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Swiss spart, wo sie kann

Aktualisiert am 03.06.2009

Zwei gegroundete Maschinen, Kurzarbeit und jetzt noch unbezahlter Urlaub. Die Schweizer Airline setzt jetzt mit Sparmassnahmen beim 7300-köpfigen Personal an.

«Uns wurde vom Management dringend nahegelegt, noch im Sommer zwei Wochen unbezahlten Urlaub zu nehmen, intern UbU genannt», so eine Backoffice-Kraft der Swiss zur «Handelszeitung». Betroffen sind demnach rund 1000 Angestellte aus rückwärtigen Bereichen, die keinen direkten Kundenkontakt haben. Die Fluggesellschaft versuche so, bis zu 200 Entlassungen zu vermeiden.

Auch beim Flugpersonal geplant

Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel bestätigt dem Blatt entsprechende Vorstösse. Es werde aber kein Druck ausgeübt. «Ja, wir haben viel leichtere Zugänge zum UbU implementiert (…) aber es besteht kein Zwang, diesen zu beziehen.» Es werde lediglich «empfohlen», ab Juli umsonst freizunehmen.

Wie die «Handelszeitung» unter Berufung auf Insider weiter schreibt, sei beim fliegenden Personal (fast 4500 Angestellte) dieser Schritt auch in Verhandlungen.

Zweite Maschine gegroundet

Die sinkende Passagiernachfrage wegen der Wirtschaftskrise zwingt die Swiss zu Sparmassnahmen. Am Wochenende wurde bekannt, dass die Airline eine zweite Langstreckenmaschine stilllegt. (cpm)

Erstellt: 03.06.2009, 11:47 Uhr

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