UBS hält an Bonus-Summe fest

Die Grossbank meldet 19,7 Milliarden Franken Jahresverlust für 2008. Sie schüttet 2,2 Milliarden Franken Boni aus. Insgesamt sanken die variablen Löhne um 80 Prozent. An der Börse startete ihr Titel gut.

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UBS fällt ins Minus

Die Aktie der arg gebeutelten Grossbank UBS hat am Morgen nach der Eröffnung deutlich zugelegt. Kurz nach Handelsbeginn notierte sie mit 13,82 Franken um 7,1 Prozent über dem Schlusskurs von gestern.

Danach aber sackte der Titel ab. Und notierte um 10.30 Uhr ein Minus von 2,02 Prozent bei einem Stand von 12,64 Franken.

Die UBS publiziert enttäuschende Zahlen fürs abgelaufene Quartal, allerdings liegen die Daten übers ganze 2008 im Bereich dessen, was erwartet worden war. Bernerzeitung.ch/Newsnetz

Im letzten Quartal 2008 erlitt die Grossbank einen Reinverlust von 8,1 Milliarden Franken – im Vorfeld hatten die Experten eher mit 6 bis 7 Milliarden gerechnet. Allerdings spielten hier offenbar Sonderfaktoren eine Rolle: So belastete die Transaktion mit der Nationalbank sowie die Pflichtwandelanleihe beim Bund die Erfolgsrechnung mit 4,2 Milliarden Franken; hinzu kamen aber auch Restrukturierungskosten (737 Millionen Franken) oder – auf der anderen Seite – Veräusserungen wie beispielsweise der Ausstieg aus der Bank of China (227 Millionen Franken). Ohne Sonderfaktoren hätte der Verlust 2,8 Milliarden betragen.

Weniger Giftpapiere für die Nationalbank

Fürs ganze Jahr 2008 ergibt sich ein Reinverlust von 19,7 Milliarden Franken. Das Minus sei «hauptsächlich Verlusten auf Risikopositionen der Investment Bank zuzuschreiben», meldet die UBS. Der Verlust von knapp 20 Milliarden Franken liegt ziemlich genau in der Mitte der Schätzungen, welche die Analysten im Vorfeld publiziert hatten. Im Vorjahr 2007 hatte der Verlust noch 5,2 Milliarden Franken betragen.

Der Kundengeldabfluss konnte im Januar gestoppt werden, netto strömten wieder Gelder hinein in die Bank. Allerdings muss die UBS für den Zeitraum Oktober bis Dezember einen Geldabfluss von 85,8 Milliarden Franken melden.

Wie ferner bekannt wurde, übernimmt die Nationalbank lediglich für 39,1 statt 60 Milliarden Dollar UBS-Papiere. Der Grund dafür liegt in «Änderungen der Buchhaltungsregeln», so die Nationalbank: Damit würde die Übertragung gewisser Aktiven nicht mehr nötig.

Boni wie erwartet

Im Rahmen der Erwartungen liegen auch die Meldungen der UBS zur Entlöhnung: Die Boni – respektive «variablen Lohnbestandteile» – für 2008 erreichen 2,2 Milliarden Franken. Hinzu kommen 1,6 Milliarden Franken an aufgeschobenen Lohnzahlungen.

Die UBS betont, dass sie ihren gesamten Personalaufwand im letzten Jahr um 36 Prozent gesenkt habe. Die variablen Anteile reduzierten sich um insgesamt 80 Prozent. Von den 2,2 Boni-Milliarden seien 994 Millionen vertraglich vereinbart. Dies ergibt zusammen die 1,2 Milliarden, von denen Bundesrat Merz im Vorfeld gesprochen hatte. (rap/sda)

Erstellt: 10.02.2009, 11:04 Uhr

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105 KOMMENTARE

Christoph Cornelius

12.02.2009, 11:55 Uhr

@heidi franz, beruhigend zu wissen, dass Sie eine Ahnung von banking haben.


Ralf Marer

11.02.2009, 11:03 Uhr

@Sabrina Meier: Der kleine Unterschied, der Ihnen entgangen ist, das die Kantonalbanken im Gegensatz zur UBS positiv gewirtschaftet haben, nicht am Tropf von Vater Staat hängen und nicht derarti viel Vermögen vernichtet haben, wie das die hochbezahlten UBS Korriphähen geschaft haben. Aber wir erinnern uns ja. Die hohen Boni sind von Nöten um die Besten der Besten zu halten *lach*


Marie V.Roth

10.02.2009, 21:30 Uhr

Die realitätsfremde Haltung scheint auf allen Ebenen und Gremien resistent duchgezogen zu werden. Erstaunlich auch die Haltung des KV: Sie haben wohl verlernt, für sich selber zu kämpfen. Bei dieser Bonisumme ist es doch selbstverständlich, dass die Arbeitnehmer vorläufg für den Arbeitsplatzerhalt kämpfen. Mit 80 Mio.könnten sie über das Krisenjahr erhalten bleiben. ein Klacks! bei bei 2 MIa.


heidi franz

10.02.2009, 21:26 Uhr

@christoph cornelius woher nehmen sie die legitimation für ihre letzte äusserung ? sie haben nicht die geringste ahnung vom banking !


däni borer

10.02.2009, 20:43 Uhr

Ha jetzt kommt die Wahrheit ans Licht. Boni um die 125'000.- / Leute hier bekommen trotz erreichen der Ziele nichts (normale Angest) und es gibt immer noch Leute die mit Bonus auf 1 Mio kommen (Aussage Kurer, hat aber rumgedruckst und nicht dementiert). Das ist die UBS Wahrheit und Arroganz. In USA hilft bei den Banken auch 100te Milliarden nichts. Und hier?.Kurer / Rohrer müssen weg weil verlogen


walter umbricht

10.02.2009, 18:14 Uhr

Die UBS hat es zum wiederholten Male verpasst mit Ihr ramponiertes Image aufzupolieren und den Geldabfluss zu stoppen. Was vertraglich vereinbart ist soll bezahlt werden..994 Mio. kein Problem..nicht alle haben Mist gebaut. Aber was ist mit der Differenz zu 2.2 Mio. Die Bank zeigt einmal mehr, wie arrogant und selbstverherrlichend sie ist. Auch unser Bundesrat hat seine Plicht nicht erledigt......


