UBS will wieder 1,7 Milliarden Boni ausschütten

Die UBS hat im ersten Halbjahr 3,4 Milliarden Verlust geschrieben, aber dennoch eine hohe Summe für erfolsgabhängige Zahlungen zurückgestellt. Das ist Zündstoff für neue Diskussionen.

Heikler Blick ins Kleingedruckte: UBS-Chef Oswald Grübel.

Heikler Blick ins Kleingedruckte: UBS-Chef Oswald Grübel.
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So schlimm wie 2008 sollte 2009 bei Weitem nicht werden. Wie es zurzeit aber aussieht, wird die UBS vermutlich auch für das laufende Jahr einen Reinverlust ausweisen. Und trotzdem könnte sie wie schon im Vorjahr einen Bonustopf in Milliardenhöhe verteilen – was Politiker und Medien erneut zu einem Aufschrei inspirieren mag.

Für das erste Halbjahr 2009 hat die UBS jedenfalls Bonuszahlungen für etwa 1,7 Milliarden Franken zurückgestellt, wie Finanzchef John Cryan andeutete. Diese Boni haben die Angestellten noch nicht auf sicher. Das effektive Ausmass entscheidet sich erst nach dem Jahresende. Doch Banken sollten die für ein Jahr anfallenden Boni buchhalterisch möglichst «gerecht» auf die einzelnen Quartale verteilen, um in den Büchern jeder Berichtsperiode ein einigermassen realitätsnahes Bild zu zeigen. Dafür treffen sie in jedem Quartal gewisse Annahmen – aus welchen dann die Bonusrückstellungen resultieren.

Nicht weniger als die Konkurrenz

Das Dilemma des Vorjahres könnte sich heuer für die UBS wiederholen. Zahlt sie deutlich weniger als die Konkurrenz, verliert sie möglicherweise viele Schlüsselleute, was auf die Erträge drücken kann – wie im ersten Halbjahr im Investmentbanking geschehen. Doch zahlt die UBS hohe («marktgerechte») Boni, droht ein politischer Aufschrei. Am Ende wird es wohl wieder wie im Vorjahr ein schmutziger Kompromiss sein: so tiefe Boni wie möglich, so hohe wie nötig – und im schlimmsten Fall erhöht man wieder ein paar Fixlöhne, um wenigstens das verteufelte B-Wort aus den Schlagzeilen zu bringen.

Eine Kuriosität in der Rechnungslegung sorgt derweil weiter für Verwirrung. Wenn die Kreditwürdigkeit von Banken sinkt, sinkt der Wert ihrer eigenen Schulden. Die Bank könnte daher theoretisch ihre eigenen Schulden unter dem Nominalwert zurückkaufen – weshalb sie durch diese Schuldenabwertung einen Buchgewinn registrieren kann. Das machten 2007 und 2008 diverse Banken, wodurch sie ihre Ergebnisse schönten. Nun kommt mit der Markterholung die Retourkutsche: Die Verbesserung der Kreditwürdigkeit der Banken wertet deren Schulden auf, was Buchverluste bringt. Per Mitte 2009 lag bei der UBS das Potenzial künftiger Buchverluste auf den eigenen Schulden immer noch bei rund 2,4 Milliarden Franken. (Die UBS macht diese Übungen vor allem bei komplizierten Finanzkonstrukten, nicht aber bei einfachen Obligationen.)

Interpretationsbedürftige Bilanzübungen

Diese Buchhaltungsübungen sind verwirrlich. Doch sie dämpfen wenigstens die Ergebnisschwankungen: In der Krise fallen Gewinne an, im Aufschwung Verluste.

Interpretationsbedürftig sind auch die Bewertungen in der Bilanz. Hätte die UBS zum Beispiel seit 2008 nicht gewisse Aktiven aufgrund flexiblerer Buchführungsregeln umgebucht (von der Bewertungsbasis «täglicher Marktwert» zum Prinzip «innerer Wert»), hätte der Reinverlust im 2. Quartal 2009 statt 1,4 Milliarden «nur» 100 Millionen Franken betragen. Dafür wären in früheren Quartalen die ausgewiesenen Verluste um total rund 4Milliarden höher gewesen.

Der neue UBS-Chef Oswald Grübel gab sich gestern wie oft bei öffentlichen Auftritten: kauzig, grimmig, kurz angebunden, mit gelegentlichen Kurzausflügen in die Selbstironie. Einen verbalen Paukenschlag reservierte Grübel für seine Vorgänger an der Konzernspitze. Diese hatten seit Jahr und Tag verkündet, wie stark die Universalbank «integriert» sei und wie dank der engen Zusammenarbeit der einzelnen Sparten Zusatzerträge in Milliardenhöhe flössen. Grübel sah das gestern jedoch ganz anders: «In der UBS haben wir eine gemeinsame Marke, aber überhaupt keine Integration.» Nun will er bei der UBS das predigen, was er Jahre zuvor bei der Credit Suisse gepredigt hat: Die verschiedenen Sparten sollen gefälligst besser zusammenarbeiten und mehr an das Ganze statt nur an sich selber denken.

Die Kapitaldecke

Dank dem Abbau der Bilanz und der Kapitalerhöhung hat die UBS ihre Eigenkapitalquoten gesteigert. Per Mitte Jahr weist sie eine Kernkapitalquote von über 13 Prozent der risikogewichteten Aktiven aus. Das ist weniger als die Credit Suisse (über 15 Prozent), liegt aber deutlich über der Marke einiger Konkurrenten und dem gefühlsmässigen Minimum von etwa 10 Prozent. Das von der schweizerischen Finanzmarktaufsicht ab 2013 geforderte Minimum einer ungewichteten Kernkapitalquote von 3 Prozent hat die UBS nun mit 3,5 Prozent auch erreicht – aber noch nicht viel mehr als das Minimum. Eine neuerliche Kapitalerhöhung benötigt die UBS laut Grübel zurzeit nicht: «Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, weshalb wir zusätzliches Kapital brauchten.» (Der Bund)

