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UBS-Aktie im Höhenflug

Aktualisiert am 03.08.2009

In Erwartung eines Vergleichs über die Steuerklage in den USA hat die UBS am Montag an der Schweizer Börse zu einem neuen Höhenflug angesetzt.

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Entwicklung an der Börse

Die UBS-Aktie legte bei leicht positivem Gesamtmarkt an der Schweizer Börse in den ersten beiden Handelsstunden bis auf 16,47 Franken zu. Das waren 5,5 Prozent mehr als am letzten Freitag. Erstmals seit dem 13. Juni war der Titel wieder mehr als 16 Franken wert. Die Bekanntgabe der Grundsatzeinigung zwischen der Schweiz und den USA über die Zivilklage des US-Fiskus gegen die UBS hatte der Aktie bereits am letzten Freitag zu einem Kurssprung von 3,9 Prozent verholfen. Die am Wochenende durchgesicherte inoffizielle Information, wonach die UBS bei dem geplanten Deal keine weitere Busse mehr zahlen muss, ermunterte die Anleger am Montag zu neuen Käufen.

Die UBS sei der Lösung ihres dringendsten Problems einen grossen Schritt näher gekommen, schrieb die Bank Vontobel in ihrem Marktkommentar. Allerdings sei der Preis noch offen. Die starke Erholung des Aktienkurses zeige, wie wichtig der Abschluss eines aussergerichtlichen Vergleichs für die UBS sei, erklärte die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Die weitere Kursentwicklung werde nicht nur von den für Dienstag erwarteten Quartalsergebnissen abhängen. Leider seien mit einem Vergleich in den USA nicht alle Probleme der UBS auf einen Schlag vom Tisch. Für die Rückgewinnung des stark geschädigten Kundenvertrauens sei der Abschluss des Rechtsstreits jedoch ein wichtiger erster Schritt.

Weitere Kundengelder abgeflossen

Die UBS hatte bereits am vergangenen 25. Juni bei der Bekanntgabe einer weiteren Kapitalerhöhung durch Privatinvestoren angekündigt, dass auch im zweiten Quartal 2009 rote Zahlen geschrieben würden. Und zwar hauptsächlich als Folge von Wertberichtigungen eigener Verbindlichkeiten. Zudem seien weitere Kundengelder abgeflossen. Analysten erwarten einen Quartalsverlust von gut 1,2 Milliarden Franken

Das Augenmerk richtet sich am (morgigen) Dienstag auch auf den Bund, läuft doch gleichzeitig die Veräusserungs-Sperrfrist für die UBS-Aktien aus der Sechs-Milliarden-Franken-Pflichtwandelanleihe ab. Der Bund hatte diese Verkaufbeschränkung am 25. Juni verlängert, um die an der Kapitalerhöhung teilnehmenden Investoren zu unterstützen. Ab Dienstag ist er wieder frei, das erklärte Ziel des Ausstiegs aus dem UBS-Engagement umzusetzen. (mbr/ap/sda)

Erstellt: 03.08.2009, 12:25 Uhr

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