Rudolf Kunz

10.02.2009, 17:44 Uhr

Viele Leute kennen anscheinend die Lohnpolitik in der Bankenwelt nicht: Auslandbanken in der Schweiz bezahlen normalerweise höhere Fix-Löhne aber kleinere oder keine Bonis. Bei Privatbanken, sowie UBS + CS ist es ungekehrt. Hätte nun die UBS die Fix-Löhne erhöht und die Bonis entsprechend gesenkt, würde das heute niemand stören!! PS: Banken sparen, für Bonis geht nichts an die 2. Säule!!


Mario Willi

10.02.2009, 17:38 Uhr

Der Geldabfluss von 85,8 Milliarden in 3 Monaten: Na und... kein Poblem! Der nächsre Geldabfluss von ca 100 Milliarden in 3 Monaten zusätzlich: Kein Problem , die Boni sind ja gesichert. Das Lächeln der VR und CEO-Gesichter ist uns in bester Erinnerung....


Sabrina Meier

10.02.2009, 17:30 Uhr

Ich frage mich, weshalb die CH-UBS Mitarbeiter, welche ihren Job hervorragend gemacht haben, keinen Bonus erhalten sollen? Schliesslich habe sämtliche Kantonalbanken Gelder vom Staat und die zahlen - und nicht wenig - auch Bonuszahlungen aus. Wenn jemand fordert, dass UBS keine Boni mehr zahlen soll, dann müsste er auch die Boni bei den Kantonalbanken auf 0 reduzieren oder sie privatiseren wollen.


Simone Müller

10.02.2009, 17:02 Uhr

Lassen wir doch die UBS hopps gehen, mal schauen was dann passiert... alleine in der Schweiz fast 30'000 Arbeitslose mehr... Und dann das ganze Geld, welches die vielen Schweizer noch bei dieser Bank haben wäre auch futsch! Denn auch wenn der Einlegerschutz auf 100'000 pro Person erhöht worden ist... bezahlen kann dies im Konkursfall der UBS keiner! Auch nicht der Staat!!! Was sagt Ihr alle dann?


Thorstan Steinacher

10.02.2009, 16:51 Uhr

@ jack welti: spätzlefresser, die auf dicke hose machen? gaaanz toll! super gemacht! mal den wahren intellekt gezeigt! sie wollen für diesen erguss sicher noch beifall? es versteht sich von selbst, dass kein schweizer in den banken auf dicke hose macht, egal welche management-stufe! natürlich! was hat das alles mit der krise zu tun? NIX! aber danke für den beitrag! der sagt ja alles!


Christoph Cornelius

10.02.2009, 16:10 Uhr

@Marianne Steiner, es ist nett, dass Sie mir unterstellen, ich würde über keinen Anstand verfügen, weil ich das Verhalten der Verantworlichen der UBS mit unerreichter Arroganz vergleiche........Nochmals, damit es auch Sie vielleicht endlich verstehen, Staatshilfe und gleichzeitig Bonizahlungen in Milliardenhöhe gehen nicht.


Matthias Horvath

10.02.2009, 15:23 Uhr

Ich bin gar nicht (mehr) wütend auf das Verhalten der UBS-Führung, sie macht es im Prinzip (nur) aus Betriebswirtschaftlicher Sicht richtig: Wenn es was zu holen gibt warum nicht! Das Problem sehe im Bund welche sich zu "Kopfnicker" und "Durchwinker" degradiert haben! Diese Regierung, dieser Bund vertritt nicht mehr das Volk! Nach rund 700 Jahren Volksdemokratie ist die Feudalherrschaft angekommen


Jack Welti

10.02.2009, 15:17 Uhr

@Peter Deutscher - Ich kann dir den Zusammenhang erklären: Bei der UBS hat es viele Spätzlefresser, die im mittleren und unteren Management einen auf "dicke Hose" machen, dick absahnen und einen Riesen-Wind veranstalten, so dass es ein normaler Schweizer einfach nicht ertragen kann...


Max Morf

10.02.2009, 14:52 Uhr

Einst pflegten vorsichtige Bankiers oder Banquiers in einem gediegenen Salon zumeist in einer Landessprache mit Kunden und Partnern Geschäfte zu besprechen. Heute vernichten in unseren Finanzpalästen verantwortungslose Bankers amerikanischen Zuschnitts wie beim Pokern in einem Saloon Milliarden und rufen dann nach Staatshilfe. Dieser Kulturwandel ist der Schweiz nicht gut bekommen.


Thomas Bleiki

10.02.2009, 14:45 Uhr

hallo bin sehr zufrieden mit der ubs, sie wird von dem medien total kaputt gemacht,


Rolf Schlumpf

10.02.2009, 14:37 Uhr

Was mich an der ganzen Aktion wirklich stört, ist die unglaubliche Summe, welche die Herren trotz allem einstreichen. Wieso ist es nicht möglich denen einen "normalen" Lohn zu bezahlen. Wenn z.B. der Chef von Toyota in Japan nicht mal ein Zehntel von dem verdient, was einer unserer Gangster einstreicht, dann fehlt mir einfach das Verständnis dafür. Darum, UBS, nein danke...


Mac Stone

10.02.2009, 14:35 Uhr

hört endlich auf, auf der UBS rumzuhacken. sie hat volkswirtschaftlich in der schweiz eine grosse rolle. auch die grossen Lohnbeiträge zu gunsten der AHV, ALV und Steuern hat das volk in den letzten 10 jahren begrüsst. jetzt muss halt mal das volk die UBS unterstützen, aber dass kommt in ein paar jahren wieder zurück. jeder, der geld abzieht, schadet letztlich sich selber.


