebt ne A-Post-Marke drauf? Es geht doch nur um ein mal im Monat, oder nicht? Und was hat das "Zeitalter von EMail und SMS" mit der Dauer der Nachforschung zu tun? Hello, Sommerloch! Antworten
Nicht alles an der Post ist schlecht ... ABER Geburtstagskarte mit CD mit A-Post (2008): nie angekommen. Grossbrief in die USA mit B-Post (Zustellung nach 7 - 10 Tagen): 3 mal gesandt, durchschnittliche Reisezeit: 7 Wochen! Versand einer Mandoline, fragile, ab Konstanz D nach D für 6 Euro (Grosspaket) am nächsten Tag beim Empfänger! CH-Post die beste der Welt? Pustekuchen! Antworten
Es wird ja dauernd gespart bei der Post. Folge sind Druck, schlechte Arbeitsbedingungen, Mobbing, Chaos und Verantwortungslosigkeit. Man kann nicht den Fünfer und das Weggli gleichzeitig haben. Entweder man macht Qualitätskontrollen und bemisst dabei nicht nur die Qualität der versandten Briefe, sondern auch der Angestellten, oder man muss diese Qualitätseinbussen in Kauf nehmen. Antworten
"Die Lösung: Auf internationale Kuriere setzen wie DHL, TNT, DPD oder DH. Das sei zuverlässig und schnell." Da kann man doch nur lachen. Es liesse sich mit Leichtigkeit ein ähnlicher Artikel produzieren mit erbosten Lesermeinungen über die genannten Spediteure... Antworten
Ist es nicht so, dass ab Übergabe im Drittland, die Zustellung nicht von der Schweizerischen Post durchgeführt wird sondern durch eine Postgesellschaft des entsprechenden Drittlandes? Wie könnte die Schweizerische Post die Laufzeiten im Ausland beinflussen? Antworten
@Bernhard Nater: DHL und Konsorten sollen solche Probleme nicht kennen? Aber Hallo, da könnte ich Ihnen Horror-Storys ohne Ende erzählen. Die Schweizer Post ist die beste die ich kenne. Obwohl mein Pöstler alle 1-2 Jahre wechselt, sind das immer motivierte und einfallsreiche Leute, die einen Super-Job machen. Allerdings: seit Pakete nicht mehr quersubventioniert werden, sind sie halt recht teuer. Antworten
@Roli Meier. Die Privatisierung von Unternehmen hat mit der Börse und den Abzockern zu tun, nicht mit der EU. Genau die politische EU könnte theoretisch solchen privatwirtschaftlich interessanten Ausverkauf von Volksvermögen verhindern. Nur darf man eben keine neoliberalen und bürgerlichen Politiker in die Parlamente wählen. Antworten
Ich wohne schon lange in Kanada, manchmal geht es auch hier sehr lange. Die grösste Ueberraschung hatte ich vor zwei Wochen als ich einen Brief and eine amtliche Stelle in Basel und einen andern Brief an meinen Sohn in Bellinzona sandte. Auf der Post aufgegeben am Freitag 16. Juli, Ankunft in Basel und Bellinzona am Montag den 19. Juli, Unglaublich, nicht, beides bestätigt mit Telephon oder email Antworten
Postfinance und Post halte ich strikte auseinander. Mit Postfinance habe ich nur die besten Erfahrungen gemacht. Beim Telefon angefangen bis zur persönlichen Beratung. Die Katastrophe liegt bei der Post. Ein Telefon zur nächsten Poststelle nicht mehr möglich. Wird umgeleitet nach Bern und weiter ... (Zeit mindestens eine halbe Stunde) dann eine forsche, unkompetente Person und kein Resultat. Antworten
Die Post ist ein Unternehmen im Auflösungsprozess. Man sollte sie eigentlich gleich morgen schliessen, als sie dahinsiechen lassen. Neoliberale Marktkräfte saugen dem einst funktionierenden Unternehmen das Geld aus den Adern. Die Post funktioniert nur, wenn an JEDER Poststelle der gleiche Service geboten werden kann. So was weiss jeder ernstzunehmende Unternehmer. Antworten
