Noch eine Grosspleite in den USA
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Monate lang hatte das New Yorker Unternehmen mit Umstrukturierungen und einem Abbau von Schulden versucht, einen Konkurs abzuwenden. Die Bank will sich nun unter dem Schutz des amerikanischen Insolvenzrechts (Chapter 11) neu organisieren und die Schuldenlast um zehn Milliarden Dollar drücken.
Die CIT-Kunden, vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen, sollen weiter mit laufenden Kreditzahlungen versorgt werden. Dies erklärte Unternehmenschef Jeffrey Peek in diesem Zusammehang.
Staatliche Hilfen von 2,3 Milliarden Dollar
Durch den Gang in die Insolvenz werden die Aktionäre von Stamm- und Vorzugsaktien ihre Rechte verlieren. Das führt vermutlich dazu, dass die US-Regierung ihre 2,3 Milliarden Dollar abschreiben kann, die sie zur Unterstützung in das Unternehmen gesteckt hatte. Der Verlust könnte aber noch grösser sein, hätte sie sich nicht Anfang des Jahres geweigert, noch weitere Milliarden in das angeschlagene Unternehmen zu pumpen.
CIT steckt bereits seit Mitte 2007 in Problemen. Es war stark in den sogenannten Subprime-Krediten engagiert: Hypothekendarlehen an Kinden, die eigentlich nicht kreditwürdig sind. CIT hatte sich zudem die nötigen Summen für die Vergabe von langfristigen Darlehen kurzfristig am Kapitalmarkt besorgt. Mit dem Ausbruch der Finanzkrise war der Markt für kurzfristige Refinanzierungen aber praktisch zusammengebrochen. (raa/sda)
Erstellt: 01.11.2009, 23:26 Uhr
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