Erstellt: 05.08.2009, 12:58 Uhr

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91 Kommentare

Marcel Christen

10.08.2009, 10:37 Uhr
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Die sogenannten Schlüsselleute sollen doch versuchen einen besser bezahlten Job zu bekommen. Da werden Sie erhebliche Mühe haben, diese können sich glücklisch schätzen, dass diese einen Job haben. Die UBS hat noch immer mindestens 20% zuviel! ganz davon abgesehen was für Beträge, Boni, Spesen usw. aus der Firma geworfen werden. Ich werde mir überlegen, wie lange ich meine Beziehung zur UBS erhalte Antworten


Emanuel Meier

06.08.2009, 16:58 Uhr
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@Herr KLee: Das entscheidet der Bund und nicht die UBS. Die UBS wollte dies bereits... Antworten


Georg Stamm

06.08.2009, 14:35 Uhr
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Wenn ich dieses Bonustheater von der UBS sehe, so bin ich froh, bereits vor 5 Jahren alle meine Beziehungen (Hypothek, Depot, Konti) zur UBS abgebrochen zu haben. Das tat ich damals nicht wegen der (noch nicht existierenden) Finanzkrise, sondern wegen der lausigen Betreuung durch diese Bank. Antworten


Emanuel Meier

06.08.2009, 10:29 Uhr
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@J. Fisch: Wenn man ihnen folgt, dann brauchts keine Schulen mehr, keine teuren Ausbildungsschulden (beim Anwalt je nachdem, ob er eine Weiterbildung LLM macht ca. 100'000.--) etc. mehr. Jeder kommt auf die Welt und verdient fix 4'000.-- im Monat. Wer übernimmt dann noch Verantwortung oder lässt sich auf Ausbildung ein, die ihn bis zum 30. Lebensjahr ohne Einkommen dastehen lassen? Antworten


Jac-line Hauser

06.08.2009, 10:20 Uhr
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Ich bin DAGEGEN ! es ist auch unser Geld als Kunde der Bank ! ich möchte auch davon profitieren ! Leider kann ich mir keine Shares kaufen, also bin ich auf verlorenem Posten ! Kann nichts dagegen unternehmen. Antworten


Emanuel Meier

06.08.2009, 08:21 Uhr
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Lese ich das alles, wird mir schlecht...nicht nur die banker haben nichts gelern, sondern v.a. auch das hier genannte "einfache Volk". Gut Ding will Weile haben und solange die anderen Banken Boni ausschütten, muss die UBS mitziehen...sonst kann sie die Leute nicht halten. Zudem gehts uns hier schlicht nicht schlecht...Ende! Antworten


Jürg Baeder

05.08.2009, 21:34 Uhr
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Wann soll der Spuck vorbei sein. Wieso ist das Volk so naiv, und glaubt die UBS wäre zu retten? Wieso stützt unser Staat eine solche arrogante Bank. Die haben nichts dazugelernt, und es tut mir leid, dass man den Volk sagen muss: Ihr seid selber schuld, denn Ihr, das Volk, habt als oberste Staatsmacht versagt. Wir, das Volk, lassen das alles zu, man schluckt alles - es geht uns doch gut. Antworten


Werner Klee

05.08.2009, 20:20 Uhr
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Und wann darf mit der Rückzahlung der 6 Mia CHF an die Steuerzahler gerechnet werden ? Antworten


Franz Penasa

05.08.2009, 19:53 Uhr
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Schliesst die UBS! Am nächsten Tag werdet ihr feststellen, dass diese Bank der Schweiz nicht fehlen wird. Die Regional- und Raiffeisenbanken machen ihre Arbeit besser! Diese Bank frisst nur unser Geld weg, wie eine kranke Kuh. Der Ablasshandel mit den USA wird uns noch Milliarden Franken kosten, die der Steuerzahler mitfinanzieren muss. Antworten


Kurt Aegeri

05.08.2009, 19:38 Uhr
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Hört denn das nie auf? Angestellte sollen einen guten oder ansehnlichen Lohn für ansehnliche Leistung beziehen. Wozu noch einen Bonus? Die Herren haben gezeigt, wohin dieser "Anreiz" führt. Zuerst kriegen sie Geld, bevor sie angefangen haben, dann kassieren sie dauernd Boni und wenn sie alles in den Sand gesetzt haben, gibts die Abgangsentschädigung. Man(ager) lacht sich ins Fäustchen. Antworten


Britta Ruder

05.08.2009, 18:26 Uhr
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@Kurt Bossart leider sind auch Sie auf die Mär der Bänker hereingefallen, dass sie keinen 13. Monatslohn haben! Das Salärsystem der Grossbanken wurde per 1.1.96 von 13 auf 12 gleiche Teile des Jahressalärs umgestellt. Folglich haben die Bänker ab diesem Zeitpunkt Ihren 13ten jeden Monat pro Rata erhalten! In jedem Arbeitsvertrag der Bänker sind Jahressaläre keine Monatssaläre festgelegt! Antworten


Charles Aufranc

05.08.2009, 18:24 Uhr
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Bilanzen werden auf Papier ausgedruckt und das ist bekanntlch geduldig. Weiss nicht wie mich die Steuerbehörde behandlen würde wenn ich von einem Jahr zum andern solche (prozentmässige) Sprünge vorlegen würde. Aber eben, too big to fail (und der $teuerzahler kann dann wieder aushelfen, wie beim Swissair Debakel. Lehre daraus: Inkompetenz ist nicht strafbar. Antworten


Urs Keller

05.08.2009, 18:02 Uhr
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Die " simple dip" Rezession hatten wir schon, die "double dip" folgt im Winter. Die Broker und Investment Banker in den USA arbeiten schon daran. Sie sahnen noch ab was zu holen ist, und niemand kann sie stoppen. Die Gesetzgebung von Obama ist erst in 6 Monaten wirkungsvoll, und so lange werden noch, Leerverkäufe getätigt und mit anderen unlautern Mittel die Kassen gelehrt und sie Säcke gefüllt. Antworten