Wenn ich mir überlege wie viele hunderttausend Briefe die Post jeden Tag verschickt und dann vor Auge halte wie wenige Briefe und Paket verloren oder auf Irrwege gehen. Kann ich nur sagen Super Leistung. Natürlich ist es für den, des es betrifft ärgerlich. Man kann es aber nie vermeiden. Ein gewissen Prozentsatz an Fehlern ist unvermeidbar. Liegt in der Natur der Sache. Antworten
Die Post scheint keine Post mehr sein zu wollen. (verspätete Briefsendungen). Zudem wurde ich 2x darauf hingewissen, dass mit einem Postkonto ch nicht mehr Einzahlungen am Schalter machen muss. Onlinezahlungen könnte ich über meine Bank genauso machen. Dann kann die Post einige Filialen mehr schliessen. Die Angestellten wollen ihren Arbeitsplatz selber wegrationalisieren. Gut für Post-Managerlöhne Antworten
Die schlechte Nachricht zuerst: Bis vor 20 Jahren funktionierte die Post. Die noch schlechtere Nachricht: Es gibt nichts schlimmeres als wenn der Staat eins auf sexy Privatunternehmen macht. Die allerschlechteste Nachricht: Da spielen soviele Egos mit, die lieber den Laden eines Tages an die Deutsche Post verhökern als wieder Disziplin, Ordnung und Verantwortungsbewusstsein einzuführen. Antworten
Im Frühling habe ich meinen Pass mit einem neuen Visum für Indien von einem Reisebüro in Solothurn nach Schaffhausen eingeschrieben schicken lassen. Nach ca. 1 Woche musste ich dann nach Indien. Der Pass war aber immer noch unterwegs. Unauffindbar. Kosten für einen Notpass ca. Fr. 150. Kostenübernahme der Post, Fehlanzeige. Antworten
Naja. Sommerloch lässt grüssen, da flucht man doch gerne mal wieder über (halb-) staatliche Institutionen... Klar, Fehler passieren, doch ich selbst hatte eigentlich nie ein gröberes Problem mit der Post. Und sie ist halt ein beliebter Sündenbock. "Die Post hat's verschlampt" macht sich gegenüber dem Empfänger einfach besser als "Ich hab's verschlampt, die Sendung rechtzeitig aufzugeben"... Antworten
Die Zuverlässigkeit der Briefpost hat arg gelitten. Fraglich auch ob mein Paket wirklich zugestellt wurde, wie die Post behauptet hat, denn erhalten hab ich es nie (CHF 250.-- Adieu). Insgesamt scheint der Wurm drin in dieser Organisation, die doch eigentlich einmal einwandfrei funktioniert hat. Antworten
Gibt es Award's für das "Jammern auf hohem Nivieau" zugewinnen, wenn es sich um Kritik und Themen dreht im Zusammenhang mit Bundesregiebetriebe, M.Leuenberger, EVED, etc., ich glaube, wir werden mit Auszeichnungen regelrecht erschlagen.... PS. Der Marktanteil Paketversand bei den Geschäftskunden liegt seit Jahren konstant bei 75%, trotz Mitbewerber. Firmen sind somit eigentlich recht zufrieden. Antworten
scheinbar soll die Post und die Linke an allem Schuld sein. Verschicke über 50 jeden Tag und zu 99,9% kommen die Briefe pünktlich an. Ein verspäteter Brief wird halt oft auch als Ausrede verwendet. Bei Auslandsendung kann sehr gut auch die ausländische Post schuld sein, aber einfach mal motzen. Antworten
Unsere Poststelle nimmt nur noch sehr ungern von Hand adressierte Briefe an. Diese können wahrscheinlich nicht maschinell sortiert werden und das Risiko für Verzögerungen ist hier viel höher. Trotzdem, wenn ich für A-Post zahle, sollte auch pünktlich zugestellt werden. Antworten
wundert mich nicht mehr - versuche mal die eigene Poststelle in der Wohngemeinde anzurufen - suche die direkte Telefonnummer! Geht nicht - geht irgend über ein call center in dem nichts als unkompetente Personen arbeiten. Der direkte Weg zum eigenen Postbüro in der Wohngemeinde wird nicht mehr zugelassen. Gut gibt es scanner und e-mail! Die Post ist nur noch mühsam und sägt am eigenen Ast! Antworten