Peter Deutscher

10.02.2009, 14:13 Uhr

"...reiben sich jetzt vermutlich die Hände und denken "wie praktisch, Leute entlassen und Deutsche einstellen. Ganz cool"!!! Dieser Kommentar ist wirklich cool. Was bitte hat der Hass auf Deutsche mit der UBS zu tun? Aber wahrscheinlich bin ich zu dumm diesen qualifizierten Kommentare hier drin zu verstehen


Urs Kälin

10.02.2009, 13:55 Uhr

Ein Desaster, das Ganze. Mal bin ich für, dann wieder gegen die Boni. Mal haben die einen, dann wieder die andern recht, die hier schreiben. Alle, die hier schreiben haben irgendwie Recht. "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust", möchte ich dazu sagen. Der Krug ist schon vor einiger Zeit beim Wasser zerbrochen. Fazit: Vertraglich zugesicherte Leistungen sind auszuzahlen, exkl. Krawatten-Etage.


Stefan Pöllendorfer

10.02.2009, 13:46 Uhr

Meine Familie und ich sind äusserst zufriedene UBS Kunden. Ich wüsste nicht welches dieser emotional gelenkten Argumente mich sachlich überzeugen könnte, meine Hausbank zu wechseln.


Marianne Steiner

10.02.2009, 13:35 Uhr

@Christoph Cornelius: Für Sie ist die Steigerung des Begriffes Arroganz mit der UBS gleichzusetzen. Ich sehe in vielen Kommentaren ein beschämende Dummheit und/oder Wissensdefizit gepaart mit Frechheit, wie anders sind sonst einige Ausdrücke und Unterstellungen zu interpretieren? Anstand ist eben bei einigen Leuten nicht mehr "in".


Urs Walther

10.02.2009, 13:33 Uhr

An alle die hier zum UBS-Boykott aufrufen: Würde es euch besser gehen wenn der Staat die Milliarden abschreiben müsste und die Volkswirtschaft kollabieren würde? Ist euch eigentlich noch zu helfen?


Huber Felix

10.02.2009, 13:26 Uhr

Diese arroganten Herren können "NICHTS" und sind " NICHTS ". Gerade in dieser Zeit,wird in verschiedenen Grosskonzernen noch viel an die Oberfläche gespühlt. Jeder veranwortliche Betriebsinhaber eines KMU, kann mehr als diese Herren, die bereits ihre Ausbildung auf Kosten des Staates ( mindestens teilweise ) absolviert haben. Alles " Taugenichts "


thomas beer

10.02.2009, 13:26 Uhr

25'000.00 als variablen Lohnanteil ist ein Hohn. Alle die dies befürworten haben vergessen ,dass dies etwa die Hälfte eines durchschnittlichen, versteuerbaren Einkommens beträgt. Ächtet die BANKER, auch die Kleinen, denn Sie profitieren seit Jahren von überhöhten Grundlöhnen! Spuckt sie an, wie wir es früher bei Pelzträgern gemacht haben. Seht die Krawatten und Schalen als Zeichen der Dekadenz!


Franz Klammer

10.02.2009, 13:26 Uhr

@Emanuel Meier: Freut mich dass Sie als UBS Gangster sich freuen dass der kleine Backoffice MA seinen Bonus erhält. Jedoch scheinen Sie zu vergessen das hunderte andere Kurzarbeit schieben, um ihren Job bangen und zusätzlich von einem Bonus träumen können. Aber hauptsache Ihr Banker könnt Euch freuen. Es enttäuscht mich das Sie die Zweiklassengesellschaft unterstützen.


Sabina Tschanz

10.02.2009, 13:17 Uhr

Kontos abziehen wird der Bank kaum helfen wieder in Aufwind zu kommen und unüberlegte Wortschlachten tragen zur Besserung auch nichts bei. Zuhören, Überlegen, Denken in Varianten, Meinung bilden, konstruktiver Beitrag leisten - das wäre sinnvoll! Emotionen ausleben ist ok, aber bitte mit etwas Niveau.


Matthias von Rode

10.02.2009, 13:15 Uhr

@Bruno Gualtieri: Brown ist der ultimative Versager schlechthin und er verdient trotzdem 200000e von Pfund jedes Jahr, bezahlt vom Labor Steuerzahler!


Andreas Daxer

10.02.2009, 13:10 Uhr

was soll man sagen ? ich bin einfach entsetzt; was sich hier die UBS leisten kann. die swissair lies man in die pleite fliegen; und der UBS vergoldet man den absturz. die plitik und die UBS haben versagt.


Urs Keller

10.02.2009, 13:08 Uhr

Mich würde interessieren wie der Atntei der instAusland bezahlten Boni ist. Ich habe gehört 83 % der Boni wandern ins Ausland, und das mit unseren Steuergeldern, das darf doch nicht wahr sein.


Reto La Roche

10.02.2009, 13:07 Uhr

Hoppla Herr Rohner, Sie sind ja ein wahrhaftiger Seiltänzer...nun warte ich mal ab bis auch Sie runterfallen! Keine Angst Sie tun sich dabei nicht weh, es ist ein Auffangnetz gespannt...also munter, mutig und vor allem "grosschnorrig" weitermachen...gell!


Matthias Zuber

10.02.2009, 13:01 Uhr

"..gute Arbeit - und dann passiert so etwas." Das passiert halt. Ein korrekt fahrender Autofahrer ist von einer Lawine erfasst worden. Die Verantwortung kann erst übernommen werden, wenn man tatsächlcih erkennt, dass ein falsches System nicht gesundgebetet werden kann. Auch wenn alle glauben, und das Glaubensgeheimnis tabu bleibt.


Hans Peter Grossenbache

10.02.2009, 13:00 Uhr

Über mehrere Jahre hat UBS und CS MIlliarden von Steuern abgeliefert und alle haben davon profitiert - und es auch genommen. Nach wie vor zählt UBS zu den grössten Arbeitgeber in der Schweiz. Es wäre doch schön, wenn wir auch das POSITIVE daran sehen und der UBS eine Chance geben, die vielen Fehler zu korrigieren. Ich bin überzeugt, dass wir schon bald wieder auf unsere Banken STOLZ sein werden.


