UBS: Welche US-Kunden sicher sind – und welche nicht
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Jetzt komme Transparenz in den Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA, schreibt der «Sonntag». Gemäss dem Amtshilfe-Gesuch, das der Zeitung vorliege, würden die Daten jener US Kunden in die USA geliefert, die zwischen 2001 und 2008 entweder mehr als eine Million Franken auf einem UBS-Konto hatten oder die eine so genannte Offshore-Gesellschaft, etwa eine Stiftung in Liechtenstein, gründeten. Wer weniger als 250'000 Franken auf dem Konto hatte, der sei sicher. Dazwischen gebe es einen Graubereich. Je nachdem, ob Steuerbetrug oder schwere Steuerhinterziehung vorliege.
Weiter würden alle Kontendaten geliefert, die ganzen Aufzeichnungen der UBS, seien dies E-Mail-Verkehr oder Unterschriftenkarten für die Konten. Damit gelangten die USA in den Besitz der Namen von Schweizer Vermögensverwaltern und UBS-Angestellten. Explizit werde im Amtshilfeverfahren erwähnt, dass diese Daten für Anklagen in den USA verwendet werden könnten. Privatbankier Konrad Hummler: «Das ist der Fluch der bösen Tat – nämlich dass man die UBS inklusive US-Tochter retten wollte.»
Erstellt: 31.10.2009, 23:53 Uhr
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