GM bereitet Rückkehr an die Börse vor
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Die Opel-Mutter General Motors ( 22.44 1.81%) (GM) hat wie erwartet ihren Antrag auf einen Börsengang in New York und Toronto gestellt. Als Konsortialführer sollen die Banken Morgan Stanley, JPMorgan, Bank of America Merrill Lynch und Citigroup fungieren.
Dies teilte der US-Autokonzern am Mittwoch mit. GM machte in seinem Schreiben an die Börsenaufsicht SEC keine Angaben zur Zahl der Aktien, die in Umlauf gebracht werden sollen. Auch nannte der einst grösste US-Autobauer keine Preisvorstellung für die zu emittierenden Dividendenpapiere.
Den Börsen-Unterlagen zufolge beantragte GM einen IPO im Wert von lediglich bis zu 100 Millionen Dollar. Wie aus Kreisen verlautete, spiegelt diese Summe jedoch nicht den vollen Betrag wider, den GM bei der Notierung einnehmen wolle. Der Börsengang könnte GM bis zu 20 Milliarden Dollar in die Kassen spülen und damit einer der grössten überhaupt werden. Das Listing an den beiden Aktienplätzen wird Kreisen zufolge zwischen Ende Oktober und dem Thanksgiving-Feiertag in den USA, dem vierten Donnerstag im November, erwartet.
Die einstige Industrie-Ikone
Mit dem IPO will GM ein Jahr nach der erfolgreich überstandenen Blitzinsolvenz auch Schulden beim Staat zurückzahlen. Die Regierungen der USA und Kanadas hatten GM im vergangenen Jahr mit Milliarden an Steuergeldern vor dem Aus gerettet und halten seither die Mehrheit an der einstigen Industrie-Ikone.
Die US-Regierung hatte insgesamt mehr als 50 Milliarden Dollar in das Unternehmen gepumpt und erhielt 61 Prozent der Anteile. Kanada bekam knapp zwölf Prozent. Weitere Anteile erhielt die Automobilgewerkschaft UAW im Gegenzug für einen Verzicht auf Sozialleistungen. (jak/sda)
Erstellt: 18.08.2010, 23:08 Uhr
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