«Die IRS wird nach Namen fragen»
Er hilft UBS-Kunden
US-Anwalt Scott D. Michel ist Präsident der Kanzlei Caplin & Drysdale in Washington. Er gilt als Experte bei freiwilliger Selbstanzeige im Fall von Steuerbetrug und vertritt derzeit auch Kunden der UBS.
Herr Michel, die Anschuldigungen gegen Schweizer Anwälte und Juristen im Fall McCarthy sind drastisch. Müssen sie nun Strafverfolgung fürchten?
Ja. Das US-Justizministerium ist an Informationen über Aktivitäten von Schweizer Bankern und Juristen interessiert. Und die Steuerbehörde IRS fragt im Rahmen der freiwilligen Selbstanzeige jeden Steuerzahler nach Namen.
Was könnte das konkret bedeuten?
Das ist noch nicht ganz klar. Aber Anklagen gegen UBS-Topmanager Raoul Weil und Banker Bradley Birkenfeld könnten Modellcharakter haben.
Werden eher hochrangige Manager ins Visier der Justiz geraten oder einzelne Kundenberater?
Viele Berater haben nur die von der UBS gewünschte Politik verfolgt, und auch nicht alle haben zum Steuerbetrug geraten. Viele Juristen und Berater empfehlen ihren Klienten die freiwillige Selbstanzeige, was ganz im Sinne der Justiz ist. Geht die Justiz zu aggressiv gegen sie vor, verhindert sie möglicherweise, dass sich Steuersünder freiwillig melden. (NEWS)
Erstellt: 18.08.2009, 08:17 Uhr
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 26.05.2012Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 26.05.2012UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.



