Die Pöstler machten Überstunden
Aktualisiert am 26.12.2011 8 Kommentare
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Weihnachts-SMS via Gratis-Dienst
Marktführer Swisscom verzeichnete an der diesjährigen Weihnachten erstmals einen leichten Rückgang bei den SMS und MMS. Verschickt wurden 27,3 Millionen Nachrichten. Das sind 2,2 Millionen oder 7,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Entwicklung komme nicht überraschend, heisst es. Für das Versenden von Nachrichten würden nebst Social Media-Kanälen wie Facebook oder Twitter auch immer mehr Gratis-Dienste für Smartphones wie Whatsapp, Ping und Apples iMessage genutzt.
Nicht erfasst vom Trend scheint dagegen der Konkurrent Orange: Mit 23,1 Millionen SMS und fast einer Million MMS wurden 8,1 Prozent mehr Nachrichten versandt als im Vorjahr. Eine Sprecherin führte die Zunahme auf Abos mit einer Anzahl Gratis-SMS zurück - Swisscom bietet das indes auch an.
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Die Karte zu Weihnachten bleibt trotz E-Mail und Facebook beliebt: Die Post verarbeitete und verteilte in der Weihnachtszeit pro Tag bis zu 20 Millionen Briefe. Das sind rund doppelt so viele wie an normalen Arbeitstagen. Die Menge der Briefpost liege im gleichen Rahmen wie im Vorjahr, teilte der Konzern heute mit. Langfristig geht die Post davon aus, dass wegen der elektronischen Kommunikationsmittel immer weniger Briefe verschickt werden - für Weihnachten zählt das aber offenbar nicht.
Zwischen dem 1. und dem 24. Dezember wurden ausserdem 15 Millionen Pakete aufgegeben, ebenfalls gleich viele im Vorjahr. Hochbetrieb herrschte in der Woche vor Weihnachten, als täglich über eine Million Pakete die Sortierzentren passierten. Das sind rund doppelt so viele wie an einem normalen Arbeitstag.
Nicht vergessen: «2 x Weihnachten»
Weil Heiligabend auf einen Samstag fiel, leisteten die Pöstler zudem Überstunden: Ausnahmsweise verteilte die Post auch an diesem Tag Pakete, so dass die Geschenke rechtzeitig auf Weihnachten bei ihren Empfängern ankamen.
Wiederum unterstützt die Post die Aktion «2 x Weihnachten»: Noch bis zum 7. Januar nimmt die Post Spendenpakete kostenlos entgegen. Die gesammelten Pakete leitet sie an das Schweizerische Rote Kreuz weiter, das die Güter an Bedürftige im In- und Ausland verteilt. (kle/sda)
Erstellt: 26.12.2011, 11:19 Uhr
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8 Kommentare
Würde sagen dank diesen fleissigen Pöstler,kamen die Weihnachtsgrüsse und Päckli rechtzeitig bei den Empfängern an.Ein herzliches Dankeschön! Ob die Obersten in Bern das auch zu schätzen wissen,und es einsehen das Pöstler wertvoller sind als Sortiermaschinen die man später einmal einsetzen will! Und dadurch Massenentlassungen entstehen können :-( Bekommen die Pöstler jetzt auch ein Boni NEIN! Antworten
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