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Fannie Mae will 8,5 Milliarden von der US-Regierung

Aktualisiert am 07.05.2011 9 Kommentare

Die angeschlagene US-Hypothekenbank Fannie Mae wies fürs erste Quartal 2011 einen hohen Verlust aus. Das Finanzinstitut muss erneut den Staat um Unterstützung bitten.

Seit 2008 verstaatlicht: Die Hypothekenbank Fannie Mae mit ihrem Hauptsitz in Washington.

Seit 2008 verstaatlicht: Die Hypothekenbank Fannie Mae mit ihrem Hauptsitz in Washington.
Bild: Keystone

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Angesichts der anhaltenden Kreditkrise hat die verstaatlichte Hypothekenbank Fannie Mae ( 0.272 -1.09%) die US-Regierung am Freitag um weitere 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung gebeten. Das sind mehr als drei Mal so viel wie im vorherigen Quartal.

Für die ersten drei Monate des Jahres wies das Unternehmen einen Verlust von 8,7 Milliarden Dollar aus. Die Gesamtkosten für die Rettung des US-Immobilienfinanzierers nähern sich damit der Marke von 100 Milliarden Dollar.

Weitere Zwangsversteigerungen

Die Preise für Wohnimmobilien gingen in den USA laut Fannie Mae im ersten Quartal um durchschnittlich 1,8 Prozent zurück. Dies habe zu weiteren Zwangsversteigerungen geführt. Ausserdem hätten Hypothekennehmer Kredite für Häuser nicht mehr bedient, die inzwischen weniger wert seien als die Hypothekenschuld.

«Wir erwarten, dass die mit Krediten verbundenen Verluste 2011 auf einem hohen Niveau bleiben, während uns die sinkenden Immobilienpreise weiterhin belasten», sagte der Vorstandsvorsitzende von Fannie Mae, Michael Williams.

Zwei verstaatlichte Geldhäuser

Fannie Mae und Freddie Mac, die beiden grössten Baufinanzierer der USA, hatten Hypotheken von Banken und anderen Kreditinstituten gekauft, sie gegen Kreditausfall versichert und die Pakete an Investoren in der ganzen Welt verkauft. Als auf dem Höhepunkt der Finanzkrise immer mehr Schuldner ihre Kredite nicht mehr abbezahlen konnten, mussten Fannie Mae und Freddie Mac für die Verluste aufkommen.

Im September 2008 wurden die Geldhäuser wegen drohenden Konkurses schliesslich verstaatlicht und von der US-Regierung mit Milliardenbeträgen gerettet. Washington schätzt, dass die Sanierung der beiden Hypothekenbanken die Steuerzahler 259 Milliarden Dollar kostet. (kpn/sda)

Erstellt: 07.05.2011, 15:39 Uhr

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9 Kommentare

Daniel Rotzinger

07.05.2011, 21:38 Uhr
Melden 13 Empfehlung

Wo bleibt das ganze Geld? Die Menschen müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen, die Kreditgeber erhalten von den Steuerzahlern hunderte wenn nicht tausende von Milliarden!sic und die Häuser stehen leer und verfallen. Wie pervers ist die "westliche Welt" geworden? Antworten


Rascha Kocher

08.05.2011, 00:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Abschreiben und tschüss...! Antworten



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