Royal Bank of Scotland mit historischem 47-Milliarden-Verlust

Aktualisiert am 10.02.2009

Die teilverstaatlichte Bank erwartet für 2008 den grössten Verlust, den je ein britisches Unternehmen geschrieben hat. Sie streicht jetzt weitere 2300 Arbeitsplätze.

Die 2300 gestrichenen Jobs sind etwa zwei Prozent der 106'000 Mitarbeiter in England. «Wir wissen, dass alle Nachrichten dieser Art zu jeder Zeit unwillkommen sind», sagte RBS-Chef Alan Dickinson heute. «Es ist aber notwendig, dass wir ständig unser Geschäft anpassen, um so effektiv wie möglich arbeiten zu können, besonders unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Bedingungen.»

Die teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland erwartet einen Verlust von 28 Milliarden Pfund (47 Milliarden Franken) für 2008. Es ist der höchsten Verlust, den je ein britisches Unternehmen ausgewiesen hat. Die genauen Zahlen werden am 26. Februar bekanntgegeben. (oku/ap)

Erstellt: 10.02.2009, 18:15 Uhr

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