Urs Gmür

10.02.2009, 12:59 Uhr

Schade, der Zeitpunkt wurde verpasst für einen Neuanfang. Keine Entschuldigung, keine neuen Köpfe= kein neues Vertrauen. Das braucht es offenbar nicht wen der Finanzminister persönlich seine schützende Hand darüberlegt. Was war der Deal seinerzeit zwischen der Appenzeller Kantonalbank (Hr. Merz) und der UBS?


Ulrich Raumer

10.02.2009, 12:55 Uhr

United Bandits of Switzerland. Wie aus einer Aufstellung zu sehen ist, bekommt der Angestellte keinen Bonus. Also wird das Bonus Geld 2'000 Mio. an die Entscheidungsträger, verteilt. Letztes Jahr 12'000 Mio, dank Finanz Spritze von Singapur. Wer zahlt nächstes Jahr?


Gerd Müller

10.02.2009, 12:52 Uhr

Es ist schon erschreckend, wie viel "Stammtisch-Trittbrettfahrer-Polterer-Nachsager-Wirtschaftskenner" es mittlerweile gibt. Jede/r meint wohl, immer abwartend was die Presse schreibt, hinterher zu brüllen "jaaa genau, weg mit diesen", "Alles die Gleichen", "Hab's ja schon immer gesagt". Die Schweiz braucht die UBS, und die UBS die Schweiz. Open your mind, fangt an zu denken.


Marc Dolder

10.02.2009, 12:48 Uhr

Ich persönlich habe grossen Respekt vor M. Rohner und all den Leuten, die heute die Suppe auslöffeln, die Sie gar nicht selber verschuldet haben - und wohlgemerkt - ohne einen Bonus zu beziehen. Und als ob die Aufgabe nicht schon schwer genug wäre, müssen sie noch all diese Kommentare über sich ergehen zu lassen...


Alexander Walther

10.02.2009, 12:47 Uhr

Bin gleicher Meinung wie @Daniel Graf. Alle Zelte bei der UBS abbrechen. Ich gebe denen doch nicht mein Geld um mir den kleinsten Zins andrehzen zu lassen weil sie die "Gewinne" unter sich verteilen. Abgesehen davon.... man sollte die Steuern ebenfalls nicht zahlen. Ein solcher Bundesrat gehört in eine Bananenrepublik !!


Mirco Pocobello

10.02.2009, 12:45 Uhr

Was würde die UBS wohl sagen, wenn sie der UBS Geld leihen müsste? Bonuszahlungen auf keinen Fall wenn ihr Geld wollt!


Guido Mühlemann

10.02.2009, 12:39 Uhr

Ein Sprichwort besagt, dass der Fisch vom Kopf her stimmt. Wenn nun die UBS 600 bis 800 Personen in der Schweiz entlassen will, so würde ich ihr empfehlen, dass diese 600-800 Personen von den Chefetagen wegbefördert werden - ohne "goldenen Fallschirm", versteht sich. Damit könnte die angeschlagene Grossbank zugleich viel Geld einsparen bei den Boni.


Marco Kreienbühl

10.02.2009, 12:34 Uhr

Geld abziehen und die UBS boykottieren??? Ja, man kann auch am Ast sägen wenn man drauf sitzt...! Ich jedenfalls hoffe sehr, dass die UBS überlebt. Erstens: Wenn sie nicht überlebt ist das 6 Milliarden Darlehen definitiv futsch. Will das wirklich jemand? Zweitens: Hat sich irgend jemand schon überlegt, welche Banken dann sämtliche Hypotheken der UBS-Kunden übernehmen (Umschuldung)???


Hans-Ruedi Steiner

10.02.2009, 12:31 Uhr

Alle die jetzt grosse Töne spucken von wegen Kontos von der UBS abziehen, Bonis die von der UBS nicht ausbezahlt werden (=> unglückliche AN => Kündigungen der guten Leute => Weiterer Verlust des Kundenstammes) Die Auswirkungen für die Schweiz ohne UBS ist verheerender als sich manch einer vorstellen kann. Schliesslich ist der Otto Normalverbraucher, derjenige, welcher die Steuern der UBS ersetzt.


Martin Schuler

10.02.2009, 12:28 Uhr

An der letzten GV in Basel, versprach Herr Kurrer einen bescheidenen Gewinn im vierten Quartal 2009 - und nun weist UBS einen massiven Verlust aus. Es scheint, dass diese Herren nicht rechnen können. aber Millionen verdienen inklusive satten Bonis!


Alfred Klotz

10.02.2009, 12:28 Uhr

Wie wird dann in der Jahresrechnung 2009 dieser riesige Verlust ( Vortrag ) berücksichtigt? Wenn alles korrekt vorgeht, kann man ja in den nächsten Jahren überhaupt keinen Gewinn mehr ausweisen. Man kann ja nicht davon ausgehen, dass sich die momentanen ungünstigen Marktverhältnisse so schnell ändern werden. Das Gegenteil dürfte der Fall sein.


Sperber Vogel

10.02.2009, 12:26 Uhr

Einfachste Lösung: die UBS liquidieren und die vielen Liegenschaften dem Staat (Bund) überschreiben damit er sie als Ersatz für die falsch investierten Steuermilliarden flüssig machen kann.


Roland Bächler

10.02.2009, 12:25 Uhr

Bei solchen Verhaltensweisen von Bund und Banken stellt sich für den Steuerzahler schon mal die Frage, ob sie schlicht und ergreifend einfach mal die Bundessteuern nicht bezahlen sollen?! Vielleicht wäre eine Direktüberweisung an die Banken effizienter und es könnten auch beim Bund noch Stellen gestrichen werden?! Aber eben: Geld regiert die Welt und nicht gewählte Politiker oder das Volk!


Christoph Cornelius

10.02.2009, 12:17 Uhr

Die massgebenden Leute der UBS machen sich über das "nornale" Volk lustig und lachen sich kaputt. 20 Millarden Verlust, Staatshilfe aber weiterhin Boni-Zahlungen... Man muss sich dies mal konkret vorstellen. Alles aussitzen, Volksmeinung komplett ignorieren und damit rechnen, dass in drei Monaten alles vergessen ist. Die Steigerung des Begriffes Arroganz ist mit der UBS gleichzusetzen.


