Ex-GM-Chef geht mit 11 Millionen in Pension
Aktualisiert am 15.07.2009 5 Kommentare
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Der gescheiterte Manager erhält in den nächsten fünf Jahren Pensionszahlungen über 8,6 Millionen Dollar. Dazu kommt eine Lebensversicherung im Wert von rund 2,6 Millionen Dollar. Diese könne Wagoner sich in bar auszahlen lassen, teilte GM am Dienstag in Detroit mit. Wagoner geht offiziell am 1. August in Pension.
Wagoner, der seit dem Jahr 2000 an der Spitze von GM stand, gilt als einer der Hauptverantwortlichen für das Milliarden-Desaster beim grössten US-Autohersteller. Er trat im März angeblich auf Drängen von US-Präsident Barack Obama zurück. GM hatte seit 2004 Verluste von 88 Milliarden Dollar angehäuft.
Trend verschlafen
Kritiker werfen Wagoner vor, dass GM unter seiner Führung den Trend hin zu benzinsparenden Autos verschlafen habe. Wagoner habe zu lange auf hochmotorisierte Geländewagen gesetzt und so den Niedergang des einst weltgrössten Autobauers eingeleitet.
Seine Rentenansprüche sind durch das Insolvenzverfahren von GM, das Wagoner bis zuletzt hatte verhindern wollen, um rund 60 Prozent gesunken. Ende 2008 hätten Wagoner alleine Pensionszahlungen in Höhe von 23 Millionen Dollar zugestanden.
GM hatte vor wenigen Tagen das Insolvenzverfahren verlassen und soll einen Neuanfang als deutlich kleineres Unternehmen machen. Die Mehrheit hält für die nächsten Jahre der Staat, von dem bereits 50 Milliarden Dollar kamen. (bru/sda)
Erstellt: 15.07.2009, 07:38 Uhr
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5 Kommentare
Gerecht wäre, wenn er seine "Entschädigung" (für was eigentlich?) und seine Boni zurückgeben müsste, um damit die Mitarbeiter zu bezahlen, die wegen ihm die Stelle verloren haben. Dass man Managern, die eine Firma heruntergewirtschaftet haben, noch eine Pension zugesteht, zeigt wie krank das System mittlerweile geworden ist. Antworten
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