Wenn die Post so weiter macht, sehe ich schwarz. Es kann nicht sein, dass für eine Dienstleistung bezahlt wird und nur auf gut Glück sie auch so ausgeführt wird wie man es erwartet. Für Auslandsendungen setze ich seit längerem nur noch auf Fedex, DHL und ähnliche Kuriere, die kann man in Echtzeit überprüfen... das nenne ich Service! Antworten
Ich wollte meine Krankenkasse fristgerecht kündigen. Deshalb habe ich 2 Tage vor Ablauf der Kündigungsfrist mein Schreiben Eingeschrieben! in einem Vorort von Bern aufgegeben. Das Schreiben ist nicht rechtzeitig eingetroffen. Wer nun vermutet, dass die Krankenkasse am Ende der Schweiz liegt, täuscht sich. Die Krankenkasse war in Bern im Zentrum.. Ajah, das Ticket ist noch heute offen.. Antworten
Erst die Ware, dann das Geld - würde heissen: erst nach erfolgreicher Zustellung das Porto bezahlen. Warum nicht monatliche Sammelrechnungen für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen, wie auch bei Telefonrechnungen? Wäre mit Strichcodes und Computer technisch sicher machbar. (das gleiche Prinzip würde auch Gesundheitskosten senken: Arzt für erfolgreiche Heilung bezahlen, nicht für Therapie!) Antworten
Letzte Woche habe ich am Donnerstag einen Geburtstagsbrief A-Post-frankiert der Post übergeben, in der Meinung dass dieser am Freitag beim "Geburtstagskind" ankommt. Weit gefehlt, Am Dienstag war der Brief noch immer nicht beim Geburtstagskind. Dies ist mir zum ixten Mal passiert. Ich verstehe nicht, weshalb ein Brief der in Bern (Umgebung) bleibt über Härkingen kehren muss. Es ist eine Frechheit! Antworten
Soeben bin ich auf diesen Artikel gestossen. Und das gibt mir die Gelegenheit meinen Missmut über die Post auch einmal loszuwerden. Natürlich ist nicht alles besser was früher war, aber bei der Postzustellung ist das definitiv so. Auf den Gemischtwarenladen in den Poststellen könnte ich sehr gut verzichten. Ich habe noch nie etwas dort gekauft! Die Zeichen sind aufgebraucht. siehe nächste Mitteil Antworten
Der Service von Post und Postfinance ist katastrophal, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich bringe jede Woche an einem bestimmten Tag morgens einen Brief zur Post, den ich A-Prioritaire verschicken lasse. Gemäss Rückmeldung der Empfänger erhalten sie den Brief erst 2-5 Tage später. Und von Service kann bei Postfinance sowieso nicht die Rede sein. Das ist schlicht eine Zumutung. Antworten
Vor 3 Jahren. Brief an Vormieter bei uns angekommen, trotz deutlich sichtbaren neuem Namen. Brief wieder in den Postbriefkasten geworfen. Brief 2 Tage später wieder da, neu abgestempelt. Wieder in den Briefkasten. Wieder da. Nach insgesamt 6x Zustellen (ohne neue Briefmarke wohlgemerkt) scheint es aufgefallen zu sein... Antworten
Ich weiss nicht wo ihr lebt, aber hier im Luzerner Hinterland klappt mit der Post alles tadellos. Ich versende Post in die gesamte Schweiz und erhalte auch Briefe und Pakete aus dem Ausland, ohne jegliche Probleme. Zudem versende ich Caritashilfe nach Südamerika, nicht eingeschrieben, dauert 3 Wochen, gab auch nie Probleme. Unser Postbote holt sogar Briefe ab, welche man in den Milchkasten legt:-) Antworten
Neulich verkaufte ich 2 Tickets einer Vorführung und verschickte es mit Einschreiben, Express. Die Postbeamtin versicherte mir, ich bekäme es bei verspäteter Zustellung zurück. NEIN nicht das Ticket, sondern nur das Express-Porto. So schön möchte ich auch arbeiten, das Geld zurückgeben, wenn es mit meiner Arbeit nicht geklappt Antworten
Wie soll die POST ausserhalb der CH verantwortlich sein können für das was andere tun??? Erfolgreich ist heute wer auch im internationalen Geschäft das Poststück den ganzen Weg über in den eigenen Händen behält, wie das Kommerzielle tun: UPS, TNT, DPD, DHL usw. usf..... Antworten