Renate Gloor

05.08.2009, 17:59 Uhr
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Sehe ich die Zahlen, die hier genannt werden, kommt mir die kalte Wut hoch. Boni auf Kosten der Steuerzahler? Wo leben wir denn eigentlich? Und bitte nicht: wir müssen die Leute halten, sonst wandern sie ab ... In anderen Firmen werden Leute entlassen oder sind entlassen worden, weil Bankangestellte - unter anderem auch bei der UBS - den Hals nicht voll genug bekommen haben. Antworten


Verena Hunziker

05.08.2009, 16:35 Uhr
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Nicht nur die Millionen-Boni der Banker sondern auch das ganze Finanzsystem braucht wohl Korrekturen. Kürzlich war im TA zu lesen, dass ein Grossteil der Steuereinnahmen im Kt. Zürich (woh nicht nur hier) in Zukunft für Zinsen aufgewendet werden muss. Wieviel arbeiten wir eigentlich nur für die Zinsen, bzw. für die Banker? Antworten


Josef Fisch

05.08.2009, 15:58 Uhr
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Warum soll denn überhaupt jemand mehr verdienen als der Nächste? Leistet ein Anwalt mehr als ein Fischer, leistet ein Forscher mehr als ein Bauer? Antworten


Roger Bartholdi

05.08.2009, 15:49 Uhr
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@Stefan Hofer: Der FC UBS Zürich wurde am Finalspiel vom 14. Juni 2009 im Firmenfussball mit einem 5:0 gegen FC Polizei St. Gallen Schweizer Meister 2009. Nebenbei bemerkt: In allen Sparten macht die UBS in der Schweiz hervorragende Resultate und einen guten Service. Antworten


Pascal Job

05.08.2009, 15:43 Uhr
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Für den grossen Teil der Schweizer Bevölkerung sind diese Boni Zahlungen genau so wenig wie für mich, aber auch in den USA welche Staatshilfen bezogen haben sind bereits wieder Bonis geflossen. Wieso Bonis!?!? 13 Monatslöhne reichen vollkommen mit geht es nicht um UBS Leute welche bis Fr. 150000 Jahreslohn haben, sondern diese welche Millionen einstreichen diese können den Hals nicht voll kriegen! Antworten


Alexander Walther

05.08.2009, 15:15 Uhr
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Früher hatte ich einen guten Eindruck von der Bankenwelt, heute sind es für mich die gierigsten Geldfresser der Welt. Ohne tun sie nichts und mit Zaster tun sie alles. Wenn sich alle zusammenraufen und das Geld von der Bank abziehen, es gibt ja kaum mehr als die Teuerung da ja alles in ihre schwarzen Hosentaschen fliesst, soll der Grübel grübeln wie er den Abfluss stoppen kann. Antworten


Jakob Meier

05.08.2009, 15:06 Uhr
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@mike meyer: Ob Sie es glauben oder nicht. Ich kann Ihnen aus aller erster Hand bestätigen, dass es in der Schweiz (erfolgreiche) Regionalbanken gibt, welche absolut kein Bonussystem haben / Jahreslohn dividiert durch 13 ! Antworten


Branka Rühle

05.08.2009, 14:49 Uhr
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Es gibt nur eins, staatliche Regulierung und zwar ohne Kompromisse, dh Kundengelder gehen nicht mit - verboten, gereglte Löhne und Boni für alle usw. Wenn sich die "unglaublich hochqualifizierte" Banker dadurch eingeschrenkt fühlen, sollen sie gehen. Es gibt bestimmt viel bessere Leute z.b. aus Osteuropa, die bessere Arbeit für viel weniger Lohn/ Boni machen würden. Antworten


Sabrina Meier

05.08.2009, 14:12 Uhr
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Die UBS-Bankangestellten in der Schweiz machen nach wie vor einen sehr guten Job und dies unter diesen schwierigen Bedingungen. Diese verdienen den doppelten Bonus (haben auch nur kleine Beträge), jedoch die Investementbanker (besonders in den USA) und das Management (welche für die Verluste verantwortlich sind)haben KEINEN Bonus "verdient"! Antworten


Nadine Binsberger

05.08.2009, 14:02 Uhr
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Die "effiziente" und "optimale" (Lohn-)Allokation durch den Markt: wer mit inexistenten Werten virtuos jongliert bekommt das x-hundertfache dessen, was jemand leistet, der zB auf dem Feld Nahrungsmittel produziert (für die die's noch nicht wissen: Nahrungsmittel sind lebensnotwendig!). Also: Abkassieren, solange es noch geht! Wer hat noch nicht? Wer will noch mal? Greifen Sie zu! Letzte Chanceee! Antworten


urs Balden

05.08.2009, 13:56 Uhr
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Stefan Hofer: nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Wenn Ihr FC UBS in die 3. Liga sinkt, dann hat das höchstens noch Auswirkungen auf die Würstchenverkäufer und fertig. Ich glaube nicht, dass dann plötzlich auch noch zig-tausende arbeitslos würden, und die schweizer Wirtschaft noch weiter in Mitleidenschaft gezogen würde, oder? Die Frage wäre: wie verhindert man künftig so ein Klumpenrisiko? Antworten


Peter Salto

05.08.2009, 13:34 Uhr
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Macht den Laden dicht oder fusioniert mit der CS. Ospels betrügerisches Erbe gewinnt kein Vertrauen mehr- Und das ist schliesslich das A und O des Bankgeschäftes. Antworten


Fritz Meier

05.08.2009, 13:29 Uhr
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Trotz Verluste weiter Boni auszahlen. Und das erst noch bevor diese tolle Bank die Staats- resp. besser gesagt unsere Steuergelder zurück gezahlt hat. Das ist doch wirklich der Gifpel der Unverfrorernheit! Antworten


Stefan Hofer

05.08.2009, 13:24 Uhr
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Der FC UBS ist vor ca. 2 Jahren aus der 1. in die 3. Liga abgestiegen. Das sich dabei gute Spieler von Team trennen ist normal. Weiter ist es auch normal, dass in der 3. Liga weniger verdient wird und sich weniger Zuschauer für die Spiele interessieren als in der 1. Liga. Dass sich ausgerechnet eine Bank diesem grundlegenden Mechanismus der Marktwirtschaft entziehen will, ist doch sehr merkwürdig. Antworten


