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US-Grossbanken mit Milliardengewinnen

Aktualisiert am 17.01.2012 3 Kommentare

Citigroup und Wells Fargo schliessen das Jahr 2011 mit zweistelligen Milliardengewinnen ab. Bei beiden Banken spielte die allmähliche Genesung des Immobilienmarktes mit.

Wells Fargo steigert den Gewinn um 28 Prozent: Filiale in Kalifornien.

Wells Fargo steigert den Gewinn um 28 Prozent: Filiale in Kalifornien.
Bild: Reuters

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Zwei US-Grossbanken haben heute ihre Jahresergebnisse für 2011 bekanntgegeben. Citigroup hat trotz eines schwachen vierten Quartals im vergangenen Jahr mehr verdient. Die Bank steigerte den Gewinn um 6 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar.

Vorteilhaft erwies sich unter anderem, dass die Eigenheimbesitzer ihre Kreditraten wieder zuverlässiger zahlen, seitdem die Wirtschaft in den USA angesprungen ist und mehr Menschen Arbeit finden.

Investmentgeschäft im roten Bereich

Vergleichsweise schwach entwickelte sich das Geschäft allerdings im vierten Quartal. Der Gewinn fiel im Vorjahresvergleich um 11 Prozent und erreichte 1,2 Milliarden Dollar. Das einst so profitable Investmentbanking schrieb angesichts der Finanzmarkt-Turbulenzen sogar rote Zahlen, während sich das Privatkundengeschäft als Stütze erwies. Die Einnahmen sanken um 12 Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar, wie es weiter hiess.

«Zusammengefasst haben wir solide Fortschritte gemacht 2011», sagte Citigroup-Konzernchef Vikram Pandit am Firmensitz in New York. Mit dem Abschneiden zum Jahresende enttäuschte er allerdings die Erwartungen der Analysten. Die Aktie fiel vorbörslich um 3 Prozent.

Wells Fargo ( 30.94 -1.59%) startet durch

Auch die US-Bank Wells Fargo hat 2011 vorwärts gemacht. Mit 15,9 Milliarden Dollar verzeichnet sie gar ein Gewinnwachstum von 28 Prozent gegenüber 2010. Allein im vierten Quartal erzielte das in San Francisco ansässige Geldinstitut einen Gewinn von 4,1 Milliarden Dollar.

Grund für den Erfolg seien ein ausgeglichenes Hypothekengeschäft sowie wachsende Depotbestände, teilte die Bank mit. So hatten die Bankkunden mehr Geld als Vorsichtsmassnahme gegen wirtschaftliche Unsicherheiten zurückgelegt. Der Wert pro Aktie stieg damit übers Jahr um 2,82 Dollar. (ami/dapd)

Erstellt: 17.01.2012, 19:45 Uhr

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3 Kommentare

Eron Thiersen

18.01.2012, 07:15 Uhr
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... oder wenn Steuermilliarden aus Europa über Griechenland als Bankgewinne in Übersee landen! Antworten


Walter Krauer

18.01.2012, 12:53 Uhr
Melden

Die Amerikaner verstehen es in schlechter Schulden Zeiten einen Optimismus zu verbreiten als gehe es mit der Wirtschaft bergauf, und die Ratings spiele noch die erste Geige. Woher kommen die grossen Gewinne , eben das Papier lässt sich mit jeder Farbe bedrucken. Rot ist immer links, Schwarz muss wohl das Gegenteil sein. In der Politik auf jeden Fall. Mit Waffen ist ja grosses Geld zu verdienen. Antworten



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