@Heinz Gerber: Ein ernstzunehmender Versandbetrieb hat ein Tracking bis zum Empfänger. Ich denke, da sollten die staatlichen Postbetriebe einmal zusammensitzen und internationales Tracking einführen. Firmen können nur so zuverlässig sein, wie die Post es zulässt. Da die Schweiz nur noch über einen zweitklassigen Postservice verfügt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Unternehmen abwandern. Antworten
Pssst - nicht wecken! Auch bei Privaten wird geschludert. Manchmal kommt die Post am Vormittag, irgendwann, nur nie zur gleichen Zeit, dann wieder irgendwann im Verlauf des Nachmittags, ein A-Post-Brief innerhalb Zürichs war schon drei Wochen unterwegs, derjenige (am gleichen Tag aufgegeben, ebenfalls A-Post) nach Deutschland kam am übernächsten Tag schon an!!! Ein logistisches Chaos. Antworten
Das Stimmvolk wählt eben immer wieder die falschen Entscheidungsträger nach Bern. Die bürgerliche Mehrheit im National- und Ständerat hat diesen ehemals stolzen Service public kaputt gemacht. Es lebe die PTT. Nicht alles "Alte" ist schlecht. Die grosse Gewinne erzielende Swisscom unterstützt die Post. Der Generationenvertrag würde eingehalten. Antworten
Ich kann Ulrich Benz nur beipflichten. Im internationalen Dienst kann die Post nicht viel ausrichten u.a. wegen der fehlenden Zollunion. Mal über die Grenze ist die Kontrolle über die Sendung weg. Eine Alternative dazu sind die privaten Anbieter die auch die ganze Verzollung übernehmen aber eben... das bezahlt der Kunde auch... soviel zum Thema Mitglied des Europäischen Wirtschftsraum.... Antworten
Bundesbetriebe haben es in sich. Sie reklamieren in der Privatwirtschaft statt es selbst besser zu machen. Leider ist die A-Post nicht OK, aber Express ist noch schlimmer. Einerseits teurer und langsamer als die A-Post. Die Privaten, UPS, etc. sind längst viel besser, günsstiger und schneller obwohl sie alles von Null aufbauen mussten. Warum schafft's der Staat (einfach) nicht? zu gut bezahlt ??? Antworten
Das Motiv der Privatisierung staatlicher Dienstleistungen ist ganz klar. Mit niedrigsten Löhnen wollen diese Privaten damit Geld machen. Diese Einrichtungen werden ausgehöhlt auch noch entwertet und ad absurdum geführt. Wir sollten ehrlich sein und dazu stehen! Empörung ist Heuchelei! Und Internetzahlungen sind für KMU ein Kinderspiel. Antworten
Selbst die vorgedruckten Kuverts der PostFinanze wurden auf B- Post geändert. Das dauert entsprechend länger, bis ZAHLUNGSAUFTRÄGE ausgeführt werden. Zudem: Da will doch die Post seit Jahren Einzahlungen am Schalter reduzieren. Aber sie bestraft die Falschen: Anstatt dass der Verursacher (der/die Einzahlende am Schalter) die Gebühr von ca. Fr. 3 bezahlt, wird der Betrag dem Gläubiger belastet. Antworten
Serviceabbau: 1. Keinen zerbrechlich Versand mehr möglich... Packete werden NEU im Verteilzentrum herum katapultiert so das intern alles bricht, welcher Schaden von der Post nicht gedeckt wird = Antwort = schlecht verpackt, d.h. keinen Service mehr. 2. Brief Versand international versandet 1-2 Wochen am Zoll des Empfängerlandes Antworten
Den schleichenden Niedergang der Schweizer Post finde ich eine sehr treffende Beschreibung. Die Post ist heute schlicht kein zuverlässiger Partner mehr, da nützt es auch nichts, wenn sie das auf ihren Lastwagen behaupten. Sendungen, die verlorgen gehen, falsch zugestellt werden, tagelang liegen bleiben und Postangestelle, die ihre eigenen Produkte nicht kennen, das gehört leider zur Tagesordnung. Antworten
