Wirtschaft

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Fiat gibt sich bei Chrysler kämpferisch

Aktualisiert am 09.06.2009

Harter Schlag für Fiats Zukunftspläne: Ein US-Gericht stoppt die Italiener beim Chrysler-Kauf. Und es soll noch dicker kommen.

Bis Fiat Chrysler abschleppen darf, müssen die Italiener noch einige Hürden nehmen: Ein Gericht stellt sich dem Autobauer in den Weg.

Bis Fiat Chrysler abschleppen darf, müssen die Italiener noch einige Hürden nehmen: Ein Gericht stellt sich dem Autobauer in den Weg.
Bild: Reuters

Fiat hält trotz einer vorläufigen juristischen Blockade an der Übernahme der Chrysler-Mehrheit fest, so ein Sprecher des europäischen Autobauers. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte den zur Rettung des insolventen US-Autobauers vorgesehenen Einstieg von Fiat am Montag für zunächst unbestimmte Zeit gestoppt. Der Supreme Court gab einem Antrag mehrerer staatlicher Fonds aus Indiana statt, die den Mega-Deal noch ganz verhindern wollen.

Droht das Aus für Chrysler?

Damit geht das Drama um die Chrysler-Rettung in die Verlängerung. Die Italiener hätten das Geschäft noch abbrechen können, sollte es nicht, wie ursprünglich geplant, bis zum 15. Juni abgewickelt sein. Würden die Mailänder von diesem Recht Gebrauch machen, bliebe Chrysler keine Alternative zur endgültigen Schliessung.

Zwei Pensionsfonds für Polizisten und Lehrer in Indiana sowie ein staatlicher Bauprojektfonds bereiten nun einen Revisionsantrag vor. Wann darüber entschieden werden solle, liess der Oberste Gerichtshof zunächst offen.

Weitere Anträge gegen Übernahme eingereicht

Die Investoren sehen sich schlechter gestellt als andere Gläubiger von Chrysler. Sie zweifeln zudem daran, dass die Staatshilfen für Chrysler verfassungskonform zustandegekommen seien. Ein Berufungsgericht hatte ihre Klagen noch am Freitag abgewiesen, ihnen aber eine Frist bis Montagnachmittag (Ortszeit) eingeräumt, in die nächste Instanz zu gehen, wo sie nun zunächst einen Aufschub erreichten.

Die US-Regierung hatte am Montag noch einen Gegenantrag eingereicht und gefordert, den Verkauf nicht weiter zu verzögern. Chrysler hatte den Verkauf wesentlicher Unternehmensteile an Fiat bereits Ende vergangener Woche abschliessen wollen. Unterdessen haben auch Konsumentengruppen und mehrere Einzelpersonen Eilanträge an die Gerichte eingereicht. Sie wenden sich gegen eine Bestimmung in der Vereinbarung mit Fiat, nach der das neue Unternehmen von anhängigen wie von zukünftigen Garantieansprüchen für vom bisherigen Chrysler-Konzern gebaute Autos freigestellt würde.

Was hat Fiat vor?

Aus Kreisen der Regierung in Washington verlautete, Fiat plane nach einem Einstieg bei Chrysler bedeutende Veränderungen. Konkrete Schritte nannte der Gewährsmann nicht. (cpm/sda)

Erstellt: 09.06.2009, 12:21 Uhr

Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre


Online-Wettbewerb

Gewinnen Sie einen Tageseintritt im Bernaqua.
Jetzt mitmachen!

Liveschiff mit Plüsch

Am 1. Juni 2012 gastieren die Berner Oberländer Mundartrocker auf dem Thunersee.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Studienberaterin gibt Tipps

Wie man ein Fernstudium erfolgreich meistert

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.