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SBB kämpft gegen Wind und Regen

Aktualisiert am 21.07.2010

Die Bahnstrecke zwischen Zürich und Chur ist wegen einer Fahrleitungsstörung unterbrochen worden. Zahlreiche Züge mussten umgeleitet werden.

Zahlreiche Verspätungen: Ein Zug der SBB im Hauptbahnhof Zürich.

Zahlreiche Verspätungen: Ein Zug der SBB im Hauptbahnhof Zürich.
Bild: Keystone

Auf der SBB-Strecke Zürich-Chur ist es an Mittwochabend zu Störungen gekommen, für die laut SBB vermutlich Gewitter verantwortlich waren. Internationale Züge in Richtung Österreich und Fernzüge wurden umgeleitet, was zu Verspätungen führte.

Ab 21.30 Uhr war die betroffene Strecke zumindest einspurig wieder befahrbar. Die SBB ging davon aus, dass die Störung mit den intensiven Gewittern und starken Winden zusammenhing, die am Abend über das Glarnerland und die Linthebene zogen.

Dies sagte Sprecher Roman Marti gegenüber der SDA. Die Strecke war zwischen Pfäffikon SZ und Ziegelbrücke SG während rund 90 Minuten unterbrochen. Die internationalen Züge in Richtung Österreich wurden nach Angaben der Bahnverkehrsinformation via Winterthur und St. Gallen umgeleitet, was die Reisezeit um 35 Minuten verlängerte.

Ersatzbusse im Einsatz

Die Fernzüge in Richtung Chur verkehrten über Rapperswil SG und Uznach SG, was zu Verspätungen von rund 20 Minuten führte. Die Regionalzüge von Zürich ins Glarnerland und die S-Bahn-Züge fielen zwischen Pfäffikon und Ziegelbrücke aus. Die Reisenden mussten in Ersatzbusse umsteigen.

Eine zweite Fahrleitungsstörung meldete die Bahnverkehrsinformation auf der Strecke der Südostbahn (SOB) zwischen Uznach SG und Wattwil im Toggenburg. Die «Voralpen-Express»-Züge zwischen Romanshorn am Bodensee und Luzern fielen für einige Zeit aus, ebenso die S-Bahn-Züge zwischen St. Gallen und Uznach. Auch hier wurden Ersatzbusse eingesetzt. Gegen 23 Uhr meldete die SBB, dass die Störung behoben werden konnte.

Heftige Gewitter

Am Mittwochabend gingen im Glarnerland und über der Linthebene heftige Gewitter mit örtlich starkem Regel und möglicherweise auch Hagel nieder, wie es bei Meteo Schweiz auf Anfrage hiess. In Glarus wurden Windspitzen von bis zu 102 Stundenkilometern gemessen, in Qinten SG am Walensee von 75 Stundenkilometern. (sda)

Erstellt: 21.07.2010, 21:39 Uhr

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