Wirtschaft
Für Schweizer Banken bleibt es unbequem
Aktualisiert am 05.08.2009 4 Kommentare
Das KOF-Bankenbarometer liegt seit gut einem Jahr permanent unter dem neutralen Wert von Null, nachdem er im vergangenen Jahr in die Tiefe gestürzt war. Im ersten und zweiten Quartal 2009 stabilisierte sich die Stimmungskurve auf sehr tiefem Niveau, wie eine im Juli durchgeführte Umfrage der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich zeigt. Der Beschäftigungsabbau im Schweizer Kreditgewerbe geht laut KOF weiter.
Die beiden Einzelkomponenten, die der Berechnung des Bankenindikators zugrunde liegen, sind die aktuelle Beurteilung der Geschäftslage und die erwartete Beschäftigungsentwicklung im begonnenen Quartal. Beide wiesen zuletzt sehr ähnliche negative Ausprägungen auf.
Die Geschäftslage sei nach wie vor unbefriedigend, werde aber nicht mehr so negativ beurteilt wie noch zu Jahresbeginn, erklärte die KOF.
Die Trendwende habe sich auch bei der Beschäftigungserwartung bestätigt, allerdings finde die Erholung hier langsamer statt. Daher sei in der Branche mit einem weiteren Beschäftigungsrückgang zu rechnen. (bru/sda/)
Erstellt: 05.08.2009, 13:38 Uhr
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4 Kommentare
Wie viele Angestellten könnte man mit den vorgesehenen Boni der kränkelnden UBS weiter beschäftigen? Sehr viele und das Vertrauen würde wieder hergestellt,es könnte der UBS besser gehen.Herr Staubli,als damaliger Präsident,der noch gut funktionierender Swissair,sagte etwas wahres:die Angestellten einer Firma,sind das grösste Kapital.Als es echt schlechter ging,Aktion Gurt eng,bis ins Kader. Antworten
Finanzmarkt hat sowieso keine Zukunft. Es handelt sich dabei um das leichtsinnige verwetten der ehrlichen Leistungen von fleissigen Menschen, die reale Werte schaffen. Der vermeintlich effizient und optimal alloziierende Markt sorgt ausserdem dafür, dass dieses träumerische Treiben ums x-fache höher belohnt wird, als faktische Leistungen. Die Ökonomie muss neu erfunden werden! Antworten








Dieter Wundrak
Blödsinn zu sagen, dass der Finanzmarkt Schweiz keine Zukunft hat. Die Frage ist , wie der Finanzmarkt in Zukunft weltweit zu regeln ist. Die Schweiz wird im Bankwesen immer eine globale Rolle spielen. Dies wegen des Fachwissens der ausgebildeten Leute und wegen der Mehrsprachigkeit von vielen Bankern. Und die Politik wird Rahmenbedingungen zu stecken haben, sonst eben die Krise nach der Krise. Antworten