Julius Bär macht Schritt nach Shanghai

Aktualisiert am 06.09.2010

Die Schweizer Privatbank baut ihre Aktivitäten in China massiv aus. Dazu soll in Shanghai eine Niederlassung eröffnet werden.

Putzt sich heraus: Das Logo der Bank Julius Bär an der Bahnhofstrasse in Zürich.

Putzt sich heraus: Das Logo der Bank Julius Bär an der Bahnhofstrasse in Zürich.
Bild: Keystone

Julius Bär will spätestens im kommenden Jahr in der chinesischen Handelsmetropole Shanghai eine Niederlassung eröffnen. Seit längerem bezeichnet Julius Bär Asien, wo eine schnell wachsende Zahl Reicher einen Vermögensverwalter sucht, als «zweiten Heimmarkt».

Dazu will Julius Bär auch die Filiale in Hongkong stärken sowie in Singapur eine Trust-Gesellschaft eröffnen, wie am Montag mitgeteilt wurde. Auch die Investment-Aktivitäten in Asien sollen weiter ausgebaut werden.

Bereits 400 Mitarbeiter in Asien

Die Bank Julius Bär, die Ende Juni 166 Milliarden Franken Kundenvermögen verwaltete, ist einer der grössten Vermögensverwalter der Schweiz und beschäftigt auf der Welt etwa 3500 Personen. In Asien zählt die Bank nach eigenen Angaben rund 400 Mitarbeiter. (jak/sda)

Erstellt: 06.09.2010, 09:16 Uhr

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