Die Schwachen soll man sterben lassen
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«Wir haben ein globales Handels- und Produktionssystem. Und wir brauchen auch globale Banken», sagte Ackermann in einem Interview der Deutschen Welle am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. «Wenn wir zurückgehen in eine fragmentierte Bankenlandschaft mit kleinen Banken, dann schaffen wir Ineffizienzen, die nicht gut sind für die reale Wirtschaft.»
Ackermann fuhrt fort: «Aber es darf auch nicht sein, dass eine Bank Regierungen erpressen kann durch die Grösse.» Banken, die Fehler machten, müssten aus dem Markt ausscheiden. «Wir müssen viel mehr darüber nachdenken, wie man Banken abwickeln kann, ohne das Gesamtsystem zu gefährden.» Momentan würden schwache Banken am Leben gehalten. «Dadurch wird das Wettbewerbs-Umfeld nicht so verändert, wie das sein sollte. Wir brauchen auch eine Gesundung des Systems, in dem schwache Mitglieder ausscheiden können», forderte Ackermann. (cpm/ddp)
Erstellt: 29.01.2010, 14:27 Uhr
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