Madoff-Familie bangt um ihr Vermögen
Aktualisiert am 30.07.2010 2 Kommentare
Der Treuhänder Irving Picar wirft den Angehörigen in Klagen vor, dass sie mit den Geldern aus den Betrügereien ihre eigenen Firmen hochgepäppelt hätten. Die Millionen will Irving zurück haben für die Madoff-Opfer. Unter den Unternehmen, aus denen Irving einen zweistelligen Millionenbetrag ziehen will, sind eine Biotechnologiefirma, ein Hedgefonds sowie Öl- und Gasbesitzungen. Der Treuhänder reichte die Klageschriften beim Insolvenzgericht in Manhattan ein.
Madoff-Familie im Visier
Madoff war vor einem Jahr wegen des grössten Betrugs in der Finanzgeschichte verurteilt worden und sitzt für 150 Jahre im Gefängnis. Er hatte tausende Anleger über Jahre mit einem mehr als 60 Milliarden Dollar schweren Schneeballsystem erleichtert. Treuhänder Irving klappert nun das Umfeld Madoffs ab, um zumindest einen Teil des Geldes wieder aufzutreiben.
Neben ehemaligen Mitarbeitern und Geschäftspartner hat Irving auch die Familie schon länger im Visier, von denen viele in Bernard Madoffs Investmentfirma arbeiteten. Die Klagen richten sich in erster Linie gegen seine Frau Ruth, seinen Bruder Peter, seine Söhne Andrew und Mark sowie die Nichte Shana. Bis dato hat der Treuhänder 1,5 Mrd. Dollar für die Opfer zurückgeholt. (bru/sda)
Erstellt: 30.07.2010, 22:01 Uhr
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2 Kommentare
alles beschlagnahmen von dem ganzen familien clan, inkl. die div. firmen. ohne das geklaute geld waeren die soehne ja ohne firmen und die ruth ohne beteliligungen. wenn er schwimmlehrer geblieben waere haette sie eine kollektion von schwimmwesten und keine gasbeteiligungen. die opfer haben 1te prioritaet. danacvh kann frau ruth ja arbeiten gehen. wie andere frauen von nicht reichen familien auch. Antworten
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