Swiss bleibt die Perle von Lufthansa

Aktualisiert am 11.03.2010 14 Kommentare

Die Fluggesellschaft Swiss fliegt auch in der schweren Branchenkrise mit Gewinn. 2009 erzielte sie einen operativen Gewinn von 93 Millionen Euro. Sie ist damit die Ertragsperle von Lufthansa.

Weiterhin erfolgreich: Die Swiss.

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Bild: Keystone

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Der deutsche Konzern erzielte insgesamt einen operativen Gewinn von 130 Millionen Euro. Das sind rund 1,2 Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor. Bei der Swiss ging der operative Gewinn in Franken um 69 Prozent zurück, und zwar von 472 Millionen auf 146 Millionen Franken, wie die Fluggesellschaft mitteilt. Der Umsatz sank um 17 Prozent auf 4,363 Milliarden Franken.

Trotz scharfen Gegenwinds schrieb Swiss in allen Quartalen von 2009 schwarze Zahlen, hält das Unternehmen fest. «Dies gelang uns trotz eines deutlichen Erlöseinbruchs und eines spürbaren Rutsches von höheren in tiefere Buchungsklassen», wird Swiss-Chef Harry Hohmeister zitiert.

Im vierten Quartal erreichte der operative Gewinn 33 Millionen Franken. Das von Swiss WorldCargo betriebene Frachtgeschäft zog gegen Ende des Jahres wieder an.

2010 soll noch besser werden

Auf die geänderte Nachfrage reagierte die Swiss mit Kapazitätsanpassungen: Das Angebot wurde im Vergleich zum ursprünglichen Flugplan um 6 Prozent gesenkt, davon 3 Prozent in Europa und 8 Prozent im Interkontinentalverkehr. Die Swiss hält an ihrem Destinationenportfolio fest, hat jedoch temporär zwei Flugzeuge am Boden parkiert.

Die Zahl der Stellen blieb zwar praktisch unverändert bei 7342 (Vorjahr: 7337) Mitarbeitenden. Von Juni bis Oktober wurde aber bei Swiss WorldCargo in der Schweiz kurzgearbeitet. Die Swiss verhängte zahlreiche weitere Personalmassnahmen, etwa Stellenstopp, erleichterter Bezug von unbezahltem Urlaub für das Bodenpersonal oder Gehaltsverzicht des Topmanagements.

2010 will die Swiss die Erlöse im Passagier- und Frachtgeschäft deutlich erhöhen und nicht allein durch weitere Kosteneinsparungen das Ergebnis verbessern. (bru/sda)

Erstellt: 11.03.2010, 08:53 Uhr

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14 Kommentare

Roland Peter

11.03.2010, 09:28 Uhr
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Es fällt mir schwer zu glauben, dass die Swiss die Perle von Lufthansa sein sollte. Die schwarzen Zahlen der Swiss lässt sich einfach begründen. Die Bestuhlung ist dermassen eng, dass eine Person die grösser als 178cm ist, pro Bein ein Gelenk mehr haben muss, um einigermassen bequem zu sitzen. Das Essen geht ja noch aber Betreuung ist erschreckend herzlos und künstlich. Eine Perle sieht anders aus Antworten


peter ess

11.03.2010, 10:11 Uhr
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Die LH ist dermassen schlecht, dass die LX die Perle darstellt ... das kann auch eine Betrachtungsweise sein. Wobei ich muss schon sagen, dass mich die LH in Sachen Technik, Wartung und Pilotenpersonal schon sehr überzeugt (bin jedoch reiner User und kein Insider) im Gegensatz zum Rest des (Pflicht-)Angebots. Antworten



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