Emmanuel Meier

10.02.2009, 12:12 Uhr

Ich bin mit der Geschichte zufrieden. Sollte die Bank wieder auf die gewinnstrasse kommen, kommt bald viel geld an den Staat zurück. Für die vielen kleinen Mitarbeiter freut es mich, dass ihre Leistungen doch berücksichtigt werden. Sie können ja nichts dafür. All die Besserwisser würdens wohl kaum besser machen...


Emmanuel Meier

10.02.2009, 12:12 Uhr

Ich bin mit der Geschichte zufrieden. Sollte die Bank wieder auf die gewinnstrasse kommen, kommt bald viel geld an den Staat zurück. Für die vielen kleinen Mitarbeiter freut es mich, dass ihre Leistungen doch berücksichtigt werden. Sie können ja nichts dafür. All die Besserwisser würdens wohl kaum besser machen...


Bruno Gualtieri

10.02.2009, 12:09 Uhr

Ich bin voll und ganz der Meinung von M. Baumgartner. Und Premier Brown in England hat dezidiert gesagt: Keine Bonus-Zahlungen für Versager. Warum gilt das in der Schweiz nicht? Weil die EBK eben auch versagt hat, auf der ganzen Linie. Die schonen sich doch gegenseitig. Stecken alle unter der gleichen schmutzigen Decke.


Daniel Graf

10.02.2009, 12:06 Uhr

AUFRUF AN ALLE UBS-KUNDEN: Nehmen Sie bitte Ihre Verantwortung wahr und ziehen Sie Ihr Geld umgehen von dieser Bank ab. Brechen Sie sämtliche Geschäftsbeziehungen mit dieser Bank ab und setzten Sie ein Zeichen!


Robert Huber

10.02.2009, 12:06 Uhr

und wieder spielt die Musik auf in hoffnungsvollen Toenen ! auf der Titanic ! bereits abgesetzt, Wuffli wird, nach dem von ihm verantworteten weiteren 20 Milliarden Verlust bei der Partners Group IN ZUG anheuern - wo u.a. unsere Pensionskassengelder verwaltet werden ! wie DUMM koennen wir Schweizer denn noch sein? noch DUEMMER?


Fabrizio Crameri

10.02.2009, 12:03 Uhr

Bei einer Solchen Bank die im Schnitt 25'000 CHF an Boni zahlt (und der Normale Mitarbeiter bekommt ja wohl kaum 25'000 CHF als Bonus über) sollte man nicht mehr lange Kunde sein. Ich werde noch diesen Monat meine Konten bei der UBS auflösten.


Dani Kay

10.02.2009, 11:58 Uhr

Dies ist ein Aufruf an alle gesunddenkenden Schweizerbürger die keine UBS Schildbürger sind. Es ist Zeit Grenzen zu ziehen und die UBS zu boykottieren. Genug mit diesem zweck-optimistischem UBS Geschwätz, wir schreiben im 2009 schwarze Zahlen und entlassen so und so viele Mitarbeiter, bezahlen aus eurem Steuergeld Sonderschildbürgerboni an das obere Management. Es ist genug des Schlechten!


Harry Wyder

10.02.2009, 11:56 Uhr

Die unteren Lohnklassen müssen nun für diese Vögte die Suppe aus löffeln. Warum braucht es neue Kader Mitarbeiter, die wiederum Ihre Löhne selbst bestimmen können. Herr Bundesrat Merz und der Präsident der FINMA Kommission haben das Schweizervolk masslos angelogen! Früher hätte man diese Manager mit samt der Verursacher in die Wüste spediert. Heute werden Sie mit Steuergelder aufgepäppelt!


Mark P.

10.02.2009, 11:56 Uhr

Wieviel kann wohl durch diesen Personalabbau dem VR und Management mehr bezahlt werden, damit die dort sitzenden Superkräfte nicht vom amerikanischen Markt abgeworben werden? Reinigt mal die Treppe des Stalls von oben nach unten bitte.


Rolf Schumacher

10.02.2009, 11:53 Uhr

Stellt ihm folgende Frage. Ob er einer Bank sein Vermögen anvertrauen würde, deren Management zig Milliarden in den Sand gesetzt haben, zum Staat betteln gehen musste und sich nach erfolgter Bettelaktion weiterhin an den Stühlen festklebe und zudem keine wirkliche Einsicht und Mitsprache von Aussen zulasse?? PS: Ich keinen Rappen wegen der UBS verloren. Ich handle also nicht aus Frust.


Franz Klammer

10.02.2009, 11:51 Uhr

Darf ich mal eine kezerische Frage stellen? Ein Unternehmen dass Leute entlässt steht meistens nicht gut da, oder? O.k. wie kommt es dann dass in der Schweiz Arbeitnehmer entlassen werde aber im gleichen Atemzug immer noch Boni ausbezahlt werden. Das geht mir auf keine Kuhhaut und ich bin wirklich froh das ich schon vor Jahren jegliche Verbindung zu diesem Unternehmen abbrach.


Emanuel Scaberolli

10.02.2009, 11:50 Uhr

Die Kommunikationsberater haben gute Arbeit geleistet. Und jetzt hoffen wir, dass das Thema UBS in der Presse anderen höchst brisanten Angelegenheiten die Medienpräsenz überlässt. Diese Zitrone ist ausgepresst.


Roli Meier

10.02.2009, 11:47 Uhr

Der Durchschnitt von 25'000 Franken pro Nase soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Masse der Angestellten mit ca. Fr. 2000 bis 5000 entschädigt wird. Aber schon klar, 25'000 eignet sich für eine Neiddiskussion def besser.


Fredi Kuhnz

10.02.2009, 11:47 Uhr

>nur noch durchschnittlich CHF 25'000 Bonus pro Mitarbeiter schön wärs................... milchbüeblirechnungen! als ob ein einfacher backofficemitarbeiter oder Schalterangestellter ein bis zu 5-faches vom Monatslohn erhalten soll... Bleiben wir auf dem Boden und schakten das Hirn ein, bevor wir einfach über alles meckern... Bitte, wir sind doch nicht im Kindergarten!


