Post lockt mit günstigen Internet-Marken
Zuhause ausdrucken kommt billiger: Webstamp der Post.
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Die Post passt auf den 1. April die Preise für den Versand von Inland-Paketen an: Schwere Pakete zwischen 5 und 30 Kilogramm kosten einen Franken weniger, leichte bis fünf Kilogramm einen Franken mehr. Teurer werden auch Pakete und Briefe ins Ausland.
Die Kunden können die Preiserhöhung bei den leichten Paketen umgehen: Wenn sie die Pakete über die Internet-Dienstleistung WebStamp frankieren und am Postschalter aufgeben, gibt es einen Franken Ermässigung.
Im internationalen Versand - Briefe, Pakete und Kurier - ändern viele Preise. Sie steigen über alle Produktkategorien hinweg um rund sieben Prozent. Der Preisüberwacher hat die neuen Tarife genehmigt.
Ebenfalls auf den 1. April ist eine Erhöhung der Verzollungsgebühr um 2 Franken geplant. Hierzu steht die Stellungnahme des Preisüberwachers noch aus.
Einnahmen decken Kosten nicht
Die Post weist in einer Medienmitteilung vom Dienstag darauf hin, dass sie die Preise für den Versand von Inland-Paketen erstmals seit über sieben Jahren anpasst. Die letzte Anpassung für Ausland-Briefe bis 20 Gramm erfolgte im Jahr 2000.
Die Preisanpassungen seien notwendig, weil beim Paketversand über den Postschalter die Einnahmen die Kosten schon lange nicht mehr deckten. Die Teuerung von über 6 Prozent seit der letzten Preisanpassung Anfang 2003, die Erhöhung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe und stark gestiegene Löhne führten zu höheren Kosten.
Auch beim Auslandversand decke ein Grossteil der Produkte ihre Kosten nicht mehr. Die Post müsse zudem höhere Abgaben an die Zustellländer entrichten.
Die neuen Preise könnten international weiterhin mithalten, hält die Schweizerische Post fest. Bereits letztes Jahr sei sie gemäss dem europäischen Paketpreisindex zusammen mit Deutschland und Österreich die günstigste nationale Paketanbieterin gewesen. (cpm/sda)
Erstellt: 02.02.2010, 11:23 Uhr
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