Ich meide die Post wo immer ich kann und dies möglich ist bereits seit einiger Zeit. Das Leistungsangebot wird ständig reduziert und dann der fehlende Gewinn mit Preiserhöhungen ausgeglichen.DAS ENDE von jedem Unternehmen in der Privatwirtschaft, aber bei der Post soll das funktionieren? Die verkaufen lieber Lebensversicherungspolicen am Schalter als sich auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren! Antworten
Für seine Zahlungen habe ich einen guten Tipp: Er geht an den Schalter, gibt die EZ dort ab und lässt den Betrag auf der Karte abbuchen. Auf diese Weise sind die Zahlungen sofort erledigt und es kostet ihn nicht mehr oder weniger wie wenn er die Einzahlungen per Couvert versendet. Sicherer ist es ausserdem auch noch. Antworten
Immerhin hat die Schweizer Post jetzt auch "global standard" und ist mindestens so zuverlässig wie die Post in Zentralafrika. Leuenberger & Co. haben aus einem mustergültigen Betrieb ein Schimpfwort gemacht. Momoll - wir sind angemessen beeindruckt! Wir Bürger sollten einen Steuerstreik beginnen - denn die Steuergelder werden konsequent zweckentfremdet. Das ist Betrug und Diebstahl am Bürger! Antworten
Am 16.7. bestellte ich Tickets für eine Veranstaltung der folgenden Woche. Diese wurden umgehend mit A-Post verschickt. Im Briefkasten nichts! Am 26. Juli (10 Tage später) erhielt ich nach mehrmaligem Nachfrage erstmals eine angebrachte Reaktion der Post. Die Tatsache, dass ich ein CC an die Unternehmensleitung verschickte, könnte etwas Nachdruck verliehen haben. Ich warte noch! Sie suchen noch!?? Antworten
Sehr einfach, für alles ist die Schweizer Post schuld, auch wenn das Ausland das Problem ist. Habe selber Erfahrungen gemacht z.B. Brasilien, Maxibrief B-Post = nie angekommen! Maxibrief B-Post (Einschreiben) = immer angekommen nach 4-6 Wochen. Die Nachforschungen haben ergeben dass alle Sendungen nach 2-5 Tagen (Wochende!) ausserhalb der Schweiz waren. Wer wollte die Privatisierung der Post? Ihr! Antworten
@Roli Meier: Die Post ist nicht privatisiert sondern immer noch zu 100% im Bundesbesitz (Verantwortlich SP BR Leuenberger). Andererseits ist bei der Teilprivatisierten Swisscom das Preis-/Leistungsverhältnis massiv besser geworden. Privatisierung ist nicht per se gut oder schlecht, es kommt immer auf die konkreten Umstände an. Bezüglich Strom: Der wird sich generell verteuern, Staat sei dank. Antworten
Herr Stuaffer verkauft seine Waren über E-Bay und will seine Rechnungen immer noch mit vorfrankierten Couverts versenden? Unverständlich sowas. Und Sendungen ins Ausland der Post überlassen? Dabei gibt es sehr gute internationale Kuriere, bei denen alle Stationen über ein Trackingsystem, was eine Post nie haben wird, nachverfolgt werden können. Nochmal unverständlich sowas. Antworten
Ich kann die geschilderten Erlebnisse nur bestätigen. Geht mir genau gleich. In der Zwischenzeit fahren wir einmal wöchentlich sogar von Zürich nach Deutschland, um die Post ins Ausland (nicht nur Europa) abzusenden. Die deutsche Post ist trotz ihres schlechten Rufes, massiv besser, aber vor allem zuverlässiger als die Schweizer Post. Alternativ versenden wir kleine Packete mit der Konkurrenz Antworten
Service Public ist nur noch Makkulatur, vor allem bei unseren lieben PolitikerInnen, die damit Werbung für die schweizerische Dienstleistung proklamieren. Service Public ist schon lange eine alte Legende die keinerlei Nachhaltigkeit aufweisen. Angst und Ängstlichkeiten beherrschen unseren Alltag, und somit ist Service Public auch nicht aufrecht zu halten. Motto "Back to roots"! Antworten
