Wirtschaft

So will sich Easyjet bessern

Der Billigflieger ist in den letzten Monaten wegen Verspätungen in die Kritik geraten. Nun trifft das Unternehmen Massnahmen.

Ärgerliche Verspätungen: Easyjet blieb diesen Sommer oft zu lange am Boden.

Ärgerliche Verspätungen: Easyjet blieb diesen Sommer oft zu lange am Boden.
Bild: Keystone

Easyjet hat nach einem von Störungen gekennzeichneten Sommer in den letzten vier Wochen Massnahmen ergriffen. Beispielsweise stattet das Unternehmen seine Flugpläne mit grösseren Pufferzonen aus oder mietet wo nötig zusätzliche Flugzeuge. Diese Massnahmen führt Easyjet bis zum Ende des Sommerflugplans weiter. Damit sieht sich das Unternehmen bei der Pünktlichkeit nun besser auf Kurs.

90 Prozent der Abflüge starteten im Monat August pünktlich respektive mit weniger als einer Stunde Zeitverschiebung. Auch seien von den 2036 Flügen ab der Schweiz weniger als 1,5 Prozent annulliert worden, teilte das Unternehmen in einer Mitteilung am Donnerstag mit.

18 Prozent mehr Passagiere

Der Billigflieger Easyjet hat diesen Sommer 1,188 Millionen Passagiere aus oder in die Schweiz befördert. Das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugleich kündigt das Unternehmen zwei neue Flüge an: Ab dem 5. Dezember fliegt Easyjet von Basel-Mulhouse-Freiburg nach Tel Aviv und ab dem 3. November von Genf aus nach Hurghada in Ägypten.

(miw/sda/)

Erstellt: 02.09.2010, 16:13 Uhr


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