Rolf Schumacher

10.02.2009, 11:45 Uhr

Kurer und Rohner versuchen erneut mit Zahlen zu blenden. Sie sind nicht Herr der Lage. Ihre Aussagen können nicht sicher als wahr hingenommen werden, weil kein staatlicher, neutraler Beobachter und Berater anwesend war. Ich bin schockiert und vordere die Politik auf hart durchzugreifen. Wir verlangen Einsicht und Mitspracherecht, nur so kann die angezählte Bank vor dem k.o. gerettet werden.


Oliver Stäuble

10.02.2009, 11:42 Uhr

Was mir fehlt ist die Angabe über die Boni in der Investmentbank der UBS. Nach mienen Informationen würder diese um 80% reduziert. Höchstrangigen Mitglieder werden Boni nur noch in deferred shares, ohne cash ausbezahlt. Diese Regelung gilt für 3 weitere Jahre. Es gibt die Möglichkeit, die Boni zu canceln, falls die Sparte nicht profitabel ist.


Werner Huber

10.02.2009, 11:42 Uhr

Wo sind heute die Politiker, die sich in der Vergangenheit gegen ein verbessertes Aktienrecht gestellt haben? Noch heute hat der Eigentümer (Aktionär) nur minimale Mitbestimmungsrechte. Versagt haben Managements, Behörden wie auch Politiker aller couleurs. Immer hörte man, allen voran die SVP: "Die freie Marktwirtschaft reguliert sich selbst"! Trümmerhaufen, nein - der Staat richtet es schon!


Moritz Fritsche

10.02.2009, 11:38 Uhr

Lieber erster Kommentierender. Die Fr. 25'000.-- habe auch ich ausgerechnet. Nur, ist es nicht zu einfach allein diese einfache Rechnung zu machen? Diese Pauschalisierung und Generalisierung die in unser Gesellschaft zu jedem Problem herrscht ist doch der Wahnsinn! Wo bleibt Differenzierung?


Fritz Nussbaumer

10.02.2009, 11:38 Uhr

Nach dem letzten Postraub in Zürich, bei dem es nur um gestohlene Millionen ging, sitzt die ganze Räuberbande im Gefängnis. Wieso geht man davon aus, dass man Global-Diebe mit 66 Milliarden sozialisieren kann. Schaut aber bitte bei den nächsten Wahlen auch auf die Namen, nicht nur auf die Listennummer, denn die wirklich Schuldigen sitzen in Bern.


Franz Meister

10.02.2009, 11:37 Uhr

Die UBS wird mit jedem Trick und Steuerfranken nach dem eigenen Bänkergusto Laune zurecht gezimmert und noch dazu vergoldet. Der Volkseele redet man wieder ein dass die Verzinsung der Pensionkassengelder der Büezer ein weiteresmal um 10% gesenkt werden muss. Fazit die Haben denen wird gross gegeben dem kleinen Mann/ Frau Schweizer wird reichlich genommen Toll wie wir den guten Zeiten entgegengehen


Nicola Martelli

10.02.2009, 11:36 Uhr

Jaja klar doch, im Jahr 2009 wird wieder alles besser für die UBS. Ich bin ja auch der Weihnachtsmann und der Storch bringt die Kinder,,,,,,,


Peter Beutler

10.02.2009, 11:30 Uhr

Kauf der faulen Kredite durch die SNB:62 Mia. Bundes-Kredit:6 Mia. Neuer Verlust: 20 Mia inkl. Banouszahlung von durchschn. Fr. 25'000 pro Mitarbeiter.Immer noch Löhne in Millionenhöhe für das UBS-Topkader!Wie soll das noch enden?Wir müssen uns darauf einstellen,dass nur wenig von den fast 70 Mia,mit der dieser Bank unter die Arme gegriffen wurde,zurückkommt:10'000 Fr pro Einw. verloren!?


Frank Hofer

10.02.2009, 11:29 Uhr

Nichts gegen hohe Gewinne, aber wenn das Risiko dieses Spiels nicht von denen getragen wird, die den Gewinn kassieren, dann waere das ein Fall für den Staatsanwalt. Wer glaubt dass dabei je einer die Absicht hatte, die Folgen eines negativen Ausgangs zu tragen? Es gab bloß den gierigen Wunsch nach Rendite, und die steigt nun mal mit dem Risiko. Sozialkompetenz Fehlanzeige!


André Egger

10.02.2009, 11:24 Uhr

Besserwisser mit hasserfüllten Beiträgen kommen wohl weit zahlreicher vor, als Intelligente Leute. Die sollten ihren Alltagsfrust mal in ihrer eigenen Umgebung auslassen und wenn das Hirn mal wieder frei für objektive Betrachtungen ist dann sachliche Beiträge schreiben. Konstruktive Kritiken sind sicher jederzeit gefragt.


Matthias Zuber

10.02.2009, 11:22 Uhr

"...zum Wachstum zurückgekehrt". Weiter so, wie vor der Krise, lasst uns dem Dogma des Wachstums huldigen. Das kommt mir vor, als ob wir glücklich wären, wenn die Wucherung nach einer Phase der Beruhigung nun wieder kräftig expansiv würde. Vor geraumerzeit war in Bern ein geflügeltes Wort im Schwang: "Chopf abe u seckle!" Oder im Kindermund: "Muul uf und Ouge zue."


Roger George

10.02.2009, 11:20 Uhr

Dem Management keine Boni zahlen, solange UBS in den roten Zahlen ist und die faulen Papiere noch nicht liquidiert wurden. Das Management solle privat haften und für den entstandenen Schaden aufkommen. Rückzahlung der Boni und zeitgemässe Saläre wie KMU entrichten.


Sibylle Weiss

10.02.2009, 11:18 Uhr

Der KV Schweiz hat schon Recht, indem er schreibt, es wäre unsinning, jetzt Banker zu entlassen, um danach wieder neue einzustellen und diese einzuarbeiten; es wäre ein wolkswirtschaftlicher "Logistikblödsin". Aber die GL der UBS wartete nicht umsonst das Resultat der Abstimmung ab, reiben sich jetzt vermutlich die Hände und denken "wie praktisch, Leute entlassen und Deutsche einstellen. Ganz cool


Peter Kuhrer

10.02.2009, 09:55 Uhr

Liebe UBSler - ich bekomme Tränen - nur noch durchschnittlich CHF 25'000 Bonus pro Mitarbeiter - tja - da muss ja bereits von Ungerechtigkeit geredet werden.


