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Fed verlangt Insolvenz-Szenario von Grossbanken

Aktualisiert am 17.10.2011 5 Kommentare

Die US-Notenbank hat eine Regel abgesegnet, welche die grossen Geldhäuser dazu verpflichtet, ein Art Testament zu hinterlegen. Dieses soll die Aufspaltung der Bank im Falle einer Insolvenz enthalten.

Soll kein Risiko für den Staat mehr sein: Filiale der Bank of America.

Soll kein Risiko für den Staat mehr sein: Filiale der Bank of America.
Bild: Reuters

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Grosse amerikanische Banken müssen sich als Lehre aus der weltweiten Finanzmarktkrise auf eine mögliche Pleite vorbereiten. Die US-Notenbank segnete eine endgültige Regelung zur Abwicklung von systemrelevanten Geldhäusern in einem Notfall ab. Danach müssen die Kreditinstitute eine Art Testament bei den Behörden hinterlegen. Darin zeichnen sie auf, wie sie im Falle einer Insolvenz schnell entflochten werden können. Die Banken müssen die Pläne bis Mitte Juli kommenden Jahres einreichen. Die Einlagensicherung (FDIC) hat der Regulierung bereits im September zugestimmt.

Mit dem Ja der US-Zentralbank kann die Änderung in Kraft treten. Das Papier ist Teil des Dodd-Frank-Gesetzes, mit dem die US- Regierung im vergangenen Jahr die Lehren aus dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und der daraus folgenden weltweiten Krise ziehen wollte.

Beschlagnahmen oder zerschlagen

Grosse Banken stehen in dem Verdacht, zu grosse Risiken auf sich genommen zu haben, in dem Kalkül, ohnehin im Notfall vom Staat aufgefangen zu werden (»too big to fail»). Dieser Leichtsinn gilt als eine Ursache der weltumspannenden Finanzkrise.

Das Gesetz verleiht der US-Regierung die Macht, Banken zu beschlagnahmen oder zu zerschlagen. Die Regelung bezieht sich auf Banken mit einer Bilanzsumme von mehr als 50 Milliarden Dollar. (kpn/sda)

Erstellt: 17.10.2011, 20:51 Uhr

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5 Kommentare

Gregor Mülle

17.10.2011, 21:48 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Dann werden hald die "fittesten" noch fitter.... egal woher sie schnell ihre Kohle nehmen (die FED wirds für die US boys schon richten). Hauptsache, man bleibt im Rennen. Weiter im - es kann nur einen geben.... Antworten


H. Gschwind

17.10.2011, 22:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Gute Strategie und die Frage stellt sich, wieso CH-Politiker nicht in diese Richtungen denken. Können sie nicht = zu dumm oder wollen sie nicht = zu befangen. Vermutlich beides! Antworten



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