Auch ich habe schon viele negative Erfahrungen mit der Post gemacht. A-Post briefe benötigen regelmässig 2-3 Tage, sogar eingeschriebene Briefe hatten schon des öfteren verspätung. Jedesmal schiebt die Post die Schuld auf die anderen ab, dabei beweist der Poststempel haargenau wer geschlampt hat... Antworten
aus dem grund verschicken wir nur noch per fedex, ist zwar teurer aber die ware kommt zu 100% an im ausland (und kann getrackt werden). nach frankreich innerhalb 2 tagen, nach asien innerhalb 5 tagen, nach russland innerhalb 3 tagen etc. nur die usa ist kompliziert va. was zoll und papiere betrifft. Antworten
An dem mühselig langsamen Postversand über die Grenzen (und dem anachronistischen Papierkrieg, den es vorher zu bestreiten gilt) ist niemand anders schuld als das Schweizer Stimmvolk. Wären wir in der EU, hätten wir nicht diese mittelalterliche Zollwilkür. Also: Beschwert euch bei der SVP! Antworten
Ich verschicke ALLE Pakete ins Ausland nur noch AB Deutschland mit DHL!In den letzten Jahren war es sehr zuverlässig UND massiv günstiger! Wieso soll ich für ein 300g Päckchen 40Fr. bezahlen wenn es für 10EUR ab Deutschland geht&erst noch schneller und sicherer ankommt? Ich hatte auch schon ganz üble Erfahrungen mit der Post & ich bin "nur" ein Privatkunde! Antworten
Einzahlungen mache ich schon seit Jahren nicht mehr auf dem Posweg. Wieso auch: Postfinance online funktioniert tadellos. Brief- und Paketpost ins Ausland ist hingegen tatsächlich ein Graus. Schuld ist aber nicht die Post, sondern die Schweiz, die noch immer nicht zur EU-Zollunion gehört!!! Meine Empfehlung: UPS, DHL, oder Fedex benutzen; die sind im internationalen Versand viel professioneller. Antworten
Mit der Paketpost sieht es auch katastrophal aus! Wenn ich eine Tracking-Nummer überprüfe erscheint da nicht selten 2-3x das Wort "fehlgeleitet". Und vor 4 Wochen erlebt: Am Samstag in der Post im Letzipark ein kleines Paket A-Post aufgegeben. Angekommen ist es in Küsnacht am darauffolgenden Freitag. In Zukunft bringe ich das Zeug selber vorbei :-) Antworten
Wie jedes Jahr lasse ich mir die Post an meine Sommeradresse in Frankreich nachsenden. Die Postleitzahl ist 30140, aber sie wurde an 31040 gesandt (Region Toulouse). Ich erhielt während der Ferien deshalb keine Post. dafür am 23.Juli den letzten Umschlag aus dem Monat Mai !!! Hoch lebe PostMail: Antworten
Ein Beweis mehr, dass der Begriff "service public" für die abgehobenen Manager der Staatsbetriebe ein nicht anzustrebender Zustand ist. Niemand verlangt von der Post (inkl. Postfinance, Postautos) oder der SBB u.a. Millionengewinne. Niemand verlangt Luxuspaläste für aufgeblähte Verwaltungen. Eine ehrliche schwarze Null und zufriedenstellende Leistungen für uns Kunden müssen die Massstäbe sein. Antworten
Die Krönung der Postdienstleistungen ist der Kundendienst 0848 888 888. Wer sich nach verschollenen Sendungen erkundigt oder sonst Fragen stellt, kriegt immer sehr freundliche Antworten, die aber nichts zur Lösung der Probleme beitragen. Man weiss, dass das Trackingsystem nicht funktioniert, aber «im Grossen und Ganzen wissen wir, wo sich die Pakete befinden». Verharmloste Inkompetenz! Antworten
es ist salonfähig die post zu kritisieren. wir geben gleich viel für porto aus. in den 5 jahren ist kein couvert verschwunden. postfinance ist genial schnell, zuverlässig und günstig - allerdings alles online. raritäten verkaufen ja, aber nicht so vorsintflutlich geschäften ohne onlinebanking. der mann hat enorm viel zeit der post eine woche lang nachzustellen. stauffer ist selbst eine rarität. Antworten