Heinrich Manser

05.08.2009, 13:15 Uhr
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Etwas zur Verteidigung der Bonusbezüger: Viele dieser vermeintlichen "Abzocker" sind wirklich gut ausgebildete und intelligente Leute und leisten einen Superjob. Da ist ein "Bonus" gerechtfertigt. Die Hauptprobleme sind a) das Giesskannenprinzip, b) die Kurzfristigkeit der Beurteilung und c) intransparente Systeme. Leider sind so Besoldungssysteme extrem schwierig abzulösen weil sich alle wehren. Antworten


otto scherrer

05.08.2009, 13:09 Uhr
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Es ist müssig, darüber zu lamentieren, ob ach so erfolgreiche "Top-Banker" ( 1,4 Mia. Verlust in 3 Monaten) einen gnädigen Arbeitgeber finden, der noch höhere Boni offeriert - für (offensichtlich wiederlegte) Qualitäten. UBS- Arroganz erster Grösse, einerseits 1,4 Mia. / Quartal rote Zahlen zu schreiben und im gleichen Atemzug 1,7 Mia. Boni für diese Misswirtschaft auf die Seite zu legen. Basta! Antworten


Bernhardt Leu

05.08.2009, 12:51 Uhr
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Zahlt die UBS weniger als die Konkurrenz, verliert sie viele gute Schlüsselleute, was auf die Erträge drücken kann. Wer Zusammenhänge erkennt und versteht ist hier klar im Vorteil. Ob die UBS alle Boni ausbezahlt und an wen wieviel ist offen. Dies wird nach Jahresende entschieden. Viele leisten hervorragende Arbeit. Solche werden so oder so ihr Geld verdienen ob bei der UBS oder anderswo. Antworten


Rudolf Kunz

05.08.2009, 12:47 Uhr
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@Stefaon Vitelli Mann muss nicht alle Kunden oder Berater in den selben Topf werfen!! Es gibt Kunden welche Langzeit - Investitionen vornehmen, also keine Spekulanten. Ich bin jedoch mit Ihnen einverstanden, dass man Leuten wie die ehemalige UBS-Führung den Prozess machen sollte. Jedoch soll man nicht fähigen Leuten wie gute Kundenberater deswegen bestrafen. Antworten


Beat Dürr

05.08.2009, 12:39 Uhr
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Das effektive Ausmass entscheidet sich erst nach dem Jahresende. Banken sollten die für ein Jahr anfallenden Boni buchhalterisch möglichst «gerecht» auf die einzelnen Quartale verteilen, um in den Büchern jeder Berichtsperiode ein einigermassen realitätsnahes Bild zu zeigen. Dafür treffen sie in jedem Quartal gewisse Annahmen – aus welchen dann die Bonusrückstellungen resultieren. Antworten


Hans Walser

05.08.2009, 12:32 Uhr
Melden

@ Rudolf Kunz: Wie man sich doch täuschen kann, Bankkunden interessiert in erster Linie die Rendite ihres Kapitals, erst in zweiter Linie interessiert sie der Kundenberater. Zweiter Irrtum, mir wurde tatsächlich schon eine besser bezahlte Stelle angeboten, habe aber dankend abgelehnt. Geld ist nicht wichtig, Geld ist Mittel zum Zweck. Antworten


Urs Meier

05.08.2009, 12:32 Uhr
Melden

Danke liebe Mitarbeiter der UBS! Täglich setzt ihr Euch dafür ein, dass es der Bank wieder besser geht! Das verdient grossen Respekt und Anerkennung! Weiter so........ Antworten


Kurt Bossart

05.08.2009, 12:29 Uhr
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Es wäre jetzt endlich die Gelegenheit, den Angestellten einen 13. Monatslohn anstelle dieses unsäglichen B auszuzahlen. Beim oberen Kader könnte man je nach Leistung auch noch einen 14. zahlen. Solange diese ewigen B-Diskussionen nicht vom Tisch sind, schadet das dem Ansehen der Bank. Antworten


Anton Baertschi

05.08.2009, 12:28 Uhr
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Das Märchen vom Berater, der die Kunden mitbringt, glaubt auch der dümmste Headhunter nicht mehr. Trotzdem arbeiten die Kopfjäger an dieser Legende: sie verdienen ja Geld mit diesem Karussell. Mein Geld ist meinem Berater auf jeden Fall nicht gefolgt. Der beriet mich nämlich hauptsächlich in seinem eigenen Interesse - zwecks Bonusoptimierung. Antworten


Ronald Lack

05.08.2009, 12:18 Uhr
Melden

Es ist kaum zu glauben, die UBS kommt auf keinen grünen Zweig aber schon wieder müssen Boni ausbezahlt werden. Und die Platzhirsche in Bundesbern goutieren dies noch was haben wir für Leute in Bern die diesen Irrsinn noch untertützen gerade heute wo fast jeder um seinen Job fürchtet. Traurig. Blocher hatte schon Recht diese BANK gehört zerschlagen und aufgeteilt, was gescheites kommt nicht heraus Antworten


Peter Blumenthal

05.08.2009, 12:15 Uhr
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Es braucht halt dieses Geld, um diese unglaublichen Talente zu behalten, welche es schaffen 1400 Millionen in drei Monaten zu vernichten. Wäre ja schlimm, falls diese zur Konkurenz gingen! Antworten


thomas rickly

05.08.2009, 12:13 Uhr
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Tja, nichts gelernt. Man glaubt immer noch mit Dummgeschwätz (insbesondere auch von Headhuntern) das Volk veralbern zu können. Das System ist in der Schweiz so korrupt. - Uebrigens: Ein Kundenbetreuer kann in den wenigsten Fällen viele Kunden mitnehmen, so um die 10% ist schon viel. - Man sollte das handhaben wie in der Industrie: Erfindungen und Kundenbeziehungen sind Eigentum der Firma. Punkt. Antworten


