US-Justiz bereitet Klagen gegen Boni-Betrüger der CS vor
Aktualisiert am 01.02.2012 3 Kommentare
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Die New Yorker Staatsanwaltschaft bereitet einem Pressebericht zufolge Klagen gegen mehrere ehemalige Börsenmakler der Schweizer Bank Credit Suisse (CSGN 19.09 -1.39%) vor, die sich höhere Boni erschlichen haben sollen. Wie das «Wall Street Journal» berichtete, sollen die Händler im Jahr 2008 einige mit Hypotheken besicherte Wertpapiere trotz fallender Kurse zu hoch bewertet haben, um bessere Erfolgsprämien einzustreichen. Die Staatsanwaltschaft von Manhattan werfe ihnen Irreführung von Investoren vor, möglicherweise werde die Klage schon am Mittwoch eingereicht.
Abschreiber von 2,85 Milliarden Dollar
Der Prozess richte sich nicht gegen die Credit Suisse selbst, berichtete das «WSJ» unter Berufung auf informierte Kreise. Unklar war, wie viele Börsenhändler gerichtlich belangt werden sollen. Zwei von ihnen wollen sich demnach schuldig bekennen, um einen Prozess zu verhindern. Andere würden sich der US-Bundespolizei stellen. Dem Bericht zufolge will auch die US-Finanzaufsicht SEC Zivilklagen anstrengen.
2008 hatte Credit Suisse wegen Überbewertung von Wertpapieren vier Händler entlassen. Kurz darauf nahm die Bank Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von 2,85 Milliarden Dollar vor. Anfang 2008 hatte die Finanzkrise in den USA begonnen, im März wurde die kurz vor dem Konkurs stehende US-Investmentbank Bear Stearns verkauft, im September ging die Bank Lehman Brothers pleite. (rub/AFP)
Erstellt: 01.02.2012, 14:32 Uhr
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3 Kommentare
Das die Aktionäre (Pensionskassen etc) der Credit-Suisse von Händlern geschädigt wurden, wurde von der Credit-Suisse nie so kommuniziert. Wie kann es sein dass kriminelle Mitarbeiter von dem Managment lediglich entlassen werden und keine Schadenersatzforderungen gemacht wurden. Hier wäre eine Klage gegen das CS-Managment sowie gegen die unfähige FINMA angebracht. Das ist Enteignung der Eigentümer! Antworten
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