Post prüft Alternativen für Hauptsitz
Aktualisiert am 01.07.2010 1 Kommentar
Ursprünglich geplant: Abbruch im Herbst
Im September beginnt der Abbruch der Schanzenpost. Den ersten Schritt bildet gemäss Medienmitteilung der Post die fachgerechte Entfernung von Schadstoffen unter der Leitung der spezialisierten Firma Carbotech AG in Basel. Dabei handelt es sich um Spritzasbest und PCB, das als Weichmacher in Fugendichtungen diente. «Diese Totalsanierung stellt für Pendler und Umwelt keine Gefahr dar», schreibt die Post.
Der Neubau soll im Frühjahr 2011 in Angriff genommen werden. Die Schanzenpost wird ab 2014 unter dem Namen «PostParc» neuer Hauptsitz der Schweizerischen Post. Berner Zeitung
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Unter der Führung von Claude Bégle war der Hauptsitz in der Schanzenpost geplant. Unter der neuen Führung von Jürg Bucher scheint sich nun eine Kehrtwende abzuzeichnen. Die Post prüft, ob sie ihren künftigen Hauptsitz «PostParc» statt in der ehemaligen Schanzenpost an einen anderen Standort verlegen.
Die Post sieht in einer Verlegung der Arbeitsplätze die Möglichkeit, die Kosten ihrer zentralen und administrativen Funktionen zu senken. Von diesem Schritt betroffen wären die zentralen und administrativen Funktionen, wie die Post mitteilt.
Zentraler Standort
Die Poststelle, die Postfinance-Filiale und die Postauto-Station Bahnhof Bern sollen am zentralen Standort verbleiben. Als Alternativstandorte zum «PostParc» zieht die Post die Überbauung «WankdorfCity» und die Neuerschliessung «Ostermundigen Sportplatz» in Erwägung.
Auf die Planung beim Bau des «PostParc» habe der Entscheid keinen Einfluss. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im Frühjahr 2011, nach dem Abbruch der bestehenden Gebäude. Der Neubau der Schanzenpost wird geschätzte 200 bis 300 Millionen Franken kosten. Die Post plant, ihren neuen Hauptsitz mit rund 1600 Arbeitsplätzen 2014 zu beziehen.
(mau,vh/pd)
Erstellt: 01.07.2010, 11:24 Uhr
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Andere schweizerische Grossbetriebe erwogen auch, ihren Hauptsitz ins Ausland zu verlegen, z.B. UBS, Novartis etc. London und Delaware locken möglicherweise mit Steuern, Indien mit billigen Arbeitskräften (durch Béglé bereits rekognosziert), und die Karibik mit Freizeitwert. Der Ort wird unwichtig: Briefe werden durch Internet ersetzt, die Mitarbeiter durch Call Centers, die irgendwo sein können. Antworten
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