Joe Peter

05.08.2009, 12:11 Uhr
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Die einzige Möglichkeit, die Boni in vernünftige Bahnen zu lenken, ist auf dem gesetzlichen Weg. Solange nur eine Bank in der Schweiz Boni zahlen kann/darf, müssen alle anderen Banken nachziehen, ansonst "spielt der Markt", d.h. Kundenberater ziehen ab. Wechlsende Kundenberater erhalten nicht etwas einen neuen Job ^, weil sie so gut sind, sonden einzig und alleine weil sie Kunden mitbringen. Antworten


Stefano Vitelli

05.08.2009, 12:06 Uhr
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@Rudolf Kunz: Ich verstehe immerhin soviel vom Banking, dass es nicht die Aufgabe des Steuerzahlers ist, riskante Geschäftspraktiken einer privaten Firma zu finanzieren. Mit diesem angeblichen "War-of-Talents" werden primär Glücksritter und Hochrisikospieler angezogen und nicht Leute, die am langfristigen Geschäftserfolg interessiert sind. Antworten


Rudolf Kunz

05.08.2009, 11:34 Uhr
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@maria frey: Was ist besser den Kundenberatern (sie bringen die Kunden und damit Arbeit auf der Bank) eine Boni zu bezahlen, oder die Berater, und damit die Kunden, ziehen ab und damit kommt eine Entlassungswelle vor allem im admin. Sektor ? Antworten


Rudolf Kunz

05.08.2009, 11:11 Uhr
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@hans walser wie viele andere, verstehen auch Sie nicht viel vom Banking! Ein Kunde bleibt bei seinem Berater und geht mit ihm wenn er wegen höherer Boni (spreche Gehalt) seine Stelle wechselt. Auch Sie würden den Job wechseln, wenn man Ihnen mehr offeriert!! Würde die UBS diese Bonis streichen, würde sie noch mehr Kunden verlieren und wäre nicht mehr konkurrenzfähig, Antworten


Cornelia Baschung

05.08.2009, 11:02 Uhr
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Die wahren Machthaber dieser Welt sind doch die Banken. Die Krise hat sie doch nur gestärkt. Sie bestimmen doch, zu welchen Zinssätzen sie wem Geld geben oder nicht. Also, machen die ,,Krieg,, liegt unsere Wirtschaft am Boden. Wie sie zur Zeit ihre Macht demonstrieren ist äusserst unseriös und stossend. Banken gar nicht so gross werden lassen wäre das Ziel, doch da fehlt das Gesetz dazu. Antworten


Simon Vonlanthen

05.08.2009, 10:59 Uhr
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@Hans Widmer . Gegen Boni für Banker, die auch Gewinn erwirtschaften, hätte ja kaum jemand etwas. Aber diese von ihnen als "Talents" bezeichneten UBS Mitarbeiter verzeichnen ja im Kollektiv jedes Quartal riesige Verluste. Was bitte sehr ist daran talentiert und warum bitte sehr, sollen die dafür noch mit Boni belohnt werden? Antworten


Rene Wetter

05.08.2009, 10:52 Uhr
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@Hans Widmer: Wenn ich finde, dass ein Bankräuber in Gefängnis muss, ist das auch nur wegen meines Neides auf seinen Erfolg? Es müssen nun allgeine Regeln für Bonio aufgestellt werden: Die Boni dürfen nur bei schwarzen Zahlen ausgezahlt werden und dürfen einen gewissen % des Gewinnes nicht überschreiten. Die UBS wird so keine Glaubwürdigkeit gewinnen. Die Banker bilden ein mafiöses Kartell! Antworten


John Joos

05.08.2009, 10:51 Uhr
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Bei Rieter verzichten die meisten Mitarbeiter aus solidarität zu ihrer Firma auf 10% Lohn.Da frag ich mich, was haben diese Bänker für eine Einstellung zu Ihrem Brötli Geber. Es ist Zeit dass die Banken aufhören so grosse Brote zu verteilen die keiner aufessen kann. Antworten


Rolf Schumacher

05.08.2009, 10:46 Uhr
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@Hans Widmer. Danke für den Input. Neid darf nicht Motivationsgrund für Kritik sein. Ich meine dass diejenigen welche für den Schlammassel verantwortlich waren nicht haften müssen. Die Arbeit von Ospel, Kurer, Spuhler muss sehr kritisch hinterfragt werden. Tut man es nicht, ist das Vertrauen in die UBS nicht wieder hergestellbar und dann nützen auch die teuersten Berater nichts. Antworten


Anton Baertschi

05.08.2009, 10:41 Uhr
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@Hans Widmer: "War for Talents" ? Meinen Sie etwa diese Talente, die uns in diese Krise geritten haben und derentwegen viele Menschen ihre Arbeit und ihr Vermögen verloren haben? Diese Talente, die als Touristen getarnt, US-Bürger zum Betrug angestiftet haben oder diese Talente, die den Kunden Schrottpapiere angedreht haben? Gauner-Talente also? Je Gauner, desto Boni, wahrlich ein War! Antworten


Beat Keller

05.08.2009, 10:36 Uhr
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Ach ja noch was. Man kann die Tagesanzeiger.ch-Seite auch bis zum Ende lesen uns sich über die Abgangsentschädigung dieser Beamtin in Bern informieren. Satte 700'000 wurden da angeblich ausbezahlt. Wenn das kein "goldener Fallschirm" ist, was dann. Alle Steuerzahler, welche sich betrogen fühlen sind aufgerufen, dort ihre Kommentare anzubringen. Es gibt übrigns keine 12.5 % Zins. Antworten


Martin Müller

05.08.2009, 10:30 Uhr
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Da wird seitens dieser "feinen" Herren moniert, dass der gemeine Bürger keine Ahnung von den "hochkomplexen" Zusammenhängen in der Finanzwelt hat. Mag ja sein. Nur hilft euch diese auswendig gelernete Intelligenz offenbar wenig bis gar nicht, wo gesunder Menschenverstand, Ethik und Lernfähigkeit gefragt wäre. Was wundert ihr euch über Reaktionen? Offenbar seid ihr wohl doch nicht so schlau... Antworten