Ein altes Anliegen. Die Post soll aufhören Kioske zu betrieben und dafür wieder mehr Qualität im Kernbereich erzielen. Eine Anmerkung zu Herrn Stauffer habe ich trotzdem. Im Zeitalter von SMS und E-Mail Vergütungsaufträge per Post zu verschicken ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Ich habe meinen letzten Vergütungsauftrag per Post etwa vor 12 Jahren versandt. Auch ich betreibe ein KMU. Antworten
Eine A-Post frankierte Ansichtskarte von Leukerbad, abgesandt am 01.06.10,kam am 26.06.10 mit dem Vermerk "Schweiz" unter der PLZ und Ortsangabe (Baselland) am Bestimmungsort an. Also ist anzunehmen, dass diese Karte im Deutsch sprachigen Ausland gelandet ist. Ich werde von nun an Inlandpost mit dem Vermerk "CH" vor der PLZ versehen!!!!!!!!!! Die Karikatur kann zu diesem Fall 1:1 übernommen werden Antworten
....ob das den Moritz noch gross kümmert? Der Qualitätszerfall ist eine typische Folge von Gewinnoptimierungen Vor allem wenn keine Qualitätskontrolle durchgeführt wird und das Management nicht an der Kundenzufriedenheit gemessen wird! Das haben wir leider bei allen Monopolisten wie : Swisscom - Post - SBB. Wäre es nicht an der Zeit für eine passende neue Landeshymne ?? Antworten
hallo herr staufer ich kann verstehen was in ihnen vorgeht.hier in spanien betreibt die post noch ein schlimmeres spiel,vermutlich wird jeden tag vor einem kehrichtcontainer ausgelost was in welchen container verschwindet.als einfachste lösung;alles wird eingeschrieben verschikt,funktioniert sogar hier,die mehrkosten können sie ja dem kunden verrechnen oder sie sprechen einmal mit einem privaten. Antworten
Als Sammler von hist. Schallplatten kann ich die Angaben von Herrn S. bestätigen. Was im Beitrag nicht erwähnt wird, sind diese massiv übersetzten Preise der Post im Vergleich zum Ausland (teilweise 2x so teuer und 2x so langsam bei der CH Post). Deswegen sind Käufer im Ausland nur bereit, die hohen A-Post/R-Gebühren zu bezahlen, wenn ich Topraritäten verkaufe, die der Käufer anderswo nicht kriegt Antworten
Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht im internationalen Postverkehr. Auch erwähnen sollte man den Schweizer Zoll. Dort bleiben Pakete oft für mehrere Tage liegen und danach gibt es für den Empfänger auch noch happige Zollgebühren. Nach mehreren Frustrationen mit der Post gab es für mich nur noch ein Ausweg: Internationale Pakete nur noch per Kurier transportieren lassen. Zuverlässig und schnell. Antworten
Ich kann dem nur beipflichten, habe aber auch in der Schweiz schlechte Erfahrung mit der A-Post gemacht. Eine Rücksendung eines Couverts eines DVD-Verleihs dauerte 8 Tage, so dass ich ca 80.- Franken nachzahlen sollte, was ich mir nicht gefallen liess. Die Folge davon: die Post behauptete, sie hätte das Couvert korrekt befördert und ihc handelte mir eine Betreibung ein. Ja, die guten alten Zeiten Antworten
Da sieht man, wohin die Privatisierung führt: Nicht alles gehört vom Staat abgekoppelt. Auch das verdanken wir der EU-Hörigkeit vieler Politiker. Die Bahn wird das nächste Ofper sein. Beim Strom sind Privatkunden spätestens ab 2011 ebenfalls die Dummen. Es gibt einen Service Public auch beim Staat: Strom, Post, Bahn und Sicherheit gehören NIE in private Hände. Allenfalls als Ergänzung zum Staat Antworten
Wir können von hier aus manches bestätigen ... Wir versenden jedoch wenig im Inland. Für Auslandsendungen macht man in jedem Land andere Erfahrungen. Russland ist z.B zuverlässig. Italien ist ein schwarzes Loch, in dem Pakete verschwinden. Dass Maxibriefe (Pakete bis 2 Kg) im Ausland nicht mit track & trace verfolgt werden können ist schade. Die E-payment Lösung für unseren EShop ist gut. Antworten
