«Geld wird nach einiger Zeit zu uns zurückfliessen»
Von Markus Diem Meier. Aktualisiert am 04.08.2009 26 Kommentare
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10:33 Die Präsentation und die Fragerunde mit den Analysten ist abgeschlossen.
10:31 Ein Analyst versucht auf einem Umweg eine Profitvoraussage zu erreichen. Worauf er keine Antwort erhält.
10:28 Oswald Grübel liefert hierzu keine Details.
10:26 Ein Analyst will unter anderem Genaueres zu den internationalen Geldabflüssen wissen.
10.26 Noch zwei Fragen können von Analysten übers Netz gestellt werden.
10:22 Die Diskussion bleibt vorerst bei technischen Buchungsdetails.
10:18 Der Financhef und eine Analystin diskutieren Details bei der Bewertung der eigenen Schulden.
10:13 Ein Blick auf die Börse zeigt den UBS Kurs leicht mit 0,2 Prozent im Minus, anfänglich ist die Bankaktie um mehr als 2,7 Prozent angestiegen.
10:11 Ein Analyst fragt, wie es um das «Prime Brokerage» mit Hedge Funds stehe. Grübel antwortet, dass das Geschäft für die UBS sehr wichtig bleibe, auch wegen dem Aktiengeschäft. Doch man wolle die Kunden sehr gut anschauen und sich auf grosse konzentrieren.
10:06 Ein Analyst spricht den Unterschied zwischen dem neuen und dem alten Management zur Integration an. Grübel sieht die Bank im Gegensatz zu seinen Vorgängern schlecht integriert. Er antwortet, er könne nur darüber reden, was er sieht. Und so wie es jetzt aussieht, sei die Ansicht, die UBS sei besonders gut integriert, «definitiv falsch».
10:05 Der Finanzchef erklärt auf eine Frage, dass auch weiterhin Kundenberater die Bank verlassen werden. Erst ab dem nächsten Jahr könnte dieser Trend wieder kehren, ergänzt Oswald Grübel.
10:04 Ein Analyst erfordert eine Aussage zu den Gerüchten über einen möglichen Verkauf des US-Wealth-Management Business. Grübel antwortet, er habe dazu nie etwas gesagt und werde das auch weiterhin nicht tun.
10:00 Auf eine Frage eines Analysten betont Oswald Grübel, dass die UBS auf einen starken Brand bauen könne, aber noch zu wenig integriert sei.
9:52 Oswald Grübel antwortet, dass nach der Lösung mit den US-Steuerbehörde die Lage besser werde. Doch das werde einige Monate dauern. Das meiste Geld werde aber wohl später wieder zurückfliessen.
9:52 Ein Analyst fragt, wie eine Einigung mit den US-Steuerbehörden auf das Vermögensverwaltungsgeschäft wirke.
9:48 Die Diskussion für Analysten und Journalisten ist eröffnet.
9:45 Negativ zu Buche schlug allerdings das Fixed-Income-Geschäft.
9:43 Am besten hat hier der Handel mit und der Verkauf von Aktien abgeschlossen.
9:41 Hier zeigte sich das beste Resultat seit langem.
9:39 Nun folgen die Zahlen zum Investmentbanking. Deren Ergebnis ist besser als im letzten Quartal. Doch das Ergebnis bezeichnet der Finanzchef als unbefriedigend.
9:36 Der Finanzchef erklärt die Details des Wealth Management Geschäfts.
9:32 Die Leverage-Ratio konnte auf 3,7 Prozent gesteigert werden. Im Durchschnitt des ersten Quartals lag sie noch bei 2,7 Prozent.
9:31 Der Finanzchef geht davon aus, dass die risikogewichteten Positionen um weitere 10 Prozent «over time» reduziert werden können.
9:30 Die risikogewichteten Positionen wurden insgesamt um 30 Milliarden Franken reduziert.
9:27 Der Finanzchef führt aus, dass die Risiken weiter deutlich reduziert wurden. So wurden die exponierten Posten deutlich zurückgefahren.
9:25 Einer der Gründe für den Nettoneugeldabfluss ist auch, dass viele Finanzberater die UBS verlassen haben.
9:24 Die Personalkosten sind um fast 500 Millionen Franken angestiegen, was auch auf hohe Kosten für Talente zurückgehe.
9.22 Cryan erwähnt den bereits bekannt gegebenen Personalabbau.
9.19 Selbst im drittel Quartal könnte wieder ein buchhalterischer Verlust auf dem Marktwert der eigenen Schulden entstehen - jetzt beläuft er sich auf 1,2 Milliarden Franken. (Der Grund liegt in einer weiteren Verbesserung der Risikowahrnehmung der UBS auf den Märkten und ist daher eine positive Entwicklung, Anm. d. Red).
9:17 Chief Financial Officer John Cryan hat übernommen. Er führt nun die Detailzahlen aus.
9:16 Grübel zählt nun auf, wo die UBS überall noch besonders stark ist. Unter anderem ist sie ausserhalb der USA noch immer der grösste Vermögensverwalter der Welt.
9:14 Die Investmentbank will sich wieder mehr auf die Kundenbedürfnisse ausrichten.
9.13 In allen Bereichen will sich die UBS von der Konkurrenz deutlicher unterscheiden.
9:12 Eine neue weit stärkere Integration der Bankbereiche soll bis zum Oktober erreicht werden.
9:09 Die Bank will aus den vergangenen Fehlern lernen. Die Wiederherstellung der Reputation ist prioritär.
9:07 Den hohen Geldabfluss begründet Grübel mit dem angeschlagenen Ruf der Bank.
9.06 Das Investmentbanking bezeichnet Grübel als unbefriedigend. Ein Grund sei, dass die Bank wichtiges Personal verloren habe.
9:04 Grübel sagt, man sei bei der UBS «on track» mit den selbst gesetzten Zielen.
9:02 Oswald Grübel bezeichnet den Verlust als unbefriedigend. Aber er betont, dass man viel unternommen hat, um die Lage zu verbessern.
9:02 Der Sprecher begrüsst die Journalisten. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 04.08.2009, 12:42 Uhr
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26 Kommentare
fehlende einsicht, fehlende änderung im verhalten und absoluter mangel an schuldeingeständnissen führen zu diesem ergebnis. wie soll man als kunde noch vertrauen zu dieser bank haben und dort sein mühsam verdientes geld hintragen? nein diese zeiten sind endgültig vorbei obwohl die politiker dagegensprechen. -immer wieder veröffentlichte (gott sei dank) infos überzeugen uns vom gegenteil Antworten
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