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Die Schweizer lieben Käse – ausländischen

Aktualisiert am 04.08.2011 15 Kommentare

Auch die Schweizer Käser bekommen den starken Franken zu spüren. Während der Import von ausländischem Käse im ersten Halbjahr deutlich angestiegen ist, wird immer weniger Käse ins Ausland verkauft.

Immer mehr Käse aus dem Ausland (Januar bis Juni 2011)

Immer mehr Käse aus dem Ausland (Januar bis Juni 2011)


Tonnen

Quelle: TSM-Treuhand

Weniger Schweizer Käse im Ausland: Eine Übersicht über den Käseexport im ersten Halbjahr 2011.


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Der starke Franken macht auch den Käsern zu schaffen, die Exporte sinken, die Importe steigen. Kaufen Sie mehr ausländischen Käse als früher?

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Die Käseexporte gingen im ersten Halbjahr 2011 um 2,4 Prozent auf 28'530 Tonnen zurück, wie die TSM-Treuhand heute mitteilte. Richtiggehend eingebrochen sind die Exporte des meistverkauften Schweizer Käses, des Emmentalers: Zwischen Januar und Juni 2011 wurden 7548 Tonnen Emmentaler ins Ausland verkauft. Das waren über 17 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode.

Der Emmentaler leide besonders unter dem starken Franken, hiess es bei TSM-Treuhand auf Anfrage. Denn vom Emmentaler gebe es weltweit besonders viele Imitationen.

Käseimport steigt um 6 Prozent

Auch der zweite Exportschlager, der Gruyère, verzeichnete eine Einbusse: Die Exporte nahmen um über 2 Prozent auf 5179 Tonnen ab. Besser lief es im ersten Halbjahr bei den Halbhartkäsen. Die Exporte von Tilsiter, Appenzeller, Raclette und Co. nahmen insgesamt um fast 26 Prozent auf 7329 Tonnen zu.

Derweil werden ausländische Käsesorten in der Schweiz immer beliebter. Die Käseimporte aus dem Ausland stiegen im ersten Halbjahr 2011 um über 6 Prozent auf 24'727 Tonnen an.

Mozzarella als Importklassiker

Die Importe von Frischkäse nahmen um 5,5 Prozent auf 9152 Tonnen zu. Den grössten Zuwachs verzeichnete dort der Mozzarella: Die Importe des italienischen Klassikers stiegen um fast 16 Prozent auf 1926 Tonnen. Auch Parmesan wird immer häufiger in die Schweiz verkauft: Dessen Importe stiegen im ersten Halbjahr 2011 um über 8 Prozent auf 3044 Tonnen.

Am meisten Käse kam aus Italien (9261 Tonnen), aus Frankreich (6526 Tonnen) und aus Deutschland (5756 Tonnen). (wid/sda)

Erstellt: 04.08.2011, 12:15 Uhr

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15 Kommentare

urs von felten

04.08.2011, 12:50 Uhr
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Der Schweizer Emmentaler ist der langweiligste Käse überhaupt. Das beste am Emmentaler sind seine Löcher. Mich wundert es immer noch, dass die Schweizer Käser nicht innovativer sind und sich nach der Nachfrage des Konsumenten im Inland und Ausland ausrichten. Verpackung und Form und Schnitt des Käses...man betrachte mal die ausl. Konkurrenz. Sorry liebe Bauern aber b Emmentaler hilft auch k Höhle Antworten


Pierre A. Sobol

04.08.2011, 12:28 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Wenn man den Berichten aus der Wirtschaft Glauben schenken darf, dann sind die Käsereien wegen Überproduktion und wahrscheinlich auch der Bund wegen den bezahlten Subventionen für die Situation verantwortlich. Wenn ich Käse kaufe, dann solchen auf den ich Lust verspüre. Meist probier ich aber auch Käse aus kleineren schweizer Produktionen und der Region aus. Echte Trouvaillen! Antworten



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