Swiss spart, wo sie kann
«Uns wurde vom Management dringend nahegelegt, noch im Sommer zwei Wochen unbezahlten Urlaub zu nehmen, intern UbU genannt», so eine Backoffice-Kraft der Swiss zur «Handelszeitung». Betroffen sind demnach rund 1000 Angestellte aus rückwärtigen Bereichen, die keinen direkten Kundenkontakt haben. Die Fluggesellschaft versuche so, bis zu 200 Entlassungen zu vermeiden.
Auch beim Flugpersonal geplant
Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel bestätigt dem Blatt entsprechende Vorstösse. Es werde aber kein Druck ausgeübt. «Ja, wir haben viel leichtere Zugänge zum UbU implementiert (…) aber es besteht kein Zwang, diesen zu beziehen.» Es werde lediglich «empfohlen», ab Juli umsonst freizunehmen.
Wie die «Handelszeitung» unter Berufung auf Insider weiter schreibt, sei beim fliegenden Personal (fast 4500 Angestellte) dieser Schritt auch in Verhandlungen.
Zweite Maschine gegroundet
Die sinkende Passagiernachfrage wegen der Wirtschaftskrise zwingt die Swiss zu Sparmassnahmen. Am Wochenende wurde bekannt, dass die Airline eine zweite Langstreckenmaschine stilllegt. (cpm)
Erstellt: 03.06.2009, 11:47 Uhr
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