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Der Luftfahrt stehen fette Jahre bevor

Aktualisiert am 19.09.2011 10 Kommentare

Der internationale Luftverkehr wird in den nächsten 20 Jahren nach Berechnungen von Airbus stark wachsen und fast 28'000 neue Passagiermaschinen brauchen. Konkurrent Boeing ist noch optimistischer

Grossandrang an der Pairser Air Show in Le Bourget. (26. Juni 2011)

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Bild: Keystone

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Mehr als ein Drittel der steigenden Nachfrage nach Passagierflugzeugen kommt aus Asien, teilte Flugzeugbauer Airbus bei der Bekanntgabe einer Langzeitprognose mit. Den Wert des geschätzten Flottenzuwachses gab Airbus mit 3,5 Billionen US-Dollar (2,55 Billionen Euro) an. «Der Luftverkehrssektor ist ein wesentlicher Faktor für die heutige Weltwirtschaft, weil mehr Menschen als je zuvor fliegen müssen und fliegen wollen», sagte John Leahy, im Airbus-Vorstand für Kundenbelange zuständig.

Der Trend gehe eindeutig zu grossen, treibstoffeffizienten Maschinen, heisst es in der Analyse weiter. Das Flotte an Passagiermaschinen werde sich bis 2030 von derzeit rund 15'000 auf mehr als 31'500 verdoppeln. Nach dem Erfolg des Airbus A320neo modernisiert noch auch der grosse Rivale Boeing (BA 70 -1.95%) seine Mittelstreckenmaschine 737.

Sparsame Triebwerke sollen es richten

Der US-Flugzeugbauer kündigte eine neue Version seines Verkaufsschlagers an. Sie soll im Jahr 2017 erstmals Passagiere transportieren. Sparsame Triebwerke sollen die Airlines zum Wechsel bewegen, wie der «Spiegel» berichtet.

Als Gründe für den starken Anstieg sieht Airbus vor allem die grössere Nachfrage durch starkes Bevölkerungswachstum und den steigenden Wohlstand in Schwellenländern. Vor allem der ständig wachsende Bedarf in den Megacitys in Fernost werde die Nachfrage treiben. Auch wenn sich die globale Wirtschaft in den nächsten Jahren wieder abschwächt - die Flugzeugindustrie dürfte das nicht kratzen, meint das Airbus-Management gegenüber der «Financial Times Deutschland».

Allein in Indien werde die Zahl der Passagiere in den nächsten 20 Jahren um 9,8 Prozent steigen, in China um 7,2 Prozent. Airbus hält derzeit rund 50 Prozent am Gesamtmarkt, der zweite grosse Flugzeugbauer ist der US-Konzern Boeing. (pbe)

Erstellt: 19.09.2011, 18:54 Uhr

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10 Kommentare

hans kaiser

19.09.2011, 19:02 Uhr
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Wow, und wo kommt das Kerosin her für diese 28'000 neuen Flugzeuge?
Oder werden die mit Bio-Diesel fliegen und damit die Nahrungsmittelknappheit weiter verschärfen?
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Jürg Martin Koch

19.09.2011, 19:15 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Wenn man die Wachstums und Produktionsprognosen der Flugzeug- und Autohersteller anschaut, dann fragt man sich wie die CO2 Reduktion erfolgen soll. Ich denke, dass die Effizienzsteigerungen im besten Fall das Volumenwachstum ausgleichen, somit bliebe der CO2 Ausstoss konstant. Und China, Indien, Brasilien??
Wahlen sind am 23.Oktober.
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