Marco Kreienbühl

05.08.2009, 10:21 Uhr
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Danke @Hans Widmer - leider geht diese Sichtweise hier an dieser Stelle unter. Dabei ist es vielen Schreibern eben nicht klar, dass die UBS genau hier im Dilemma steckt: Zahlt sie die Boni nicht, dann wandern etliche Banker samt ihren betreuten Kundenvermögen ab zur Konkurrenz (nicht nur CS) und diese Mittelabflüsse gefährden die UBS - ja bitte, dann ist das investierte UBS-Geld definitiv futsch! Antworten


Walter Holler

05.08.2009, 10:21 Uhr
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@Hans Widmer : Zinssatz von 12.5% muss erst mal verdient werden. 7 von 8 Quartalergebnisse in den letzten 2 Jahren waren ja sehr beeindruckend ?!? Hier stellt sich nicht die Frage des Neids, sondern die Frage des normalen Menschenverstands - keine KMU könnte solche Spässchen machen - was hier gespielt wird, ist einfach inakzeptabel und sehr schlecht für die allgemeine Wirtschaft der Schweiz. Antworten


Beat Keller

05.08.2009, 10:12 Uhr
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Als Antwort an alle Teilnehmer an diesem Forum: 1. Ich arbeite nicht im Bankenwesen, sondern in der Forschung. 2. Nein, ich habe noch nie einen Bonus in Millionenhöhe bekommen (schön wärs). 3. Ich bin auch kein Befürworter solcher Boni. 4 Das beste Vorgehen wäre, der Bund würde sich raschmöglichst aus der UBS mit Gewinn zurückziehen. Mal sehen, welche Argumente dann verbreitet werden. Antworten


Thomas Bisang

05.08.2009, 10:08 Uhr
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Ich hoffe doch, dass die UBS die guten Leute halten kann, nur schon um "meine Steuergelder" zu sichern. Wenn nötig auch mit Boni. Wenn es aber wieder so ist wie letztes Jahr, als mit der Giesskanne praktisch jeder Mitarbeiter in den Genuss kam, dann ist es eine Freichheit! Von HR über Marketing über andere Stabsstellen, die nichts mit Kundenbindung und Business zu tun haben, bekamen fast alle etwa Antworten


Michael Ernst

05.08.2009, 10:00 Uhr
Melden

und ich werde wieder rot/grün wählen. mit gutem gewissen! Antworten


Daniel Keller

05.08.2009, 10:00 Uhr
Melden

Waren tatsächlich alle hier so naiv zu glauben, dass sich diese Leute freiwillig ändern??? Egoismus ist eine starke Triebfeder, die Provokation verleiht einen zusätzlichen Kick (und das Geld kann man irgendwie immer gebrauchen). Das dies alles möglich ist, haben wir den staatsabbauenden liberalen Bürgerlichen zu verdanken. Wer Änderung in dieser Misere will, soll bei den nächsten Wahlen reagieren. Antworten


Marco Lardi

05.08.2009, 09:59 Uhr
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Den KMU`s drehen sie den Geldhahn mit fadenscheinigen Argumenten zu und vernichten so zusätzliche Arbeitsplätze. Geht es aber um das eigene Wohl.............werden sie grosszügig. Diese Bank gehört enteignet und dem Staat zugeführt. Antworten


Thomi Horath

05.08.2009, 09:58 Uhr
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Ich bin froh, wenn dies alles ein Ende hat und jeder (inklusive Banker) wieder auf den Boden zurückkommt. Wär mir doch egal wie hohe Bonifikationen die UBS auszahlt, wenn es nicht das Geld des Staates wäre! Die amerikanische UBS müsste schon längst geschlossen sein, aber nein, lieber lässt man die Nationalbank bankrott gehen. Die sogenannten Topshots sind doch nur die Topgauner. Feuert sie! Antworten


Martin Keller

05.08.2009, 09:55 Uhr
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"Wenn man den Bankern keinen marktgerechten Bonus bezahlt, verlassen sie ihren Arbeitgeber." Da kann ich nur sagen: Gut so, sollen sie doch gehen! Auf Banker, welche den Bonus als das Mass aller Dinge ansehen, kann jede Firma verzichten. Antworten


Fabienne Studer

05.08.2009, 09:53 Uhr
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Solange es noch genug Leute gibt, die ihr Geld der UBS überlassen, wird diese auch munter weiter misswirtschaften. Das Ganze war absehbar. Ich selbst habe schon vor Jahren die Bank gewechselt. Die frühere SBG, welche zur UBS fusioniert wurde, war mal eine gute, kundenfreundliche Bank. Aehnlich wie die Swissair und Crossair mal gute Gesellschaften waren, die zu Tode gemisswirtschaftet wurden. Antworten


Martha Meister

05.08.2009, 09:49 Uhr
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Auf dem Nährboden der Demokratie hat sich offensichtlich ein Geldadel etablieren können. Irgendwie scheint ein menschliches Grundbedürfnis für solche elitären Kasten zu bestehen. Wie sonst liesse es sich erklären, dass sich die westlichen demokratischen Völker freiwillig von diesen Zeitgenossen ausplündern lassen. Antworten


Dieter Wundrig

05.08.2009, 09:49 Uhr
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@ H. Widmer-Sicherlich gehen bei einem Wechsel Millionen/Milliarden mit einem Kundenbetreuer mit.Aber das Geld ist ja nicht verloren,es wird nur woanders veranlagt.Man sollte doch hier nicht von Neid reden,sondern eher von Bescheidenheit,Ehrlichkeit und Moral.Gier und das übermässige Gewinnstreben hat doch die Banken, somit alle Bürger in diese desolate Situation gebracht.Boni ja,aber bescheidener Antworten