Rolf Schumacher

10.02.2009, 09:55 Uhr

Was uns Rohner heute auftischt, ist nicht überprüfbar. In den USA schreibe man schon wieder schwarze Zahlen. Rohner hat die Dimmension der Krise nicht erfasst. Jetzt neue Kundenberater in den USA einzustellen und Expansion und Wachstum zu fantasieren ist naiv und dumm. Ich hätte heute ganz klar einen BR an der Seite Rohner erwartet, der verhindert hätte, dass der Grossenwahn frei sprechen darf.


Thomas Müller

10.02.2009, 09:52 Uhr

Die UBS-Aktie notiert nach einer Stunde schon wieder im roten Bereich, da haben sich die Optimisten zu früh gefreut. Und die UBS selbst würde nicht zum letzten Mal zu optimistische Prognosen wagen. Ich glaube einfach nicht daran, dass man 2009 schon wieder profitabel sein wird.


Peter Kuhrer

10.02.2009, 09:49 Uhr

Liebe UBSler - ich bekomme Tränen - nur noch durchschnittlich CHF 25'000 Bonus pro Mitarbeiter - tja - da muss ja bereits von Ungerechtigkeit geredet werden.


marcel eberle

10.02.2009, 09:47 Uhr

Leid tun mir die Mitarbeiter am Schalter und im BackOffice. Diese müssen den Kopf hinhalten und kriegen am Ende des Tages keine Boni. Lieber Direktoren, erklärt das mal der Verkäuferin, Coiffeuse oder der Kellnerin die 3000sfr. verdient, dass Sie denjengen unterstützt der in einem oder zwei Tagen soviel verdient wie Sie in einem Monat und dabei noch jammert!! Schämt Euch einfach!!!!


Reto Niedermann

10.02.2009, 09:46 Uhr

Was bei dieser Firma abgeht ist eine Schande für den Schweizer Finanzplatz. Kein Wunder, dass diese Bank das Vertrauen der Kundenschaft nicht zurück gewinnt. Es wird definitv Zeit, dass die ganze Konzernspitze abtritt und mit einer neuen Crew eine Ära beginnen kann.


Rolf Schumacher

10.02.2009, 09:44 Uhr

Rohner. Ospel und Kurer haben total versagt, das ist allen bekannt. Es kann nicht sein, dass die Versagertruppe die künftige Führung bestimmt. Der Staat muss ran auch operativ. Es ist lächerlich jetzt über nacht neue CEOS aus dem Hut zu zaubern. Wir wollen nicht einfach neue Krawatten sehen, sondern erwarten eine tiefgreifende Systemändernung. Doris Leuthard wir müssen Sie laut und deutlich hören


Roger Bartholdi

10.02.2009, 09:35 Uhr

Die UBS hat ihre (Haus-)Aufgaben gemacht! Weiter so!


Hansueli Zürcher

10.02.2009, 09:14 Uhr

Tausende werden dieses Jahr noch ihre Stellen verlieren. Tausende von Pesionskassenversicherte müssen mit Sanierungsmassnahmen rechnen und warum? Nur wegen unseren Banker die Ihre Arbeit nicht korrekt genmacht haben. Jetzt dürfen sie mit dem Wohlwollen der Börsenaufsicht sich noch Boni, auf Kosten der Steuerzahler genehmigen! Umverteilung von arm zu reich geht zügig voran.


Leopold Taschlel

10.02.2009, 09:14 Uhr

Die UBS befindet sich wieder auf dem richtigen Weg!!


Patric C. Friedlin

10.02.2009, 08:58 Uhr

Et bien voilà. Damit ist die epochale Bereinigung der Verfehlungen unter der Aegide von Marcel Ospel passé. Ein Schandfleck bleibt, dass die alte Führung mittels der krass überzahlten, strategisch falschen Akquisition Paine Webbers die Existenz der UBS per se in Frage stellte und sich diese, fatalen, Fehler noch mit objektiv krass ungerechtfertigten Boni vergoldete. Kurer, Rohner waren Teil davon.


Hans Ulrich Suter

10.02.2009, 08:57 Uhr

Ich finde es extrem bemühend, dass man den Angaben von Leuten glaubt, die anscheinend 20 Milliarden, es sind mindestens 30, weil 7 Milliarden sind ja reingeschossen wahrscheinlich sind es aber mindestens 60 (!) Milliarden, Verlust erwirtschaftet haben. Das wirkliche Ausmass kann erst festgestellt werden, wenn die Bücher deponiert und kontrolliert wurden. Die Strafbehörden müssen endlich handeln!


Lilo Küchlin

10.02.2009, 08:41 Uhr

Bravo UBS! Die kleinen Angestellten können nichts für den Verlust, haben gut gearbeitet und verdienen deshalb ihren Bonus.


Daniel van den Berg

10.02.2009, 08:36 Uhr

Als ehemaliger UBS-Mitarbeiter, dem vor einiger Zeit (nicht wegen der Finanzkrise) gekündigt wurde, stehe ich mit der UBS im Rechtsstreit u.a. wegen nicht ausbezahlter Boni. UBS stellt sich auf den Standpunkt, der Bonus sei als Gratifikation zu betrachten, nicht als Lohnbestandteil. Volksseele, Bundesrat und UBS selbst sprechen nun aber klar von "variablen Lohnbestandteilen". Wo ist die Logik?


Peter Baschung

10.02.2009, 08:35 Uhr

Bundesrat tut doch was....!!! Es wird einem richtig schlecht bei soviel Trickserei und Zahlenerguss. Keiner weiss überhaupt wie schlimm der Finanzmarkt sich noch entwickelt.Bis heute konnte der Negativtrend noch nicht einmal gestoppt werden (siehe Börsen) und der Herr Rohner redet da schon (wie BR Leuthard) vom Ende der Krise.


