Swiss Re gibt Risiken an Buffett-Gesellschaft ab
Swiss-Re-Deal mit seiner Firma: Warren Buffett. (Bild: Keystone)
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Konkret reicht Swiss Re (SREN 54.95 0.27%) reicht das Risiko eines Lebensversicherungsportfolios an die Versicherungsgesellschaft von Berkshire Hathaway weiter. Dafür erhält sie eine Provision von 1,3 Milliarden Franken Provision und verbessert damit ihre eigene Kapitaleffizienz.
Das Portfolio, welches Swiss Re gemäss einem Communiqué vom Montag bei Berkshire Hathaway rückversichern lässt, setzt sich aus vor 2004 abgeschlossenen amerikanischen Einzellebensversicherungen zusammen. Rückwirkend auf 1. Oktober 2009 fliessen die Rückversicherungsprämien dafür nun zur Berkshire Hathaway, diese hat allerdings auch für allfällige Leistungen aufzukommen.
Kapital effizienter einsetzen
Die Verwaltung und die Berichterstattung für das abgetretene Portfolio bleibt weiterhin in Händen der Swiss Re. Die Weitergabe der Risiken setzt beim Schweizer Rückversicherer aber 0,3 Milliarden Franken Kapital frei, welches bisher zur Unterlegung der Risiken aus dem entsprechenden Portfolio nötig waren.
Dieses Kapital kann fortan effizienter eingesetzt werden, was die Rendite erhöht, wie die Swiss Re weiter mitteilte. «Die Transaktion schafft uns eine hervorragende Ausgangslage, um Kapital in Aktivitäten mit attraktiveren Renditen neu einzusetzen», wird Christian Mumenthaler, Leiter der Division Life & Health, im Communiqué zitiert.
Die Verbindungen mit Buffet
Berkshire Hathaway ist nicht nur mit der nun abgeschlossenen Transaktion mit der Swiss Re verbunden. Der Mischkonzern, der Warren Buffett, dem zweitreichsten Mensch der Welt, gehört, hat bei der Kapitalerhöhung der Swiss Re im vergangenen Jahr für 3 Milliarden Franken Wandelanleihen des Schweizer Konzerns gekauft. (cpm/sda)
Erstellt: 18.01.2010, 10:00 Uhr
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