Peter Weber

05.08.2009, 09:43 Uhr
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Schulden, Geld vom Staat, überheblich bis zum geht nicht mehr und die tun so, als währe es eine selbstverständlichkeit so zu Geschäften. Die holen sich den Bonus noch bevor der Kurs ganz auf Null ist. Denn das mit den USA ist noch nicht zu ende !!!! Die Schulden die mit dem Milliarden Kredit vom Staat entstehen, wird schlussendlich der Bürger in Form irgendeiner erhöhung Zahlen müssen . Antworten


Harry Meier

05.08.2009, 09:38 Uhr
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@Hans Widmer: Vielen Dank für diesen Kommentar. Leider wird er im allgemeinen Aufschrei der Entrüstung untergehen. Leider verstehen die meisten Kommentatoren die Problematik nicht und vergessen, dass der Zwangswandler für den Bund i.e. den Steuerzahler ein gutes Geschäft ist! Antworten


Serge Gabatuler

05.08.2009, 09:38 Uhr
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@Roland Stauffer. Dieser Vergleich der Staat nimmt mich voll dran wegen dem "Kavaliersdelikt", Verstoss gegen das Strassenverkehrsgesetz, kann ich nicht mehr hören. Wenn Sie mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs sind, dann gefährden Sie anderes Leben. Wenn ein Banker sein Lohnkonto mit Bonis flutet, tut das nicht wirklich jemanden körperlich weh. Antworten


Mike Interbizin

05.08.2009, 09:37 Uhr
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Es gibt Bonus und Malus, zumindest bei der Autoversicherung. Bei der UBS (ungeheure Bonus Selbstbedienung) gibt es nur Bonus ... Antworten


Bernd Schnyder

05.08.2009, 09:35 Uhr
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@Hans Widmer und Beat Keller: Ihre Kommentare finde ich stossend. Sie gehören wohl auch zu dieser arroganten "Elite", die man eher als Negativselektion bezeichnen sollte (Negativ bezgl. Charakterzüge). Sie haben überhaupt nichts begriffen bei der ganzen Sache. Ich hoffe sehr, das die Leute aufwachen und in Zukunft ihr Geld nicht mehr den Banken in den Schlund werfen. Antworten


Peter Steiger

05.08.2009, 09:35 Uhr
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Wenn diese Bank weitere 65'500 Mitarbeiter entlassen hat und wenn dann ein Nettoverlust von 4 Mia. Franken mit einem verwalteten Vermögen von 100 Mio und Boni-Zahlungen von 8.9 Mia Franken gegenüber stehen und der Steuerzahler nochmals zur Kasse gebeten wird, dann würde sogar in Schweiz die Ahnung umgehen, dass das System "put(t)" ist. Antworten


Mike Meyer

05.08.2009, 09:33 Uhr
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@Werner Hegnauer,,,betreffend Boni der von Ihnen erwähnten Banken sollten Sie sich noch mals informieren. Antworten


Walter Wicker

05.08.2009, 09:32 Uhr
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Der Bund müsste endlich einschreiten. Bis die Milliarden die des Bundes zurückbezahlt sind, sollten sämtliche Bonis verboten und die Löhne der Manager auf max. 1 Million gekrzt werden. Antworten


Maria Frey

05.08.2009, 09:30 Uhr
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UNGLAUBLICH !!! BONI auszahlen und dabei Leute entlassen. BRAVO diese Geschäftspraxis ist einfach SUPER ! Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand. Offenbar fehlt es den Verantworlichen der UBS an Verstand und Anstand. Nur weiter so es liegen noch mehr Leichen im Keller- Wir warten gespannt auf das nächste Erfolgsquartal oder nennen wir es Verlustquartal. Antworten


Dominik Bücheler

05.08.2009, 09:30 Uhr
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@Hans Widmer: Die Ignoranz liegt bei Ihnen und diesen vielen geldgierigen Bankern. Es wäre für die Kunden viel besser, wenn nicht diese hochgejubelten sogennanten "Talente" beraten würden. Das mit diesem War of Talents ist doch nur eine Machenschaft von egoistischen & überbezahlten Boni-Banker und Head-Hunter welche uns alle erst in diese Krise geritten haben ! Antworten


Andreas D. Meier

05.08.2009, 09:30 Uhr
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Absurder könnte die Situation nicht sein. Da jammert das UBS Management über da verloren gegangene Vertrauen, das nun zurückgewonnen werden müsste, gleichzeitig werden wieder Rückstellungen für Boni gemacht. Sollen da die Kunden dieser Firma wieder vertrauen? Wer bei Sinnen ist, zieht sein Geld ab, oder wird nie UBS Kunde! Riesenverluste und trotzdem Boni ausschütten, das schafft Vertrauen! Antworten


Kurt Glaus

05.08.2009, 09:20 Uhr
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Irgendwie bekomme ich immer mehr das Gefühl den Banken wurde das Wort "BONUS" falsch übersetzt wurde. Die Bonuszahlungen sollten doch eigentlich in einen höheren Zinssatz für die vielen Bankkunden münden. Aber all die "Volksvertreter" auf der Welt beweisen, dass sie eigentlich kein Stück besser sind als die Banker. Also werden wir in ein Paar Jahren in ein noch grösseres Wirtschaftsloch fallen. Antworten


Radivojevic Dejan

05.08.2009, 09:20 Uhr
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Was bitte ist bei dieser Angelegenheit mit "Erfolg" behaftet? Für mich ist ein Milliardenverlust alles andere als ein Erfolg! Andere Unternehmen fahren Kurzarbeit weil man die ganzen Mittel für die Bankenrettung aufgewendet hat. Wiederum andere Firmen verlangen Lohnopfer von ihrer Belegschaft, nur die Banken machen weiter mit ihrer Dekadenz... Antworten


Adrian Müller

05.08.2009, 09:16 Uhr
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Liebe Leute, so lange wie ihr dieses Gesellschaftssystem namens Kapitalismus durch aktive und passive Teilnahme am Leben erhaltet, dürft ihr euch über solche Zustände nicht beschweren. Es wären ganz andere Gesellschaftssysteme möglich, jenseits von Kapitalismus und Kommunismus, aber offensichtlich ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug. Antworten


