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Spaniens grösste Bank macht 8,9 Milliarden Gewinn

Aktualisiert am 05.02.2009

Die Banco Santander hat der Wirtschaftskrise mit einem Gewinnsprung getrotzt. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen.

Freut sich: Santander-Vorstandschef Emilio Botin.

Freut sich: Santander-Vorstandschef Emilio Botin.

Der Betriebsertrag sei 2008 um 19,5 Prozent auf 17,7 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Institut am Donnerstag mit.

Damit übertraf Santander leicht die Prognosen der Analysten, die im Schnitt mit einem Anstieg um 18,8 Prozent gerechnet hatten. Das grösste Geldhaus der Euro-Zone bestätigte zudem seinen Nettogewinn von 8,9 Mrd. Euro für das Jahr 2008.

Vom Madoff-Betrug betroffen

Darin eingerechnet sei ein Verlust von einer halben Milliarde Euro aus Investitionen bei dem mutmasslichen Anlagebetrüger Bernard Madoff, hiess es. Zugleich stieg der Anteil der faulen Kredite am gesamten Darlehensgeschäft zwischen Ende September und Ende Dezember auf 2,04 Prozent von 1,63 Prozent.

Grund seien die Entwicklungen auf den wichtigen Märkten Spanien, Grossbritannien und den USA, hiess es weiter. Santander ist bislang im Vergleich zu vielen europäischen Konkurrenten gut durch die Finanzkrise gekommen und hält auch der Rezession auf dem Heimatmarkt stand.

An Immobilien-Krise vorbei gesteuert

Als Grund dafür gilt die Konzentration auf das Privatkundengeschäft. Zudem steuerte Vorstandschef Emilio Botin das Institut an der Immobilienkrise auf der iberischen Halbinsel vorbei. (sam/sda)

Erstellt: 05.02.2009, 12:28 Uhr

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