Leider muss ich dies bestätigen, in letzter Zeit treffen die Mahnungen vor den Rechnungen ein. Schuld sind sicher nicht die Postbeamten an der Front, sondern die so gerühmten Verteilzentren. Herr Leunberger soll doch das ganze Kader mit in den Ruhestand nehmen. Dort können sie das machen was sie am besten können, nämlich nichts. Antworten
Sich über die lange Nachforschungszeit "in Zeiten von E-Mail und SMS" ärgern, aber Zahlungsaufträge dann doch immer noch per Post senden?? Die Post wird wohl nie untergehen, weder schleichend noch rasch, dies ist aber im Übrigen auch sehr den CD's und Schallplatten, bzw. deren Händlern zu wünschen! Im Ernst! Old school rules! Antworten
Ich kann bestätigen, dass sowohl die Post wie Postfinance nicht zufriedenstellende Leistungen anbieten. Der Versand ins Ausland per Einschreiben ist ein Witz und natürlich völlig überteuert. (Klar, die Post sagt das Gegenteil.) Nachforschungen für verlorenes Gut dauert nicht nur lange, sondern beansprucht viel Zeit für Papierkram und Telefonate (mit inkompetenten Leuten) bei der Post. Antworten
Ach ja, es ist natürlich schon schwer, das zu verstehen. Scheinbar ist die Post ja immer Schuld. Wenn in Frankreich was versandet, dann ist die Postfinance schuld? Häh? Und wer immer noch "gestrige" Zahlungsaufträge macht, verkennt die Möglichkeiten des Online Zahlungssystemes. Ja klar, man muss was neues Lernen.. Oeffnet die Horzionte, und dafür ist die Post nicht zuständig.... Antworten
Herr Stauffer hat recht. Seit 2007 bin ich öfters in GR. Die PTTnachsendung hat nie geklappt. Ich bezahle für 11 Monate 225. SFR. Im Vergleich 4 x soviel wie Deutschland. Aber die Post kam monatelang nicht. Am Telefon die Post: das liegt an Griechenland, wir sind die Besten. Und doch lag es immer an der Schweiz. Die Entschuldigung der PTT kam aber mein Geld ?? Und immer wieder dasselbe. Hochmut! Antworten
Wer macht denn heute noch Zahlungen auf dem Postweg? Vielleicht sollte sich der Herr Stauffer einmal einen Tag in fünf Jahren dafür reservieren, um sich nach Alternativen umzusehen. Es gibt ja auch Konkurrenten zur Post - bei Paketen und Bankgeschäften. Ich verstehe das Gejammer nicht... (und ja, die Schweizer Post ist eine Katastrophe, aber das ist die Post überall auf der Welt ). Antworten
Lebe in Rom, alle B-Post aus der Schweiz braucht 6 - 7 Wochen, obschon der Service-Guide der Post von einer Zustellungsdauer von 5 - 10 Arbeitstagen spricht !! Wurde von einer Stelle and die andere verwiesen, niemand ist zustaendig, am Schluss gibt man die Schuld der italienischen Post. Dese ist m.E. nicht verantwortlich, da A-Post nach 2-3 Tagen ankommt, und die it.Post keine B-Post mehr kennt. Antworten
Bravo - genau so ist es. Man kann sich wirklich nicht mehr auf die Post verlassen - und die arrogante Haltung habe ich auch erlebt. - den Herrn Post- und Verkehrsminister Leuenberger wird das wohl sowenig interesserien wie der desolate Zustand und die tägliche Verkehrssituation auf der A 1. Antworten
Wirtschaft
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Vincent Vega
Die Post braucht ein anständiges Incident und Problem Management mit genug durchsetzungskraft. Es kann nicht sein das aus den fehlern nicht gelernt wird und diese sogar wiederholt werden. Das dass Ausland als vergleich hingestellt wird ist nicht Aussagekräftig das wir nicht in der EU sind und unsere eigene Qualität haben. Die Post sollte auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Antworten