Franz Klammer

10.02.2009, 08:34 Uhr

Und selig sind die ewig Geldgierigen. Für mich sind die Banker dieser Welt einfach eine Kaste für sich die so reallitäts entfremdet durch diese Welt wandert dass es schon fast mitleid erregend ist. Ich hoffe einfach noch auf unseren Staat der den Bankern den hintersten und letzten Rappen via Steuern aus dem Portemonnaie ziehen wird.


Marie Bano

10.02.2009, 08:32 Uhr

Macht doch den Laden dicht! Das ganze Fiasko hätte schon lange aufhören sollen. Nicht mal bei der Swissair hat der Bund so lange von den Problemen weg geschaut. Und Swissair verdiente es - meiner Meinung nach - viel mehr, weiter zu existieren! Die UBS wird nicht vermisst, Swissair schon. Handelt endlich!


Rolf Schumacher

10.02.2009, 08:28 Uhr

Ich erwarte heute ein Interview mit Kurer und BR Leuthard. Die Boniausschüttung ist falsch. Ich erwarte die Präsentation der Köpfe auf Staatsseite, welche diese Bank seriös kontrollieren. Ad interim muss der Staat die Führung übernehmen. Rohner tritt jetzt zurück, Kurer dann, wenn ein echt neues Spitzenkader vom Staat rekrutiert ist. Die UBS wird angezählt, man muss aufpassen nicht k.o. zu gehen


Stefan Meier

10.02.2009, 08:22 Uhr

Schön, dass es noch Firmen gibt, die zwar schier unglaublich hohe Verluste schreiben können (20'000'000'000.00 CHF) und dennoch 2'000'000'000.00 CHF) an Bonus auszahlen können. Aber eben, aus fremden Beuteln ist gut blechen (Deutsches Sprichwort).


Markus F. Baumgartner

10.02.2009, 08:20 Uhr

Sehr gut gemacht lieber Bundesrat, erst wird dieser Bande Milliarden nachgeworfen um Arbeitsplätze zu erhalten und im Nachhinein kommt es zu solchen Entlassungen. Also doppelte Ausgaben, wenn man das Geld der Arbeitslosenkasse noch berücksichtigt. Zum Teufel mit der ganzen Bande, (inkl. Bundesbern)


Mark Andreas

10.02.2009, 08:19 Uhr

An Arroganz und Uneinsichtigkeit nicht mehr zu überbieten. Für mich persönlich habe ich die heutige Bilanz abgewartet und HEUTE entschieden, meine Konten bei der UBS definitiv abzuziehen.


Karl Weisser

10.02.2009, 08:18 Uhr

Irgendwie muss man verbarmen mit den Bankern haben-nur noch durchschnittlich 25'000.- Bonus pro Mitarbeiter. Die Welt ist einfach ungerecht!


Peter Reber

10.02.2009, 08:15 Uhr

Die Bank beweist einmal mehr, wie arrogant und selbstverherrlichend sie ist. Die Haltung des Managements erinnert irgendwie an einen Politiker, der auch in der Region Zürich ansässig ist. Das Tollste aber: jede Wette, die Börse wird diesen Jahresbericht nicht nur goutieren, sondern auch noch mit Kurssteigerungen belohnen. In was für einer Welt leben wir eigentlich?


Reto Willi

10.02.2009, 08:04 Uhr

Also insgesamt 3.8 Milliarden. Was sollen denn aufgeschobene Lohnzahlungen sein? Und wohin fliesst das Geld?


Rudolf Elmer

10.02.2009, 07:58 Uhr

Eine Aenderung von Buchhaltungsregeln mit grosser Sicherheit Bewertungsregeln führen dazu, dass USD 20 Millarden weniger UBS Papiere übernommen werden müssen. Unglaublich, was Buchhalter fertig bringen. Hoffentlich geht dies gut aus! Rudolf Elmer


Lucas Bühler

10.02.2009, 07:48 Uhr

Schweinestall oder Schweinsteiger ?


Walter Albiez

10.02.2009, 07:25 Uhr

Wieviel Geld möchte der Bundesrat jetzt wieder in die UBS einschiesen? Mann sollte diese Bank in den Konkurs gehen lassen und nachher eine neue Gründen, wie man es mit der Swissair machte. Jeder wo noch Geld auf diese Bank bringt, hat zuviel davon. Schweizer, zeigt der UBS endtlich, wie viel vertrauen Ihr zu dieser Bank habt, sonst lernt diese es nicht mehr.Trotz soviel minus, noch Bonuszahlungen?


Hans Zumstein

10.02.2009, 07:23 Uhr

"...liegt ziemlich genau in der Mitte der Schätzungen, welche die Analysten im Vorfeld publiziert..."; Wieso ist die Meinung der "Kaffeesatzleser" derart wichtig, dass sie bei jeder Zahlenpublikation immer wieder in den Vordergrund geschoben wird? Mir scheint, dass sich die Börse zu einem grandiosen Wettbüro entwickelt hat und mit wirtschaftlichen Fakten kaum noch etwas gemein hat.


Beat Weber

10.02.2009, 07:20 Uhr

Kann man das nun positiv werten? Ich gönne allen erfolgreichen Manager und Sachbearbeitern einen tollen Bonus - wenn sie diesen verdienen/ gut gearbeitet haben. Wie soll der Steuerzahler und Kleinsparer aber verstehen, dass so Viele "Boni" erhalten obwohl sie diese gar nicht verdienen? Die Mär von der Abwanderung der fähigen Leute galt teilweise mal zu Zeiten der Gebrüder Grimm / Ospelt.


Peter Bräm

10.02.2009, 07:18 Uhr

1,8 Mia. Boni!! Das darf doch gar nicht mehr wahr sein. 0 Boni lautet die Forderung des Volkes und dies ohne wenn und aber.


Ralf Neumann

10.02.2009, 07:17 Uhr

Ich, selbständig, seit 30 Jahren Kunde bei der UBS, werde noch diesen Monat alle meine Kontis bei der UBS künden. Mir fallen für diese Bank, deren Geschäftspolitik sowie für Teile deren Mitarbeitern nur noch Kommentare ein, die ich hier nicht veröffentlichen darf.



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