Werner Hegnauer

05.08.2009, 09:13 Uhr
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Da gibt es eine einfache Lösung. Mit dieser Bank mache ich seit Jahren keine Geschäfte mehr. Ebenso mit CS und ZKB. Es gibt neben Raiffeisen, Migros und Coop Bank eine ganze Reihe von Regionalbanken, welche vernünftig geschäften und das Wort Bonus weder kennen noch anwenden. Alle diese Banken wurden in der sogenannt "overbankden" Schweiz von UBS und CS in den neunziger Jahren totgesagt!!! Antworten


Hans Widmer

05.08.2009, 09:11 Uhr
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Viele Kommentare strotzen nur so vor Ignoranz und, so scheint es, Neid. Der "War for Talents" ist im Private Banking im vollen Gange, wenn ein gut vernetzter Kundenbetreuer geht, gehen Milliarden Gelder mit ihm. Die Hilfe des Bundes für die UBS war nicht umsonst, der Steuerzahler wurde nicht "verarscht" bei einem Zinssatz von 12.5%. Die Minder-Initiative hat damit im Übrigen nichts zu tun. Antworten


Marie Jane Fischer

05.08.2009, 09:07 Uhr
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Es war doch klar, dass Banker nicht gescheiter werden können! Wo bleibt nur die 1:12-Initiative der JUSO, mit welcher die höchsten Löhne (inkl. Boni!) max. 12 x mehr als die tiefsten Löhne der selben Firma betragen dürften? Für mich wohl die fairste Initiative der Welt... Antworten


rainer raschle

05.08.2009, 08:59 Uhr
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Das ist nicht Kapitalismus, das ist Sozialismus. Bankmanager (die heutigen Funktionäre) erhalten Boni bei Gewinnen und Verlusten. Aktionäre und Steuerzahler: alle sind gleich - gleicher sind nur Manager und Verwaltungsräte. Antworten


Hans Walser

05.08.2009, 08:57 Uhr
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@ Beat Keller: Ein privates Unternehmen, welches nicht am Tropf des Staates hängt, kann seinen Mitarbeiter soviel Lohn und Boni zahlen wie es will. Am schluss ist die GL und der Verwaltungsrat nur den Aktionären (Eigentümer) Rechenschaft schuldig. Wenn diese Schlüsselleute so gut wären, wäre die Bank nicht in dem Dilemma. Antworten


Hanspeter Bühler

05.08.2009, 08:54 Uhr
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Die Banker haben aus der Vergangenheit rein nichts gelernt. Anstatt bescheidener aufzutreten, führen diese an, dass der Markt die überhöhten Boni verlange. Ich sage - wenn fachlichen Qualitäten nur von überhöhten Einkommen abhängen, sind die Motive falsch gesetzt. Und mit wirtschaftlicher Ethik hat das rein gar nichts zu tun. Grübel ist ein Auslaufmodell. Antworten


Dieter Wundrig

05.08.2009, 08:51 Uhr
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Man muss sich wirklich fragen, weshalb man diese Bank nicht hat ín "Würde" sterben lassen. Diese Herren,es sind ja in den oberen Etagen nur Herren, haben nichts gelernt. Die Mitarbeiter werden sowieso in alle Richtungen diese Bank verlassen, sofern sie einen anderen Job ergattern können. Wer möchte denn nicht den Makel dieser Bank abstreifen! Verluste und Boni, wer versteht denn das? Antworten


Karl Baum

05.08.2009, 08:49 Uhr
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Sagt JA zu Minder's Abzockerinitiative. Antworten


Roland Stauffer

05.08.2009, 08:47 Uhr
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Wann sperrt der Staat solche Strolche endlich ein. Wenn ich mit übersetzter Geschwindigkeit erwischt werde, behandelt mich der Gesetzgeber wie einen Schwerverbrecher aber solchen Kriminellen geschieht überhaupt nichts. Im Gegenteil, diese werden noch belohnt. Wie soll das der Normalbürger noch verstehen? Antworten


Beat Keller

05.08.2009, 08:40 Uhr
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Mann muss die UBS nicht lieben, aber das Dilemma ist doch offensichtlich. Wenn die CS-Group eine Türe weiter hohe Boni zahlt (der TA berichtete), kann mann nicht mit Tiefstlöhnen operieren, nur damit alles nach Gusto der Strasse geht. Warum war der Aufscherei bei den CS-Boni so bescheiden? Die treiben doch die Spirale hoch. Kein Unternehmen kann ohne die Schlüsselleute überleben Antworten


marc Widmer

05.08.2009, 08:27 Uhr
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3 400 000 000 Franken Verlust und dann noch Bonusrückstellungen von 1 700 000 000 Franken!!!! Angesichts solcher Unverschämtheit und dem Schweigen der Politiker komme wohl nicht nur ich mir völlig verarscht vor. Antworten


Werni Müller

05.08.2009, 08:05 Uhr
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Das Ganze verkommt zu einer einzigen Farce! Die ganze Geschichte um die UBS wird immer lächerlicher. Wie geschrieben "erfolgsabhängige Zahlungen"... somit sollte man solchen Herren den Bonus in einen Malus umwandeln und belasten! Antworten


René Zuppiger

05.08.2009, 07:49 Uhr
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Diese arrogante Berufsgruppe will doch offensichtlich nichts aus der ganzen Misere lernen. Noch schlimmer aber steht die ganze Politlandschaft da, welche sich immer wieder von diesen Wirtschaftsverbrechern über den Tisch ziehen lässt. Einfach unglaublich! Antworten


Schorsch Bachmann

05.08.2009, 07:36 Uhr
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Die sollen sich doch so viele Boni bezahlen wie die wollen. Geben wir denen einfach kein Geld mehr, dann versiegt das automatisch. Dasselbe sollte natürlich auch von den Politikern gemacht werden; kein Geld vom Staat für diese Gierhälse. Dann gäbe es da noch ein probates Mittel. Alle Löhne und Boni, die 1 Million übersteigen sollten weltweit vom Fiskus mit 95% Steuer belegt werden. Antworten



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